Radeon RX Vega: Custom-Designs erst Mitte Oktober? [Update]
Vor mehr als einem Monat wurden die ersten RX-Vega-Grafikkarten veröffentlicht, doch die Custom-Designs von Herstellern wie MSI, Sapphire und XFX lassen noch auf sich warten. Asus hat zwar schon ein Strix-Modell der RX Vega 64 präsentiert, erhältlich ist diese Grafikkarte aber noch nicht. Nun heißt es, dass erst Mitte Oktober mit Custom-Designs der Boardpartner zu rechnen ist, da AMD bisher keine Grafikchips an die Hersteller geliefert hat.
Update vom 22.09.17:
Die Kollegen von hardwareluxx.de haben einige Herstelleraussagen gesammelt, laut denen die Verzögerungen der RX-Vega-Custom-Designs an AMD liegen sollen. Der Chiphersteller beliefert die Boardpartner schlichtweg noch nicht mit Vega-10-GPUs, um die Massenproduktion beginnen zu können. Zudem scheint AMD die Validierungsprozesse der BIOS-Versionen zu verzögern. Aus unseren Gesprächen mit den Herstellern können wir die Angaben bestätigen.
Im Oktober werden die ersten Custom-Designs der Radeon RX Vega 64 erwartet, allerdings vorerst auch nur von Asus. Tomshardware.com führt aus, dass Powercolor die Serienfertigung seiner eigenen Modelle erst ab November plane. Eine komplette Abfuhr abseits eines Referenznachbaus habe MSI der RX-Vega-Serie erteilt. Der Hersteller soll der Webseite bestätigt haben, dass aktuell keine "Gaming"-Versionen geplant seien. Darüber hinaus geht tomshardware.com auf ein weiteres Problem ein: Die von den internen Sensoren gemeldeten GPU-Temperaturen sollen nicht mit den externen Messungen der Boardpartner übereinstimmen.
Originalartikel vom 20.09.17:
Am 14. August erschienen die Referenzmodelle der RX Vega 64, kurze Zeit später folgte die kleinere RX Vega 56. Doch bis jetzt sind keine Custom-Designs der Boardpartner erschienen, welche normalerweise bessere Kühlungen, höhere Taktraten oder auch verbesserte PCBs mit sich bringen können. Ein Testmuster des ersten Custom-Designs, die RX Vega 64 Strix OC von Asus, erreichte nun das PCGH-Testlabor, ist aber immer noch nicht im Handel erhältlich. Asus bestätigte, dass nicht mit einer Veröffentlichung vor Oktober zu rechnen ist - ursprünglich wurde von einem Launch Anfang September gesprochen.
Bisher müssen Spieler, die eine kühle und leise Grafikkarte basierend auf der Vega-Architektur haben wollen, eine Aftermarket-Kühlung wie zum Beispiel den Raijintek Morpheus II verwenden. Die genauen Hintergründe für den Mangel von Boardpartner-Grafikkartenmodellen sind nicht bekannt. Theoretisch könnte AMD den Launch dieser verzögern, um mehr Karten mit Referenzkühllösung verkaufen zu können - das erscheint aber unwahrscheinlich, da dies die Partnerfirmen verärgern würde und diese sowieso für die Fertigung und den Vertrieb der Referenzgrafikkarten zuständig sind. Eine andere Möglichkeit läge darin, dass man bei AMD erst die Treiberentwicklung soweit vorantreiben möchte, dass die ersten Custom-Modelle ein Leistungsplus aufweisen; mit den aktuellen Treibern setzen die neuesten Radeons nur vergleichsweise wenig ihrer Rohleistung in Spieleleistung um, insbesondere die große RX Vega 64 erscheint im Vergleich mit der Geforce GTX 1080 als eher unattraktiv, da letztere im PCGH-Performance-Index bei geringerem Stromverbrauch eine höhere Wertung erzielt.
Allerdings scheinen die tatsächlichen Gründe für den Mangel an Boardpartner-Grafikkarten anderer Natur zu sein. Die französische Webseite Hardware.fr gibt an, einige Grafikkartenhersteller befragt zu haben. Angeblich gab einer dieser preis, dass AMD noch keine Vega-Grafikchips an seine Partner ausgeliefert habe und deswegen erst Mitte Oktober mit Custom-Karten zu rechnen sei. Die geringe Verfügbarkeit von Radeons mit Vega-Unterbau ist schon seit Längerem ein Problem, das auch die Referenzmodelle betraf. Laut Informationen der englischsprachigen Webseite Videocardz.com haben AMDs Partner seit Juni Zugriff auf Entwicklungsboards und können daher schon ihre Kühllösungen entwickeln - dementsprechend würde nach der Lieferung von Grafikchips sofort eine Produktion der neuen Grafikkarten möglich sein. Allerdings widerspricht Computerbase.de den Aussagen der Leakerwebseite und gibt an, dass zur Gamescom -Messe im August einige Hersteller noch nicht einmal über die Spezifikationen von Vega informiert waren. Stimmt dies, müssten noch einige Wochen an Arbeit in die Entwicklung der Custom-Designs fließen.
bei Guter Verfügbarkeit wohl 630 bis 680 Euro
Da ist die Refernez aber sicherlich unter 600 Euro zu haben, dies sollte klar sein.
Hinten angestellt sind ASUS - MSI -
AMD will wohl für Monate den Großteils des Kuchen abbekommen und erst sobald AMD eine gewisse Menge an Referenz Karten abgesetzt hat wird man die Chips an die Partner loslassen... und da geht bestimmt ein Monat noch auf AMD Kappe.
Vor Ende Oktober rechne ich nicht mit Auslieferungen der ersten RX64-er Custom Karten.... und bei RX 56 wird sich das Spiel von Neume wiederholen
RX 56 Custom vielleicht knapp zum Weihnachtsgeschäft
Preis auch jenseits von gut und Böse.
Asus Custom munkelt mal von 699 bis 749 Dollar... Mit Anfänglichem Deppenaufschlag wohl nicht unter 750 Euro.
Hinten angestellt sind ASUS - MSI -
AMD will wohl für Monate den Großteils des Kuchen abbekommen und erst sobald AMD eine gewisse Menge an Referenz Karten abgesetzt hat wird man die Chips an die Partner loslassen... und da geht bestimmt ein Monat noch auf AMD Kappe.
Vor Ende Oktober rechne ich nicht mit Auslieferungen der ersten RX64-er Custom Karten.... und bei RX 56 wird sich das Spiel von Neume wiederholen
RX 56 Custom vielleicht knapp zum Weihnachtsgeschäft
Preis auch jenseits von gut und Böse.
Asus Custom munkelt mal von 699 bis 749 Dollar... Mit Anfänglichem Deppenaufschlag wohl nicht unter 750 Euro.
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