Gaming-Tastatur: Pflicht-Features, entbehrliche Extras und Sony Inzone KBD-H75 neu im Test

Jetzt neu mit Test der Sony Inzone KBD-H75! Mechanisch oder Rubberdome, kabellos oder mit Kabel, RGB oder schlicht? Unsere große Kaufberatung zur Gaming-Tastatur klärt, welche Switches optimal, welche Features Pflicht sind - und welche teuren Extras Sie sich sparen können.

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Gaming-Tastatur: Pflicht-Features, entbehrliche Extras und Sony Inzone KBD-H75 neu im Test
Quelle: PCGH

Neben der Gaming-Maus ist die Tastatur für PC-Spieler das wichtigste Eingabegerät beim Zocken. Das wissen auch die Hersteller und bieten neben den für den Schreibeinsatz im Büro konzipierten Keyboards unzählige, als Gaming-Tastaturen bezeichnete Modelle an. Die sind größtenteils mit mechanischen Tastenschaltern und fast ausnahmslos mit einer RGB-Beleuchtung ausgestattet. Dazu kommt eine große Palette an weiteren Extras, die vom Mini-Bildschirm und Lautstärkeregler über Medien-, Makro- und Sondertasten bis zum drahtlosen Betrieb und innovativen Bedienelementen reicht.

Es stellt sich die Frage, ob diese Extras wirklich alle benötigt werden oder ob Sie auch mit einer Standardtastatur ordentlich spielen können. Letzteres ist sicher möglich, komfortabler und besser wird das Spielvergnügen aber mit einer Gaming-Tastatur. Doch welche Tastenschalter sind die besten, welche Features Pflicht und was fällt in die Kategorie "nice to have"? Unsere Kaufberatung mit aktuellen Tests und Bestenlisten hilft Einsteigern wie Profis, die optimale Gaming-Tastatur für jeden Anspruch zu finden.

Gaming-Tastatur: Aktuelle Produkte im Test

Neu!: Sony Inzone KBD-H75 - unspektakuläre, teure, aber leise Luxustastatur

Produktname KBD-H75
Hersteller (Webseite) Sony Inzone
Preis/Preis-Leistung Ca. € 285,- Euro/mangelhaft
PCGH-Preisvergleich www.pcgh.de/preis/3567793
Ausstattung (20 %) 1,70
Bauart/Anschluss/Kabellänge Kabeltastatur/USB 2.0/Ca. 180 cm (USB C auf USB A, abnehmbar
Handballenablage Nein
Beleuchtung (Feature- und Effektumfang)/Effekt per Taste abrufbar Ja, RGB-Einzeltastenbeleuchtung mit 13 Effekten und Einstellungen für Helligkeit (zehnstufig per Fn + Pfeil hoch/runter), Geschwindigkeit (dreistufig), einzelne Farbe auswählen, Farbe, zwei benutzerdefinierte Modi/nein Beleuchtungseffekte nur per Inzone Hub for Web/Software änderbar, Programmierung benutzerdefinierter Modi nur per Inzone Hub for Web/Software möglich
Tastenanzahl 84 + Drehregler mit Taster
USB-Ports/Soundanschlüsse Nein/nein
Extras RGB-Beleuchtung mit 13 Effekten und 2 benutzerdefinierten Modi, Helligkeitssteuerung auf der Fn-Belegungsebene, Drehregler mit Taste für Lautstärke/Stummschalten, Hot-Swap-Platine für Gateron-Schalter mit Magnettechnik (Auslösepunkt von 0,1 bis 3,4 mm in 0,1-mm-Schritten einstellbar und Rapid-Trigger-Empfindlichkeit in 0,1-mm-Schritten einstellbar), Speicher für Makros und 4 Profile, Dämmung (Dämmschichten) mit Gasket Mounts, 8.000 Hz Polling-Rate, PBT-Double-Shot, Gehäuseoberseite aus Aluminium
Höhenverstellung Ja
Eigenschaften (20 %) 1,70
Tastaturlayout/Übersichtlichkeit 75 Prozent (ohne Ziffernblock/Mittelblock: 8 von 13 Tasten)/befriedigend minus (US-ANSI-Layout)
Tastenhöhe (Haupttasten) Normal
Ergonomie/Rutschfestigkeit Gut/sehr gut
Windowstasten Ja, per Inzone Hub for Web deaktivierbar
Abmessungen (L x B x H)/Gewicht 318,8 × 132,3 × 37,5 mm/ca. 810 g
Leistung (60 %) 1,55
Tastenanschlag/Druckpunkt Sehr gut/Sehr gut
Schalterart/Aktivierungsdruck Gateron 2.0 Double-Rail Magnetic Nebula (Magnettechnik, linear, 40,0/60,0 gf Auslöse-/Bottom-Out-Kraft, 3,4 mm Hubweg, Signalpunkt von 0,1 - 3,4 mm/Rapid-Trigger-Empfindlichkeit in 0,1-mm-Schritten einstellbar, Doppel-Schienen-Design, geschmiert
Key Rollover NKRO (USB-Port)
Software: Anwenderfreundlichkeit/Umfang Sehr gut/sehr umfrangreich (webbasierte App)
Software: Beleuchtungsprogrammierung/freie Belegung Fn-Ebene möglich? Sehr einfache Auswahl der Beleuchtungseffekte und Einstellungen im Inzone Hub for Web/ja, sowohl auf dem Haupt-Layer als auch auf dem Fn-Layer lassen sich alle Tasten mit Ausnahme der Fn-Taste neu zuordnen, zur Auswahl stehen: Standardeinstellung, Taste (Liste oder Tastenbelegung), Maustaste, Makro, Tastenkürzel (Liste oder Tastenbelegung), Mediensteuerung, keine Zuweisung
Frei programmierbare Makros Ja (zeitverzögert)
Office-/Spiele-Tauglichkeit Gut/sehr gut
Gesamtnote: 1,61

