The Expanse Osiris Reborn: Wir entscheiden!
Quelle: Owlcat Games
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The Expanse Osiris Reborn: Wir entscheiden!

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Nach gelungenem Skill-Check verschanzen sich die Bewohner der Pinkwater-Basis, während wir mit unserem Zwilling versuchen, über die Außenseite der Station zu unserem Schiff zu entkommen. Ein sehr interessanter Ansatz: Während der Flucht meldet sich immer wieder unser Pilot Zafar zu Wort, den wir an Bord der Gemini zurückgelassen haben, und geht uns an bestimmten Punkten zur Hand. Zafar kann uns etwa anhand der Stationspläne in die korrekte Richtung leiten.

Dies soll im fertigen Spiel auch mit anderen Charakteren möglich sein, die wir an Bord zurückgelassen oder als ein zweites Team mit anderen Aufgaben betraut haben. Anders als etwa in Mass Effect oder Dragon Age werden also auch jene Team-Mitglieder, die Sie nicht direkt auf der aktuellen Mission begleiten, zu Worte melden und an der Handlung teilnehmen.

Team-Mitglieder, die Sie für Ihre aktuelle Mission nicht mitnehmen und auf Ihrem Schiff, der Gemini, zurücklassen, bleiben nicht einfach stumm und untätig, sondern geben via Funk Beistand oder lediglich ihren Senf dazu.<br><br>Für den Fall, dass Owlcat Games dies tatsächlich im gesamten Spiel ähnlich wie in der Demo präsentieren, bewerkstelligen könnten: Dies wäre eine wirklich fantastische Erweiterung des 'Mass-Effect-Styles'. Quelle: Owlcat Games Team-Mitglieder, die Sie für Ihre aktuelle Mission nicht mitnehmen und auf Ihrem Schiff, der Gemini, zurücklassen, bleiben nicht einfach stumm und untätig, sondern geben via Funk Beistand oder lediglich ihren Senf dazu.

Für den Fall, dass Owlcat Games dies tatsächlich im gesamten Spiel ähnlich wie in der Demo präsentieren, bewerkstelligen könnten: Dies wäre eine wirklich fantastische Erweiterung des "Mass-Effect-Styles".
Während unserer Flucht geraten wir in einige Schusswechsel. Auch hier erinnert The Expanse: Osiris Reborn an ein modernes Mass Effect: Es handelt sich im Grunde um einen Third-Person-Shooter mit Deckungsmechanik. Wir können unseren Begleitern obendrein Befehle geben, sie Sonderfähigkeiten nutzen oder bestimmte Gegner angreifen lassen. Allerdings wirken die ruppigen Gefechte deutlich dynamischer als in jedem bislang erschienenen Mass Effect. Die Umgebungen sind etwa zum großen Teil zerstörbar und können spektakulär in Einzelteile zerlegt, Deckungen zerschossen werden. Sie können zudem Umgebungs-Effekte nutzen, indem Sie etwa auf ein Gasrohr schießen und so ein Flammeninferno entfachen. Dies ist insbesondere in den kommenden Szenen eindrücklich, denn kurze Zeit später begeben wir uns ins All und damit die Schwerelosigkeit.

Die Schießereien sind sehr spektakulär. Die gesamte Szenerie geht dabei zu Bruch, es können diverse Umgebungseffekte ausgenutzt werden - und besonders cool: Je nach Schwerkraftsituation ändern sich Gameplay-Umstände, Audio-Abmischung, die Effekte und Physik-Simulation, auch jene für umherfliegende Bruchstücke. Quelle: Owlcat Games Die Schießereien sind sehr spektakulär. Die gesamte Szenerie geht dabei zu Bruch, es können diverse Umgebungseffekte ausgenutzt werden - und besonders cool: Je nach Schwerkraftsituation ändern sich Gameplay-Umstände, Audio-Abmischung, die Effekte und Physik-Simulation, auch jene für umherfliegende Bruchstücke. Nachdem wir uns ins Freie geschossen haben, staunen wir nicht schlecht. In der Schwerelosigkeit kommt mit den Magnetstiefeln ein komplett neues Bewegungsschema zum Einsatz. Das Move-Set, die Animationen sind komplett neu und selbst kleine Details wie Audio- und Partikelsystem werden angepasst. In der Schwerelosigkeit bewegen wir uns in großen weiten Sprüngen, nur "geerdet", mit der Raumstation verbunden, durch die Magnetsohlen an unseren Füßen.

