AMD Vega 20: XGMI-Interconnect als NV-Link-Konkurrent
Ein Linux-Patch von AMD legt nahe, dass die in 7 nm gefertigte Vega-20-GPU XGMI als Interconnect unterstützen wird. Genauso wie Nvidia hätte AMD damit eine Alternative zu PCI-Express (4.0) zur Kommunikation zwischen den Grafikkarten. Einen Vorteil hat AMD zudem bei den Prozessoren: XGMI beherrschen bereits die Epyc-Prozessoren, die darüber theoretisch auch mit den GPUs kommunizieren können sollten.
Mit der GP100-GPU hat Nvidia den sogenannten NV-Link eingeführt, der mit Volta und Turing auf die Version 2.0 angehoben wurde und eine schnellere Kommunikation zwischen GPUs erlaubt. Damit lässt sich zum Beispiel der Speicher-Pool verschiedener Beschleuniger- beziehungsweise Grafikkarten zusammenlegen, was vor allem im professionellen Einsatzfeld Vorteile bietet. Die Tesla V100 erreicht über sechs NV-Link-2.0-Verbindungen eine Datenrate von bis zu 300 GB/s. Mit den Turing-Geforce-Grafikkarten RTX 2080 Ti (TU102-GPU) und RTX 2080 (TU104-GPU) bringt Nvidia den NV-Link 2.0 auch in den Endkundenbereich als Nachfolger der bisherigen optischen SLI-Brücken. Die laut Nvidia um den Faktor 50 gestiegene Bandbreite spricht für eine Übertragungsrate von rund 160 GB/s, mit der zwei Turing-Grafikchips Daten untereinander austauschen können (ausgehend von den 3,25 GB/s der HB-SLI-Brücken von Pascal).
AMDs Vega-20-GPU beherrscht PCI-Express 4.0 und XGMI
Mit XGMI wird AMD aller Voraussicht nach einen hauseigenen Interconnect zur Verbindung verschiedener Beschleuniger- respektive Grafikkarten anbieten. Eine geleakte Folie nannte die Schnittstelle schon Anfang 2017 für Vega 20 - bisher haben sich dahingehend alle Details als wahr herausgestellt. Inzwischen hat AMD einen Linux-Patch veröffentlicht, der eine XGMI-Unterstützung für Vega 20 nennt. Die GPU wird bei TSMC in 7 nm gefertigt und soll laut AMD noch dieses Jahr in Form von Radeon-Instinct-Modellen erscheinen. Zuvor bestätigte ein Linux-Patch bereits die PCI-Express-4.0-Unterstützung.
XGMI basiert auf dem Infinity-Fabric, den AMD seit Vega und Zen als chipinternen Interconnect, also zum Verbinden verschiedener IP-Bausteine, verwendet. Die Zen-Prozessoren nutzen bereits GMI-Verbindungen zur chipübergreifenden Kommunikation innerhalb eines Multi-Chip-Moduls (MCM), womit die Ryzen-Threadripper- sowie Epyc-CPUs mit bis zu vier Dies ermöglicht werden. Mittels XGMI kommunizieren zwei Epyc-CPUs auf Dual-Sockel-Mainboards miteinander. In Zukunft könnte AMD zusätzlich zur Inter-GPU/-CPU-Kommunikation auch die Daten zwischen Epyc-CPUs und Vega-20-GPUs über XGMI-Links austauschen lassen und so ein geschlossenes Ökosystem anbieten. Nvidias NV-Link integriert IBM in seine Power-CPUs, AMD und Intel haben daran logischerweise kein Interesse.
Quelle: phoronix.com via computerbase.de

Und selbst wenn ich 10-20% dazu rechnen würde, in wie fern interessiert das?
Die PCGH-News bemüht wie gesagt eine Hochrechnung, die auf 160GB/s bei Turing kommt, tatsächlich sind es aber nur 50-100GB/s bidirektional.
Das sind die offiziellen Angaben von Nvidia selber bei ihren Turing Quadro RTX-Produkten, die Tabelle wurde von mir verlinkt.
Wie beim GV100, welcher sechs NVLINKs bietet mit 25GB/s pro Richtung bzw. 50GB/s bidirektional, bietet auch Turing maximal 50GB/s pro Link an.
Ein GT102 besitzt zwei NVLINKs, also maximal 100GB/s, dass Quadro-Produkt mit dem GT104 bietet dagegen nur 50GB/s an, vermutlich gibt es dort entsprechend nur einen Link.
Bei den Geforce RTX Produkten basiert eine 2080Ti auf einem GT102 und wird wahrscheinlich ebenso 100GB/s bieten, während die 2080 auf dem GT104 basiert und nur 50 GB/s bieten wird.
Und die weiter beschnittene SKU 2070, welche ebenso auf dem GT104 basiert, bietet dagegen gar kein NVLINK mehr an.
Das heißt nur die zwei höchsten Turing Modelle beim Gaming-Sektor bieten NVLINK überhaupt an.
Ich verstehe nicht, was deine Aussageabsicht war.
Und ich sag dir warte ab du kannst noch nicht wissen ob es mehr kann oder nicht solange es nicht getestet wurde...
Mit dem NVLink auf den Quaddro macht man ja auch kein SLI in Games...
Und der GP100 ist älter als das aktuelle NVLink, durchaus möglich das es eine Neuerung Gegeben hat...
Die nächsten Quaddro Karten brauchen ja auch nicht mehr so lang und wenn man es erneuert würde es Sinn machen das mit dem Turing Release zu koppeln... bleibt nur abwarten
Die PCGH-News bemüht wie gesagt eine Hochrechnung, die auf 160GB/s bei Turing kommt, tatsächlich sind es aber nur 50-100GB/s bidirektional.
Das sind die offiziellen Angaben von Nvidia selber bei ihren Turing Quadro RTX-Produkten, die Tabelle wurde von mir verlinkt.
Wie beim GV100, welcher sechs NVLINKs bietet mit 25GB/s pro Richtung bzw. 50GB/s bidirektional, bietet auch Turing maximal 50GB/s pro Link an.
Ein GT102 besitzt zwei NVLINKs, also maximal 100GB/s, dass Quadro-Produkt mit dem GT104 bietet dagegen nur 50GB/s an, vermutlich gibt es dort entsprechend nur einen Link.
Bei den Geforce RTX Produkten basiert eine 2080Ti auf einem GT102 und wird wahrscheinlich ebenso 100GB/s bieten, während die 2080 auf dem GT104 basiert und nur 50 GB/s bieten wird.
Und die weiter beschnittene SKU 2070, welche ebenso auf dem GT104 basiert, bietet dagegen gar kein NVLINK mehr an.
Das heißt nur die zwei höchsten Turing Modelle beim Gaming-Sektor bieten NVLINK überhaupt an.
Ich verstehe nicht, was deine Aussageabsicht war.
Vielleicht schaffen es ja eines tages die entwicklung das selbst schatten kaum noch grafikspeicher braucht.Das wäre denke ich mal ne sensation und es dennoch super toll aussieht.Sodas es dann keiner merkt den unterschied bei bandbreite usw.
Aber klar wär das flott.
Und der GP100 ist älter als das aktuelle NVLink, durchaus möglich das es eine Neuerung Gegeben hat...
Die nächsten Quaddro Karten brauchen ja auch nicht mehr so lang und wenn man es erneuert würde es Sinn machen das mit dem Turing Release zu koppeln... bleibt nur abwarten