Die Sony Inzone KBD-H75 ist die erste eigene Gaming-Tastatur des Herstellers, mit der man in der Premium-Liga mitspielen möchte. Dabei tritt der Debütant mit einem stolzen Preis von 280 Euro für eine Luxus-Gaming-Tastatur erstaunlich unscheinbar auf. Bei der Größe etwa entscheidet man sich für das mittlerweile gängige und unspektakuläre 75-Prozent-Format, bei dem der Nummernblock fehlt und der Mittelblock auf acht Tasten reduziert wird. Das teilweise mit Alu veredelte Gehäuse fällt ebenfalls sehr kompakt aus. Dort ist lediglich Platz für den nicht neu belegbaren Drehregler mit Taster für die Lautstärke - aber nicht für einen Mini-Bildschirm oder zusätzliche Bedienelemente.

Obwohl Sony Inzone mit der KBD-H75 im Luxussegment mitmischen möchte, ist sie optisch eher schlicht und unauffällig. Quelle: PCGH Obwohl Sony Inzone mit der KBD-H75 im Luxussegment mitmischen möchte, ist sie optisch eher schlicht und unauffällig. Auf eine in der Luxusklasse übliche kabellose Verbindung verzichtet die Sony Inzone KBD-H75. Stattdessen setzt sie mit magnetischen Schaltern (Gateron 2.0 Double-Rail Magnetic Nebula), 8.000 Hz Polling-Rate und einer per Gasket Mounts gedämmten Hot-Swap-Platine klar auf Gaming-Features. Hinzu kommen ein Speicher für vier Profile und Makros sowie eine RGB-Einzeltastenbeleuchtung mit 13 Effekten, mehreren Einstelloptionen und zwei benutzerdefinierten Modi.

Auffällig ist die fehlende Beschriftung der Fn-Ebene. Sony verzichtet - abgesehen von einigen Beleuchtungsfunktionen - weitgehend auf eine feste Standardbelegung, entsprechend gering ist die Zahl fest vorgegebener Fn-Funktionen. Das ist verschmerzbar, da Sie in der Software jeder Taste - mit Ausnahme der Fn-Taste - auf Haupt- und Fn-Layer neue Funktionen zuweisen können. Zur Auswahl stehen: Standardeinstellung, Taste (Liste oder Tastenbelegung), Maustaste, Makro, Tastenkürzel (Liste oder Tastenbelegung), Mediensteuerung oder keine Zuweisung.

Die neuen Tastenzuweisungen sowie Beleuchtungs- und Leistungseinstellungen nehmen Sie in der Software bzw. im Inzone Hub For Web vor. Dieser ist übersichtlich und einfach zu bedienen, allerdings wird die Liste der neu belegten Tasten schnell unübersichtlich. Bei den Leistungseinstellungen fällt auf, dass sich nur der Auslösepunkt von 0,1 bis 3,4 mm einstellen und die Rapid-Trigger-Empfindlichkeit in 0,1-mm-Schritten justieren lässt. Für ein Luxusmodell übliche Funktionen wie Snap Tap oder dynamische Tastenanschläge fehlen.