Was wäre The Expanse ohne Magnetsolenstiefel? Quelle: Owlcat Games Was wäre The Expanse ohne Magnetsolenstiefel? Beim Sound haben sich die Entwickler einen interessanten Kniff einfallen lassen, der unseres Erachtens einen nahezu optimalen Kompromiss aus "Hard-Sci-Fi-Realismus" und Spieler-Erfahrung darstellt: Der Sound ist stark gedämpft, sie hören zudem nur Geräusche, die Sie selbst verursachen oder die in Ihrer Nähe entstehen. Auf Nachfrage erfahren wir, dass die Entwickler zuerst damit experimentierten, das Audio abseits der Funksprüche im Vakuum des Weltalls komplett zu dämpfen. Doch dies ließ beim Probespielen Atmosphäre vermissen, wäre langweilig gewesen. Stattdessen haben sich die Entwickler dazu entschlossen, das Audio stark zu dämpfen. Dies soll die Vibration simulieren, die Ihre Spielfigur über Ihre Magnetstiefel wahrnimmt. Dies ist die "Hard-Sci-Fi-Ausrede", welche die Entwickler nutzen, um das All nicht in kompletter Stille versinken zu lassen.

Nochmals eindrücklicher: Die Schwerkraft wird komplett simuliert und kommt in verschiedenen Formen vor. Abseits des von-Braun-Rings, welcher die künstliche Schwerkraft der Pinkwater-Station erzeugt, gibt es keinerlei Anziehungskraft. Zerschießen wir die Umgebung, so fliegen die Bruchstücke, die im Stationsinneren zu Boden fielen, schwerelos umher. Erschießen wir einen der Protogen-Widersacher, so sackt die Leiche nicht etwa zusammen, sondern bleibt aufrecht und mit schwebenden Gliedern stehen. Unsere Granaten benötigen einen eigenen Antrieb, um nach dem Werfen "zu Boden" fliegen zu können und nicht in den Tiefen des Alls zu verschwinden.

Auch das weite leere All ist beindruckend. Dazu kommt, dass wir uns in dieser Szene auf der Oberfläche einer Raumstation befinden, die sich langsam dreht. Der Hintergrund ist also nicht statisch, sondern in beständiger Dynamik. Quelle: Owlcat Games Auch das weite leere All ist beindruckend. Dazu kommt, dass wir uns in dieser Szene auf der Oberfläche einer Raumstation befinden, die sich langsam dreht. Der Hintergrund ist also nicht statisch, sondern in beständiger Dynamik. Und nochmals eindrücklicher: Nach der Weltraumwanderung an der Oberfläche der Weltraumbasis verschlägt es uns an die Außenseite des rotierenden von-Braun-Rings. Während innerhalb dessen eine Schwerkraft von künstlichen 0,3 G erzeugt wird, wirken an dessen Außenseite Fliehkräfte - die Station würde uns also nach außen in die Weiten des Alls schleudern, wären wir nicht mit unseren Magnetstiefeln mit dieser verbunden. Doch die Bruchstücke, in die wir unsere Umgebung schießen, sprengen und generell zerlegen können, fliegen tatsächlich nach "oben".

Die "umgedrehte" Schwerkraft wird also wirklich im Spiel simuliert. Zusammen mit dem langsam rotierenden Sternenfirmament, den in Schwerelosigkeit abgewandelten Effekten (Feuer lodert etwa nicht nach oben, sondern "fließt" vielmehr in alle Richtungen) und der generell sehr schicken Asset- und Materialqualität hinterlassen die Gefechte im All einen absolut fabelhaften Eindruck. So schön und effektvoll waren Weltraum-Third-Person-Schießereien wohl noch nie. Fantastisch, wir fordern mehr! Doch leider müssen wir bereits auf der folgenden Seite zu einem vorläufigen Ende kommen.

