Richard B. Riddick schleicht und meuchelt zwar erst im April auf der namensgebenden Dark Athena, für unseren Grafikkarten-Test greift der Mann mit den "Shiny Eyes" jedoch schon heute zur Klinge.
Riddick - Assault on Dark Athena: Überblick
In seinem chronologisch ersten Auftritt im Science-Fiction-Genre entkommt Richard B. Riddick (verkörpert von Vin Diesel) aus dem Hochsicherheitsknast Butcher Bay - entsprechend heißt das dazugehörige Spiel (welches mit in der Packung liegt) auch Escape from Butchers Bay. Mit blauen Shiny Eyes ausgestattet und kaum entflohen landet der Killer jedoch nur wenig später auf der Dark Athena. Ihre Aufgabe ist es, erfolgreich von dem gigantischen Raumschiff zu fliehen - schließlich befindet sich Riddick einige Jahre später im Film Pitch Black wieder auf freien Füßen. Der Weg dahin ist gepflastert mit Leichen und optisch sehr gelungen Schattenspielen, aber auch die knackigen Texturen und Post-Effekte wie Depth of Field wissen zu überzeugen. In der Galerie halten wir rund zwei Dutzend Screenshots bereit - überzeugen Sie sich selbst von der optischen Brillanz von Riddick - Assault on Dark Athena.
Quelle: PCGH
Riddick - Assault on Dark Athena: CPU-Auslastung im Taskmanager
Riddick - Assault on Dark Athena: Testversion- und system
Die uns vorliegende Version ist ein sogenannter Review-Code, laut Publisher Atari gar ein Release Candidate. Das bedeutet, dass diese Version nahezu final ist und nur noch kleine inhaltliche Änderungen vorgenommen werden, hinsichtlich der Performance wird sich aber aller Wahrscheinlichkeit (!) nichts ändern - unsere Werte sollten daher mit denen der Retail-Version identisch sein.
Wie sich im Test schnell zeigte, profitiert Assault on Dark Athena sehr stark von drei bis vier Kernen - unser üblicher 3,6-GHz-E8500 ist am Limit und bremst stark. Aus diesem Grund nutzen wir ausnahmsweise einen mit der gleichen Taktrate laufenden QX9770, ein Artikel mit Prozessor-Benchmarks ist aus Gründen der Vergleichbarkeit bereits für Ende der Woche geplant. Die getesteten Grafikkarten wählten wir aus den Top-10 unserer monatlichen Umfrage ( Welche Grafikkarte nutzt du aktuell? (März-Umfrage).
Riddick - Assault on Dark Athena: Benchmarks
Wie Sie dem Diagramm entnehmen können, favorisiert Assault on Dark Athena aktuelle Radeon-Grafikkarten und das nicht zu knapp. Ohne FSAA/AF zieht selbst die alte HD 3870 an einer GTX 285 vorbei und in 1.680 x 1.050 mit 4x MSAA/16:1 AF schlägt die HD 4850 gar eine GTX 260-216. Erst in 1.920 x 1.200 mit 4x MSAA/16:1 reihen sich die Radeons einigermaßen so ein, wie man es erwarten würde. Nichtsdestotrotz rangiert die HD 4870/1G wie in Crysis Warhead DX10 auf dem Niveau der GTX 285 und die HD 4850 schlägt die gestern vorgestellte GTS 250 um knapp 30%. Ebenfalls auffällig ist das gegenüber den G92/G80-Karten sehr gute Abschneiden der GTX-200-Modelle.
Quelle: pcgameshardware.de
Riddick - Assault on Dark Athena
Warum die Radeons sich so extrem gut schlagen, darüber können wir zur Zeit nur spekulieren. Einerseits scheint Assault on Dark Athena sehr auf Arithmetik-Power anzuspringen, eine Stärke der Radeon-HD. Andererseits wurde Escape from Butchers Bay auf der Xbox entwickelt, es ist daher möglich, dass die Xbox-360 die Lead-Plattform für Assault on Dark Athena war. Deren Grafikprozessor, der Xenos, ähnelt aktuellen Radeon-HD stark - Optimierungen auf diese GPU sollten auch bei RV770 und Co durchschlagen. Für die Xbox-360 als Lead-Plattform spricht zudem die exzellente Multicore-Tauglichkeit der Starbreeze-Engine, eine OpenGL-Engine. Uns ist eine weitere OpenGL-basierende Applikation bekannt, in der AMDs Radeon-HD ihre Geforce-Konkurrenten weit hinter sich lassen: Der vieldiskutierte Ozone3D Furmark. Ob Assault on Dark Athena die Radeons ebenso viel Strom schlucken lässt wie im Test der realen Leistungsaufnahme diverser Grafikkarten, prüfen wir derzeit . Hinsichtlich der Bildqualität konnten wir keine Unterschiede zwischen AMD- und Nvidia-Karten ausmachen, einen Vergleich finden Sie in der Galerie. Es könnte jedoch auch möglich sein, dass AMD seine Treiber bereits optimiert hat und die Optimierung bei Nvidia noch aussteht.
Fazit: AMDs Radeon-HD schlagen die Geforce-Konkurrenz mit der gleichen Leichtigkeit mit der Riddick durch den Schatten huscht. Nichtsdestotrotz läuft Assault on Dark Athena auch auf Nvidia-Karten in 1.680 x 1.050 noch recht flüssig, erst in 1.920 x 1.200 straucheln allen Geforce-8/9-Modelle und rutschen unter 30 Fps.


Nvidia 280 gtx = 240 1D Streamprozessoren
ATI 4870 = 160 5D shadereinheiten =(160*5) 800 streamprozessoren
wenn es einem Programmierer gelingt die last auf 5D zu verteilen dann ist ati klar im Vorteil.
In vergleichbaren Preissegmenten bleibt trotzdem ein Vorteil in Arithmetik (aber nicht im Verhältnis 800 zu 240, sondern etwa 1,25:1) bei den ATIs, wenn auch ein deutlich höherer Anteil (i.V. zu NV) an parallel ausführbaren Berechnungen nötig ist, um das Potenzial auch zu nutzen.
Der Vorsprung überrascht, und ist wohl nicht nur der größeren theoretischen Rechenleistung der ATIs geschuldet. NV hat da wohl treiberseitig Nachholbedarf.
Gruß
Kakerlake
BTW: Weiß schon jdm den Presi für das game?
Hier sieht man sehr gut, wenn ein Spiel schön für AMD optimiert wurde, dass die Grafikkarten alle genug Saft haben! Auch die alte Garde.
Nvidia 280 gtx = 240 1D Streamprozessoren
ATI 4870 = 160 5D shadereinheiten =(160*5) 800 streamprozessoren
wenn es einem Programmierer gelingt die last auf 5D zu verteilen dann ist ati klar im Vorteil ich schätze die Entwickler haben das Spiel davor für die xbox 360 optimiert und kennen sich mit den 64 5d und 240 Streamprozesoren der Der XBox 360 grafikchip bestens aus ,viele meinen wenn die ENtwickler erstmal wissen wie die PS3 tickt dann gibt es was zu sehen ok nach 2 jahren glaub ich das nicht mehr aber wenn die Entwickler lernen mit der aritektur der ATi karten umzugehen dann sehen wir bestimmt noch sehr hübsche Spiele selbst auf der 360.