In die Hot-Swap-Platine passen nicht nur die Gateron-Double-Rail-Magnetschalter. Auch der Wooting Lekker Switch Linear 45/60 kann mit der durch Gasket Mounts sehr gut gedämmten Platine verwendet werden. Quelle: PCGH In die Hot-Swap-Platine passen nicht nur die Gateron-Double-Rail-Magnetschalter. Auch der Wooting Lekker Switch Linear 45/60 kann mit der durch Gasket Mounts sehr gut gedämmten Platine verwendet werden.

Da die Sony Inzone KBD-H75 voraussichtlich bis Mitte nächsten Jahres nur im US-ANSI-Layout erhältlich ist und die Pfeil-links-Taste direkt neben der Strg-Taste sitzt, ist sie für Vielschreiber und Zehnfingerschreiber nur eingeschränkt empfehlenswert. Für Spieler sieht es anders aus: Die linearen Gateron-Hall-Effekt-Schalter mit mittlerem Auslösedruck, gutem Tippgefühl und leiser Arbeitsweise sind hier ein klarer Pluspunkt.

Dank Schmierung gleiten die Gateron 2.0 Double-Rail Magnetic Nebula weich nach unten. Stellen Sie den Auslösepunkt auf etwa einen Millimeter, ist nur wenig Kraft nötig und die Tasten müssen nicht bis zum Anschlag durchgedrückt werden. Schlagen die Schalter bei kräftigem Tippen dennoch an, sorgen Gasket-Mounts und PBT-Double-Shot-Kappen mit angenehmer Haptik für einen gedämpften, satten Klang mit nur leicht hörbarem Klack-Geräusch.

Fazit: Die Sony Inzone KBD-H75 zielt auf die Luxusklasse und erreicht dieses Niveau beim Tippgefühl und der Geräuschkulisse. Auch bei Software und Fn-Belegung kann sie weitgehend mit Konkurrenten wie NZXT Function Elite MiniTKL, Keychron K2 HE TKL oder Steelseries Apex Pro TKL mithalten.

Bei der Ausstattung gelingt das jedoch nicht. Features wie kabelloser Betrieb, das US-ANSI-Layout, Handballenablage, Makro-Direktaufzeichnung oder alternative Belegungen für den Drehregler fehlen. Auch das Potenzial der Magnetschalter wird nicht vollständig genutzt. Im Vergleich mit der teils über 100 Euro günstigeren Konkurrenz ist der Preis dafür deutlich zu hoch angesetzt.

