Mechanische vs. Rubberdome-Schalter, Switch-Kompendium, Teil 1
Darum sind mechanische Switches besser als Rubberdome-Tastenschalter
Inhaltsverzeichnis
Benötigen Spieler wirklich eine Gaming-Tastatur?
Ob man eine Gaming-Tastatur benötigt, hängt stark davon ab, was und in welcher Intensität man überhaupt zockt. Wer etwa vorwiegend Aufbau-/Echtzeit-Strategiespiele oder Point-and-Click-Adventures, die hauptsächlich mit der Maus gesteuert werden, spielt, dem reicht oftmals eine "08/15"-Tastatur ohne mechanische Tastenschalter und Extraausstattung wie Beleuchtung oder Wireless-Betrieb vollkommen. Bevorzugen Sie jedoch schnelle Ego-Shooter, Rollenspiele (RPGs), MOBAs oder MMORPGs, werden Sie den Unterschied zwischen einer Gaming-Tastatur und einer Standard-Schreibtastatur schnell bemerken und dann auch schätzen.
Gaming-Tastaturen, respektive deren Switches, reagieren schneller sowie nur mit minimaler Latenz auf Tastendrucke und haben neu programmierbare Tasten für Sonderfunktionen und Makros. Dazu lässt sich die RGB-Beleuchtung - ein Pflicht-Feature einer empfehlenswerten Gaming-Tastatur - so einstellen, dass Sie die für den Spielbetrieb wichtigsten Tasten dank einer individualisierbaren Beleuchtung sofort im Blick haben. So betätigen Sie stets die richtigen Tasten - das verbessert Ihren Erfolg und steigert natürlich auch den Spielspaß.
Quelle: Turtle Beach
Mechanische Gaming-Tastaturen wie die Turtle Beach Vulcan 2 Max verbessern mit ihren Tastenschaltern und der RGB-Beleuchtung das Spielerlebnis. Zusätzlich machen die edlen Tastaturen auch mit ihrem Design und ihrer Optik auf sich aufmerksam.
Mechanische vs. Rubberdome-Tastenschalter
Sollte Ihr Budget für eine Gaming-Tastatur nicht ungewöhnlich niedrig sein, ist ein Modell mit mechanischen Tasten die optimale Wahl. Was jedoch ist der Unterschied zwischen einem mechanischen und einem Rubberdome-Tastenschalter? Rubberdome-Tastenschalter arbeiten mit einer leitfähigen Gummimembran, die beim Herunterdrücken einer Taste verformt wird und so den Kontakt zur Platine herstellt. Der Stößel ist hierbei meist fest mit der Tastenkappe verbunden, was zu einem unpräzisen Auslöseverhalten führt - der Auslöseweg ist nicht exakt definiert. Zudem erfordert das Eindrücken des Gummidoms vergleichsweise viel Kraft, wodurch beim Tippen oder Spielen Energie verloren geht. Eine Variante dieser Technik ist die Scherenmechanik, die dank kürzerem Hubweg, geringerem Kraftaufwand und leiserem Tastenanschlag ein verbessertes Tippgefühl bietet, jedoch weiterhin auf der Rubberdome-Basis beruht und daher dieselben technischen Grenzen besitzt.
Quelle: Cougar
Obwohl Tastenschalter mit Scherenmechanik ebenfalls auf der Rubberdome-Technik basieren, lösen sie bereits nach kurzem Druckweg aus.
Mechanische Tastenschalter unterscheiden sich grundlegend in Aufbau und Funktionsweise. Hier wird der Auslösepunkt über eine Federmechanik exakt definiert, wodurch Druckpunkt, Auslöseweg und Rückstellkraft präzise reproduzierbar sind. Der Stößel ist nicht fest mit der Tastenkappe verbunden, sondern bewegt sich unabhängig innerhalb des Schalters. Hersteller wie Cherry setzen dabei auf hochwertige Kontaktmechanismen wie die Gold-Crosspoint-Technologie, die für gleichbleibende Zuverlässigkeit und Langlebigkeit sorgt.
Daher steht fest, dass mechanische Tastenschalter die bessere, optimale Wahl für eine Gaming-Tastatur sind. Sie bieten ein klar definiertes, präzises und individuell anpassbares Tippgefühl, reagieren schneller und verschleißen langsamer. Rubberdome-Schalter - selbst in Form der Scherenmechanik - können in puncto Präzision, Reaktionszeit und Haltbarkeit nicht mithalten und sind daher für ambitionierte Spieler nur eine Kompromisslösung.
Quelle: Asus
Das hauptsächliche Unterscheidungsmerkmal zwischen einer mechanischen und einer Rubberdome-Tastatur ist die Mechanik und die Auslösetechnik der Tastenschalter.
Mechanische Tastenschalter: Eigenschaften, Typen und Switch-Technik
Spieler profitieren von mechanischen Tastenschaltern, daher gehören diese zur Pflichtausstattung einer empfehlenswerten Gaming-Tastatur. Die Switch-Auswahl ist riesig und Tastenschalter unterscheiden sich nicht nur bei der Geräuschkulisse, der Technik und der Kraft, die zum Auslösen benötigt wird. Damit Sie sich im Switch-Dschungel zurechtfinden und den idealen Tastenschalter finden, versuchen wir hier, diese zu klassifizieren.
