Asus ROG Radeon RX Vega 64 Strix OC im PCGH-Testlabor: Erstes Custom-Design
Asus hat uns ein erstes finales Muster der ROG Radeon RX Vega 64 Strix OC zugesandt. Es handelt sich um das erste Custom-Design mit der Vega-10-GPU, das auf dem Papier nur leicht übertaktet wird, in der Praxis ab Werk aber ein gutes Stück höher takten sollte. In der Bildergalerie finden Sie erste Impressionen aus dem PCGH-Testlabor.
Das erste Custom-Design einer Radeon RX Vega 64 hat das PCGH-Testlabor erreicht. Es handelt sich um Asus' ROG Strix (OC), die der AMD-Boardpartner bereits im Vorfeld mit Vorserienstatus und nicht finalem BIOS an einzelne Redaktionen verschickt hat. In unserem Fall ist das Muster final und entspricht dem, was Kunden im Einzelhandel bekommen werden. Generell hat sich die Markteinführung verzögert, unter anderem weil es Wartezeiten seitens AMD gab. Sobald wir einen neuen Termin wissen, werden wir Ihnen diesen mitteilen. (Update: Die Grafikkarten werden nicht vor Oktober im Handel erscheinen.)
Das Kühldesign der ROG Radeon RX Vega 64 Strix kennt man bereits von der Geforce GTX 1080 Ti und RX 580. Es kommt die 2,5 Slot dicke Lösung mit drei Axiallüftern zum Einsatz, die eine Bodenplatte zur Verteilung der GPU- und HBM2-Abwärme auf die Heatpipes nutzt. Der Hauptkühlkörper liegt mit einem Wärmeleitpad direkt auf den Spannungswandlern auf - anders als bei der GTX 1080 Ti gibt es kein "Sandwich" mit einer dazwischen liegenden Basisplatte. Das PCB wächst fast einen Zentimeter weiter in die Höhe, überragt die Slot-Blende also noch weiter - an der Kühllösung ändert sich allerdings nichts. Die Stromversorgung übernehmen wie bei AMDs Referenzdesign zwei 8-Pin-Stecker.
Asus liefert die ROG Radeon RX Vega 64 Strix mit einem typischen Boost von 1.590 MHz und einem Basistakt von 1.298 MHz aus. Zum Vergleich: Die luftgekühlte Referenz spezifiziert AMD mit 1.546 beziehungsweise 1.247 MHz. Die 8 GiByte HBM2-Speicher takten in beiden Fällen mit 945 MHz und erreichen damit eine Übertragungsrate von 483,8 GB/s. In der Praxis sollte Asus' Custom-Design dank der besseren Kühlung und einem wahrscheinlich höheren Powerlimit deutlich höher takten als AMDs Black Edition. Im Reviewer's Guide gibt Asus an, dass der durchschnittliche Takt bei einem Test mit dem 3DMark Fire Strike Extreme bei 1.458 MHz lag. Ein luftgekühltes Referenzmodell soll bei gleichen Bedingungen auf 1.371 MHz gekommen sein. Die höchste DPM7-Taktstufe beläuft sich indes auf 1.666 statt 1.630 MHz, wird aber nur nach einer händischen Optimierung erreicht.
UV Test mit Benchmarks zur Strixx:
ASUS ROG Strix Radeon RX Vega 64 OC Edition im Undervolting-Test - Hardwareluxx
ich brauche am besten jetzt in der Mittagspause endlich den Testbericht - ich platze sonst noch vor Neugierde
(ein Raw & Uncut Video mit ein paar Ersteindrücken wäre auch schon mal was)
ich brauche am besten jetzt in der Mittagspause endlich den Testbericht - ich platze sonst noch vor Neugierde
(ein Raw & Uncut Video mit ein paar Ersteindrücken wäre auch schon mal was)