Cherry XTRFY MX 10.1 Wireless - flach, schnell, solide, aber mit Schwächen

Produktname KBD-H75
Hersteller (Webseite) Sony Inzone
Preis/Preis-Leistung Ca. € 285,- Euro/mangelhaft
PCGH-Preisvergleich www.pcgh.de/preis/3567793
Ausstattung (20 %) 1,70
Bauart/Anschluss/Kabellänge Kabeltastatur/USB 2.0/Ca. 180 cm (USB C auf USB A, abnehmbar
Handballenablage Nein
Beleuchtung (Feature- und Effektumfang)/Effekt per Taste abrufbar Ja, RGB-Einzeltastenbeleuchtung mit 13 Effekten und Einstellungen für Helligkeit (zehnstufig per Fn + Pfeil hoch/runter), Geschwindigkeit (dreistufig), einzelne Farbe auswählen, Farbe, zwei benutzerdefinierte Modi/nein Beleuchtungseffekte nur per Inzone Hub for Web/Software änderbar, Programmierung benutzerdefinierter Modi nur per Inzone Hub for Web/Software möglich
Tastenanzahl 84 + Drehregler mit Taster
USB-Ports/Soundanschlüsse Nein/nein
Extras RGB-Beleuchtung mit 13 Effekten und 2 benutzerdefinierten Modi, Helligkeitssteuerung auf der Fn-Belegungsebene, Drehregler mit Taste für Lautstärke/Stummschalten, Hot-Swap-Platine für Gateron-Schalter mit Magnettechnik (Auslösepunkt von 0,1 bis 3,4 mm in 0,1-mm-Schritten einstellbar und Rapid-Trigger-Empfindlichkeit in 0,1-mm-Schritten einstellbar), Speicher für Makros und 4 Profile, Dämmung (Dämmschichten) mit Gasket Mounts, 8.000 Hz Polling-Rate, PBT-Double-Shot, Gehäuseoberseite aus Aluminium
Höhenverstellung Ja
Eigenschaften (20 %) 1,70
Tastaturlayout/Übersichtlichkeit 75 Prozent (ohne Ziffernblock/Mittelblock: 8 von 13 Tasten)/befriedigend minus (US-ANSI-Layout)
Tastenhöhe (Haupttasten) Normal
Ergonomie/Rutschfestigkeit Gut/sehr gut
Windowstasten Ja, per Inzone Hub for Web deaktivierbar
Abmessungen (L x B x H)/Gewicht 318,8 × 132,3 × 37,5 mm/ca. 810 g
Leistung (60 %) 1,55
Tastenanschlag/Druckpunkt Sehr gut/Sehr gut
Schalterart/Aktivierungsdruck Gateron 2.0 Double-Rail Magnetic Nebula (Magnettechnik, linear, 40,0/60,0 gf Auslöse-/Bottom-Out-Kraft, 3,4 mm Hubweg, Signalpunkt von 0,1 - 3,4 mm/Rapid-Trigger-Empfindlichkeit in 0,1-mm-Schritten einstellbar, Doppel-Schienen-Design, geschmiert
Key Rollover NKRO (USB-Port)
Software: Anwenderfreundlichkeit/Umfang Sehr gut/sehr umfrangreich (webbasierte App)
Software: Beleuchtungsprogrammierung/freie Belegung Fn-Ebene möglich? Sehr einfache Auswahl der Beleuchtungseffekte und Einstellungen im Inzone Hub for Web/ja, sowohl auf dem Haupt-Layer als auch auf dem Fn-Layer lassen sich alle Tasten mit Ausnahme der Fn-Taste neu zuordnen, zur Auswahl stehen: Standardeinstellung, Taste (Liste oder Tastenbelegung), Maustaste, Makro, Tastenkürzel (Liste oder Tastenbelegung), Mediensteuerung, keine Zuweisung
Frei programmierbare Makros Ja (zeitverzögert)
Office-/Spiele-Tauglichkeit Gut/sehr gut
Gesamtnote: 1,61

Low-Profile-Tastaturen bleiben beliebt, und Cherry XTRFY positioniert die MX 10.1 Wireless als Konkurrenz zur Razer BlackWidow V4 Low Profile. Die rund 1,1 kg schwere Tastatur ist hochwertig verarbeitet: Über zwei Drittel des Gehäuses bestehen aus Aluminium, inklusive klappbarer Höhenverstellung. Für rund 200 Euro bietet sie Anschluss per 2,4-GHz-Empfänger (ein Gerät) oder Bluetooth (drei Geräte). Über USB-C ist eine Polling-Rate von 8.000 Hz möglich, kabellos 4.000 Hz. Der 4.000-mAh-Akku wird dabei geladen, Laufzeitangaben fehlen. Die RGB-Beleuchtung bietet 11 Effekte und lässt sich per Fn-Taste in drei Profilen anpassen. Eine Hot-Swap-Platine fehlt.

Per Schalter wechseln Sie die Verbindungsarten 2,4 GHz, Bluetooth und Kabel. Nach dem Umschalten auf Mac funktioniert die flache Gaming-Tastatur auch am Apple Mac/MacBook. Ebenfalls besonders: die als ausklappbarer Bügel realisierte Höhenverstellung. Quelle: PCGH Per Schalter wechseln Sie die Verbindungsarten 2,4 GHz, Bluetooth und Kabel. Nach dem Umschalten auf Mac funktioniert die flache Gaming-Tastatur auch am Apple Mac/MacBook. Ebenfalls besonders: die als ausklappbarer Bügel realisierte Höhenverstellung. Ein fühlbarer Abstand zwischen den Tastenblöcken fehlt. Das bereitet Zehnfingerschreibern Probleme. Quelle: PCGH Ein fühlbarer Abstand zwischen den Tastenblöcken fehlt. Das bereitet Zehnfingerschreibern Probleme.