Quelle: Cherry
Die Konstruktion aller für eine Gaming-Tastatur optimalen Schalter basiert auf dem von der Firma Cherry entwickelten Cherry MX RGB Switch (Red/Brown/Blue).
Der klassische mechanische Switch
Egal, ob tauschbar oder fest verlötet: Mechanische Tastenschalter lassen sich in drei Gruppen einteilen - linear, taktil sowie taktil mit Klickgeräusch (Clicky). Lineare Schalter bieten ein durchgehend gleichbleibendes Druckgefühl; am Auslösepunkt ändert sich der Widerstand nicht und es gibt kein akustisches Signal. Taktile Schalter liefern dagegen eine haptische Rückmeldung durch eine spürbare Veränderung der Betätigungskraft. Bei Clicky-Schaltern kommt zur haptischen Rückmeldung ein Klickton hinzu, der den Auslösepunkt signalisiert. Während lineare Schalter mit nahezu konstanter Kraft auslösen, besitzt die taktile und Clicky-Variante eine andere Kraftverteilung: Nach Überwinden der taktilen Schwelle nimmt die benötigte Kraft auf den ca. 0,2 mm bis zum Auslösepunkt spürbar ab und steigt anschließend bis zum Anschlagspunkt (Bottom Out) wieder leicht an.
Weitere relevante Schaltereigenschaften
Quelle: Cherry
Der Cherry MX RGB Low Profile Red ist ein flotter Switch mit Low-Profile-Bauweise und einem auf 3,2 mm verkürzten Hubweg. Beim Ultra Low Profile Switch verkürzt Cherry den Hubweg sogar auf 1,8 mm.
Eine weitere Switch-Eigenschaft, die sich aus der Konstruktion ergibt, ist der Schalterweg. Der Schalterweg ergibt sich aus dem Schalterschlitten: Er bestimmt, nach wie vielen Millimetern der Stempel den Kontakt schließt (Vorlauf-/Auslöseweg) und wo er im Gehäuse anschlägt (Anschlagspunkt). Der gesamte Weg vom Nullpunkt bis zum Anschlag heißt Hubweg. Übliche Werte (Cherry): 2,0 (MX Red) bis 2,2 mm Vorlaufweg (MX Blue/Brown) und 4,0 mm Hubweg.
Es gibt zahlreiche Varianten, etwa "Speed"-Schalter für Spieler mit 1,0 bis 1,2 mm Auslöseweg und bis zu 3,4 mm Hubweg (z. B. Cherry MX RGB Speed Silver); sie sind linear und sehr direkt, kraftsparendes Tippen nur bis zum Auslösepunkt (typisch bei taktilen Schaltern) ist nicht vorgesehen. Für leises Tippen gibt es lineare und taktile Silent-Varianten: Ein meist gummiertes Pad am Stempel oder Schlitten dämpft den Kunststoffkontakt beim Anschlag; zusätzlich senken Schmierung und spezielle Gehäusekunststoffe die Geräusche.

Die Idee ist ein eigenes PCB, Software und Gehäuse zu machen und dann möglichst anpassbar zu machen.
Bei den Halleffekt Schaltern könnte ich mir vorstellen das zu nutzen um damit ähnlich wie bei PWM Lüftern die Aktivierungsdauer zu ändern um damit mehrere "Geschwindikeitsstufen/Intensitäten" zu erstellen. Natürlich müsste ich das noch in Spielen Testen wie das da verwendet wird und auch was Anticheat dann machen wer weiß wie das dann darauf reagiert.
Frei zuweisbare Keys möchte ich auch noch gerne machen.
Gerade nutze ist noch normalen Schalter (keine Tastaturswitches) um das ganze System zu testen ich müsste das aber dann noch umbauen.
Diese Mechanische Tastatur hier hat einige Vorteile für Mich im Vergleich die ich nirgendwo anders je gesehen habe bei meinen Recherchen. Aber natürlich auch ein paar Verschlechterungen, wie den Komfort.
Aber keiner dieser Punkte weder Pro noch Kontra betrifft die Tatsache das sie Mechanisch ist, das ist für mich und ihrem Einsatzzweck völlig nutzlos.
Also doch schon! eine Mechanische Tastatur ist (auch) was für mich, es ist nur grundsätzlich egal ob sie Mechanisch ist!
Und beim Spielen auch shooter habe ich jetzt keinen erfühlbaren Vorteil!
Ich drücke oder drücke nicht
Tatsächlich habe ich aber gemerkt das trotz Tactile der Druckpunkt etwas zu lasch ist hab mal gemessen die alte office hat ca 65-68 Gramm je nach Taste und Abnutzung. Allerdings war schon ab und zu zu "weich".
Meine Finger liegen beim Spielen auf den meisten der Benötigten Tasten und wenns lange dauert werden die Finger schwer
Auch beim Lesen o.ä liegt meine Hand bzw Finger schon häufig mal willkürlich auf der Tastatur.
Das geht bei der Tactile noch grade so kurz vorm drücken halt