Ark-Entwickler: Unreal Engine 5.7 ist fast ein "Wundermittel" für die Performance
Im Interview mit Wccftech sprach ein hochrangiger Mitarbeiter des Arc-Entwicklers Studio Wildcard über die Vorteile der neuen Unreal Engine 5.7. Ark: Survival Ascended soll dadurch bald deutlich besser laufen.
Die Unreal Engine 5 kann grafisch zwar einiges bieten, sie fällt aber auch immer wieder durch Performance-Probleme auf. Glücklicherweise befasst sich Entwickler Epic Games aber mit dem Problem und arbeitet laufend daran, die Engine weiter zu optimieren. Die letzten beiden Versionen, die Unreal Engine 5.6 und die Unreal Engine 5.7, haben laut einem Mitbegründer und leitenden Entwickler von Studio Wildcard, Jeremy Stieglitz, dabei einiges vorangebracht.
Deutlich höhere Leistung
Im Interview mit Wccftech sprach Stieglitz über Ark: Survival Ascended und den Einfluss der Engine. Laut ihm hat sich die Steam-Bewertung des Spiels seit dem Early-Access-Release vor zwei Jahren vor allem auch durch Performance-Optimierungen verbessert. Demnach läuft der Titel jetzt um etwa 50 Prozent besser als noch am Anfang. Und bald soll die Performance - dank Engine-Optimierungen - noch weiter zulegen. Laut dem aktuellen Plan soll Ark: Survival Ascended im März den Sprung von der Unreal Engine 5.5 auf die am 12. November veröffentlichte Unreal Engine 5.7 schaffen.
"Where are we going to get more performance from? Well, a big part of it is actually with Epic's latest version of Unreal Engine 5.7, which introduces some serious new performance-oriented improvements and systems."
"Wie sollen wir eine höhere Performance erreichen? Nun, ein großer Teil davon kommt tatsächlich von der neuesten Version der Unreal Engine 5.7 von Epic, die einige bedeutende neue leistungsorientierte Verbesserungen und Systeme einführt."
Das wiederum soll die Performance sowohl auf Prozessor- als auch auf Grafikseite um 30 bis 40 Prozent erhöhen. Möglich wird das angeblich durch Rendering-Optimierungen durch Epic Games, und vor allem auch durch das neue Vegetationssystem der Unreal Engine 5.7. Laut Stieglitz ist dieses fast ein "Wundermittel". Und bei einem derart vegetationslastigen Spiel wie Ark: Survival Ascended schlägt das natürlich voll durch. Spieler des Titels dürfen sich im kommenden Jahr also hoffentlich auf deutlich höhere Bildraten freuen.
"It's as close to a magic bullet as you're going to get at this point, and it's one of those rare cases where it's an unalloyed win."
"Es kommt einem Wundermittel so nah, wie es derzeit nur möglich ist. Und es ist einer der seltenen Fälle, in denen es sich um einen uneingeschränkten Gewinn handelt."
Passend dazu: Unreal Engine 5.7: Benchmark-Vergleich mit UE 5.4 führt durch Venedig - mit positiven Ergebnissen
Ein anderes Problem soll hingegen weiter bestehen bleiben: Die Ruckler werden zwar mit der Zeit immer besser, sie bleiben aber. Bei Ark ist hier angeblich hauptsächlich der Netzwerkcode problematisch, der sich in der Unreal Engine 5 bislang kaum parallelisieren lässt. Das Laden größerer Strukturen sorgt dadurch für Probleme. Und auch ohne Netzwerkprobleme läuft die Unreal Engine weiterhin nicht optimal.
Unter anderem wird inzwischen zwar versucht, Shader zunehmend im Voraus zu berechnen und im Speicher zu behalten. Das geht aber zulasten des aktuell teuren Grafikspeichers und ist zudem nicht immer eine Option. In den Ark-Spielen würde es etwa das Modding erschweren. Auch wenn die neue Unreal Engine 5.7 eine weitere Verbesserung darstellt, steht den Engine-Entwicklern also noch einiges an Arbeit bevor.
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Quelle: Wccftech

Die 40 FPS bei 4K sind Spielbar. Fertig
Tut es auch
Das ist der Physik geschuldet, die Fertigungsprozesse haben halt nicht mehr dieselbe Entwicklung wie vor 20 Jahren
An der Optik gesehen liegt das wiederum an dem Punkt wo mehr Leistung indirekt proportional zum Output führen. Point of diminishing returns.
Wir haben schon halbwegs glaubwürdige Grafik, jeder weitere Fortschritt wird teuer
Die 40 FPS bei 4K sind Spielbar. Fertig
Wir haben schon halbwegs glaubwürdige Grafik, jeder weitere Fortschritt wird teuer
Ein paar Monate später dann schon spürbar besser. Schade, bis März ist es noch lange hin.
Gut ich spiel es eh gerade nicht.
Aber vielleicht hätten die mal doch stärker drüber nachdenken sollen ihre eigene Engine bzw. ein besser passende zu nehmen. Eine die weniger Probleme mit der Grafikpracht und dem Netzwerk macht.
Damit wären die letzten Jahre eventuell besser investiert gewesen.
Ark ansich ist schon toll, aber das Studio dahinter bekommt nicht viel auf die Reihe.
Ich denke die sind ein Stück weit schlicht überfordert bzw. haben das ganze erneut gewaltig falsch eingeschätzt.
Ein paar Monate nur Bugs (und bisschen performance/netzwerk) fixen wäre auch mal angebracht.
Satt den eigenen Spagetti Code zu optimieren und es nicht so sehr mit SFX zu übertreiben... wartet man halt lieber auf Engine "fixes",... macht Sinn.