Ein Highlight der Cherry XTRFY MX 10.1 Wireless ist das 200 × 130 mm große LCD oberhalb des Nummernblocks samt Drehregler mit Taster. Es zeigt Profile, Verbindung, Akkustand und Betriebssystem an und kann eigene Hintergrundbilder anzeigen. Über den Regler steuern Sie Helligkeit, Effektgeschwindigkeit, Lautstärke oder Medienwiedergabe und wechseln zwischen Profilen.

Funktional überzeugt die Tastatur mit sinnvollen Fn-Belegungen für Medien-, Beleuchtungs- und Systemfunktionen. In der Cherry Utility lassen sich fast alle Tasten - außer Fn - neu belegen, etwa mit Makros, Texten oder Systemaktionen. Für Makros empfehlen sich die Tasten des Nummernblocks.

Kritik verdient das kompakte Full-Size-Layout der Cherry XTRFY MX 10.1 Wireless: Da die drei Tastenblöcke nicht klar getrennt sind, kommt es beim Zehnfingerschreiben häufiger zu Vertippern. Vielschreiber werden hier die Razer BlackWidow V4 Low Profile bevorzugen, die trotz flachem Design ein klassisches Layout bietet.

Keine Kritik, aber Lob gibt es für den linearen Cherry MX Low Profile 2.0 Red. An den frühen Auslösepunkt nach nur 1,2 mm gewöhnt man sich schnell und dank seiner Schmierung gleitet der Low-Profile-Switch samtig und ohne Reibung, Widerstand und Klappern nach unten zum Anschlag. Dort produziert er ein trotz Schaumstoffdämmung und PBT-Tastenkappen gerade beim beherzten Tippen ein hörbares, aber dank niedriger Intensität nicht nervendes Klack-Geräusch.

Fazit: Die Cherry XTRFY MX 10.1 überzeugt mit solider Verarbeitung, guter Ausstattung und funktionalem Design, bleibt jedoch hinter der direkten Konkurrenz von Razer zurück. Besonders das enge Layout mindert den Komfort beim Tippen. Für Gamer ist sie eine schnelle, hochwertige Option, für Vielschreiber jedoch nur bedingt geeignet.

Gaming-Tastatur-Referenz: Be Quiet Dark Mount

Mit der Dark Mount plant Be Quiet mit einem echten Premiummodell im Markt der Gaming-Tastaturen durchzustarten - und das gelingt, wie unser Test belegt.

Die Dark Mount, Be Quiets erste Gaming-Tastatur, orientiert sich funktional an der nicht mehr erhältlichen Mountain Everest Max. Optisch überzeugt sie durch RGB-Beleuchtung, LED-Leisten rund um das TKL-Gehäuse und einen modularen Nummernblock, die sich über die solide, umfangreiche Software, das Media Dock oder Fn-Kombinationen steuern lassen. Auf der Fn-Ebene bietet die Dark Mount viel Gestaltungsfreiheit: Selbst Media-Dock- und Display-Tasten können im IO-Center neu belegt werden.

Der größte Pluspunkt der Be Quiet Dark Mount ist die modulare Konstruktion - Nummernblock mit acht Mini-Display-Tasten und Media Dock lassen sich wahlweise rechts oder links anbringen. Auch die zweigeteilte, gepolsterte Handballenauflage haftet magnetisch an Hauptgehäuse sowie Nummernblock und sorgt für hohen Komfort, während das ISO-Layout mit klaren Tastenabständen primär Blindschreibern entgegenkommt. Die mit Schaumstoff gedämmte Platine unterstützt austauschbare 3/5-Pin-Switches. Be Quiet setzt ab Werk auf geschmierte Silent Linear Switches, die mit leisem, weichem Anschlag und samtigem Tippgefühl punkten. Eine zusätzliche Silikondämmung im Gehäuseboden eliminiert Klapper- und Ping-Geräusche, sodass die Tastatur selbst bei kräftigem Anschlag angenehm leise bleibt - nicht zuletzt dank gedämmter Leertaste und robuster PBT-Keycaps.