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  1. Seite 1 Einleitung
  2. Seite 2 Bombast nahe der Vorlage
  3. Seite 3 Wir entscheiden!
  4. Seite 4 Superber Ersteindruck!
    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von TausendWatt
        Wishlist!
        habs tatsächlich mal auf die Wishlist geschmissen.
        Dabei auch gesehen, dass Anno 1800 (bzw. eigentlich der ganze Franchise) grad nachgeschmissen wird und auch Hogwards Legacy - falls die noch wer nicht hat. Ich persönlich kauf' ja immer erst lange nach Release, wenn mir die Wishlist mal wieder ein Mail schreibt "Spiel ist um 80-90% vergünstigt)
        Zitat von GIJOE85
        Mal sehen ob es wirklich so gut ist! Gebe mittlerweile nen pups auf fancy trailer und Reviews bevor ein Spiel nicht draußen ist!🤔
        Daher: Wishlist, nicht vorbestellen.
        Ganz einfach: wenn das Spiel 1 Jahr oder 2 Jahre später noch wer erwähnt, ists wohl ausreichend gut. Abgesehen davon vergünstigt, fertiggepatched und die notwendige Hardware leistbar ohne, dass ich auch noch meine zweite Niere oder Lunge verkaufen müsste
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von TausendWatt
        Wishlist!
        habs tatsächlich mal auf die Wishlist geschmissen.
        Dabei auch gesehen, dass Anno 1800 (bzw. eigentlich der ganze Franchise) grad nachgeschmissen wird und auch Hogwards Legacy - falls die noch wer nicht hat. Ich persönlich kauf' ja immer erst lange nach Release, wenn mir die Wishlist mal wieder ein Mail schreibt "Spiel ist um 80-90% vergünstigt)
        Zitat von GIJOE85
        Mal sehen ob es wirklich so gut ist! Gebe mittlerweile nen pups auf fancy trailer und Reviews bevor ein Spiel nicht draußen ist!🤔
        Daher: Wishlist, nicht vorbestellen.
        Ganz einfach: wenn das Spiel 1 Jahr oder 2 Jahre später noch wer erwähnt, ists wohl ausreichend gut. Abgesehen davon vergünstigt, fertiggepatched und die notwendige Hardware leistbar ohne, dass ich auch noch meine zweite Niere oder Lunge verkaufen müsste
      • Von PCGH_Phil BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von GIJOE85
        Mal sehen ob es wirklich so gut ist! Gebe mittlerweile nen pups auf fancy trailer und Reviews bevor ein Spiel nicht draußen ist!🤔
        Die "bauen" solche Demos ja auch explizit für solche Messen. Sollte man im Kopf behalten. Dafür geht auch ein gewisser Anteil Entwicklungszeit drauf, weil die Entwickler dann zum Teil vom eigentlichen Entwickeln abgezogen werden, um eine coole Demo zu basteln, die hoffentlich alle und die Presse wegbläst.

        Ein bisschen Skepsis ist nicht erst seit Anthem angebracht.
        Aber die sagen ja auch explizit, dass das noch ziemlich Pre-Alpha ist ("Alpha" ist die allererste, lauffähige, grobe Phase, Beta ist von den groben Mechaniken und Absichten komplett. Das war Pre-Alpha. Noch vor der ersten, grob lauffähigen Version.)

        Owlcat Games haben sich bislang allerdings auch noch keinen groben Schnitzer erlaubt. Und wenn ich irgendwem so ein Projekt zutrauen würde, dann vermutlich denen. Ich bin ein wenig überrascht, dass die offenkundig so viel Kohle da reinstecken können. Beziehungsweise: Bzw. es anscheinend effizient können. Ich hab natürlich (bislang) keine Ahnung, wie viel Moneten dahinter stecken, aber die werte Dame unter den anwesenden Devs hat mehrfach betont, dass es sehr viele Mitarbeiter sind. Mehrere Hundert. Und viele Veteranen konnten sie sich wohl außerdem sichern.

        EDIT: Die Story soll außerdem (zumindest im Groben) rund 20-30 Stunden Spielzeit bieten. Wenn die all ihre Ressourcen in diese Stunden bündeln...

        Mal sehen. Werden wir noch. Der Release ist noch hin. Sonst hätten sie zumindest das Jahr genannt. Ich habe nachgefragt. Wollen sie nicht sagen.

        Gruß,
        Phil
      • Von GIJOE85 Kabelverknoter(in)
        Mal sehen ob es wirklich so gut ist! Gebe mittlerweile nen pups auf fancy trailer und Reviews bevor ein Spiel nicht draußen ist!🤔
      • Von M4xw0lf Lötkolbengott/-göttin
        Das klingt schon ziemlich nice. Besonders die Beschreibung der Physiksimulation macht mich neugierig auf mehr. Ich wäre bereit für ein neues Spiel in dem die Physik der heimliche Star ist, so wie damals bei Half Life 2.
      • Von MechUnit Software-Overclocker(in)
        Danke für den Bericht! Hier erfährt man auch endlich mal, dass das Spiel gleichzeitig zur Serie spielt und man sich hier auch mit dem Proto-Molekül rumschlagen muss (ok, der erste Trailer hatte es schon angedeutet).

        Auf jeden Fall freue ich mich drauf und bin gehyped, so lange es der Vorlage gerecht wird und Spaß macht.
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