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  1. Seite 1 Tastaturen im Test
  2. Seite 2 Switch-Kompendium, Teil 1
  3. Seite 3 Switch-Kompendium, Teil 2
  4. Seite 4 Wichtige Features und worauf Sie verzichten können
  5. Seite 5 Tastenlayout und Format, Custom-Modelle
    • Kommentare (22)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von pietcux Software-Overclocker(in)
        Ich habe seit langem eine Corsair K70 LP mit roten Cherry Tastern. Mobil zocke ich auf einer CHERRY MX-LP 2.1 mit den gleiche Tastern. Für mich ist wichtig, dass es die gewohnten Taster sind. Aber seit es genügen Tastatur Enthusiasten gibt sehe ich vor allem das die Preise ins Unermessliche steigen. Da mach ich dann nicht mit. Hab noch ne zweite K70 LP in Reserve, gebrauch vom Kumpel geschossen.
      • Von pietcux Software-Overclocker(in)
        Ich habe seit langem eine Corsair K70 LP mit roten Cherry Tastern. Mobil zocke ich auf einer CHERRY MX-LP 2.1 mit den gleiche Tastern. Für mich ist wichtig, dass es die gewohnten Taster sind. Aber seit es genügen Tastatur Enthusiasten gibt sehe ich vor allem das die Preise ins Unermessliche steigen. Da mach ich dann nicht mit. Hab noch ne zweite K70 LP in Reserve, gebrauch vom Kumpel geschossen.
      • Von DJPX PC-Selbstbauer(in)
        Ich möchte gerade auch eine eigene Tastatur bauen, gerade bin ich aber noch viel am Überlegen welche Tasten Technologie ich nehmen soll aber ob nicht sogar ein Hybridansatz interessant wäre. Z.B. Mechanische + Halleffekt Sensoren.
        Die Idee ist ein eigenes PCB, Software und Gehäuse zu machen und dann möglichst anpassbar zu machen.
        Bei den Halleffekt Schaltern könnte ich mir vorstellen das zu nutzen um damit ähnlich wie bei PWM Lüftern die Aktivierungsdauer zu ändern um damit mehrere "Geschwindikeitsstufen/Intensitäten" zu erstellen. Natürlich müsste ich das noch in Spielen Testen wie das da verwendet wird und auch was Anticheat dann machen wer weiß wie das dann darauf reagiert.
        Frei zuweisbare Keys möchte ich auch noch gerne machen.
        Gerade nutze ist noch normalen Schalter (keine Tastaturswitches) um das ganze System zu testen ich müsste das aber dann noch umbauen.
      • Von LastManStanding Volt-Modder(in)
        Zitat von JoM79
        Dann sind mechanische Tastaturen halt nichts für dich.
        Hab ja jetzt eine^^ die bleibt, weil die Vorteile überwiegen. Und es geht ja mit etwas Umgewöhnung.

        Diese Mechanische Tastatur hier hat einige Vorteile für Mich im Vergleich die ich nirgendwo anders je gesehen habe bei meinen Recherchen. Aber natürlich auch ein paar Verschlechterungen, wie den Komfort.
        Aber keiner dieser Punkte weder Pro noch Kontra betrifft die Tatsache das sie Mechanisch ist, das ist für mich und ihrem Einsatzzweck völlig nutzlos.

        Also doch schon! eine Mechanische Tastatur ist (auch) was für mich, es ist nur grundsätzlich egal ob sie Mechanisch ist!
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Dann sind mechanische Tastaturen halt nichts für dich.
      • Von LastManStanding Volt-Modder(in)
        Zitat von JoM79
        Du erkennst keinen Unterschied das die Taste nicht erst auf nem wackeligen Rubberdome aufschlagen um zu funktionieren, sondern schon weit vorher?
        jo, ist aber unwichtig wüsste nicht wobei mir das hilft^^ E-sport mach ich augenscheinlich nicht.
        Und beim Spielen auch shooter habe ich jetzt keinen erfühlbaren Vorteil!
        Ich drücke oder drücke nicht

        Tatsächlich habe ich aber gemerkt das trotz Tactile der Druckpunkt etwas zu lasch ist hab mal gemessen die alte office hat ca 65-68 Gramm je nach Taste und Abnutzung. Allerdings war schon ab und zu zu "weich".
        Meine Finger liegen beim Spielen auf den meisten der Benötigten Tasten und wenns lange dauert werden die Finger schwer und dann drückt die [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]chwerkraft mein Finger schon mal in die Taste

        Auch beim Lesen o.ä liegt meine Hand bzw Finger schon häufig mal willkürlich auf der Tastatur.
        Das geht bei der Tactile noch grade so kurz vorm drücken halt
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