Microsoft Surface Pro 12 günstiger als am Prime Day: Lüfterlos und mit (fast) 15 h Akkulaufzeit
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Bei Amazon gibt es nicht nur am Prime Day Tiefstpreise, wie ein aktuelles Angebot zum Microsoft Surface Pro mit 12 Zoll aufzeigt. Derzeit gibt es das neue, lüfterlose 2-in-1-Tablet sogar günstiger als am Prime Day.
Als Apple 2010 das iPad vorstellte, unkten etliche Beobachter, dass es bald keine Laptops mehr benötigt. Dieser Extremfall ist nicht eingetreten. Doch mit dem Microsoft Surface Pro hat es der Windows-Hersteller seit 2012 geschafft, eine Geräteklasse zu etablieren, die sogar Apple nachahmt. Die Rede ist von 2-in-1-Tablets, die sich dank (absteckbarer) Tastatur auch als Laptop-Ersatz eignen. Nun gibt es nach dem Prime Day das aktuelle Surface Pro 12 zum Tiefstpreis bei Amazon.
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Das Wichtigste in Kürze
- Wer auf der Suche nach einem neuen Tablet ist, das auch als Laptop genutzt werden kann. Einfach eine Tastatur anstecken, schon lässt es sich wie auf dem Notebook arbeiten.
- Mit dem Surface Pro 12 Zoll gibt es seit Kurzem eine neue Einstiegsoption innerhalb der Surface-Baureihe bei Microsoft.
- Zwar fällt der Touchscreen kleiner als beim Surface Pro 13 Zoll (11. Gen) aus, doch in Testberichten kann es den großen Bruder sogar hinter sich lassen.
- Schließlich hält es mit fast 15 Stunden Akkulaufzeit im Test von Notebookcheck.com länger durch als das ein Zoll größere und teurere Schwestermodell.
- Bei Amazon wird das Microsoft Surface Pro mit 12 Zoll nun günstiger als am Prime Day verkauft, sodass man nur den Tiefstpreis zahlt.
Kleine Modellkunde
Jahrelang gab es neben dem teureren, mit einem 13 Zoll großen Touchscreen ausgestatteten Surface Pro auch ein kleineres Surface Go. Neben einem um die 10 Zoll großen Touchscreen hatte Microsoft dabei auch am Prozessor den Rotstift angesetzt und langsame Intel-Prozessoren verbaut. Inzwischen sind diese Sparmaßnahmen Geschichte, denn seit Kurzem gibt es als neues Einstiegsmodell das Surface Pro 12 Zoll mit 12 Zoll großem Touchscreen. Für Vortrieb sorgt nun in allen Surface-Pro-Modellen der aktuellen, 11. Generation, ein Qualcomm Snapdragon X1-Chipsatz. Dadurch steigt die Akkulaufzeit im Vergleich zu vorherigen Generationen mit Intel-CPU deutlich an. Microsoft spricht gar von bis zu 16 Stunden. Bei vorherigen Surface-Generationen waren in der Praxis maximal die Hälfte dieser Akkulaufzeit möglich. Zwar müssen auf Qualcomm-basierten Geräten die x86-Programme entweder neu kompiliert oder emuliert werden, doch bis auf alte Drucker-/Scanner-Treiber und manche PC-Spiele, laufen alle alten Windows-Programme. Bei den Drucker-Treibern gibt es inzwischen mit den Universal Print Drivers eine Möglichkeit, die Grundfunktionen von Druckern abzudecken. Ab dem kommenden Jahr werden diese generischen Drucker-Treiber sowieso zum Standard unter Windows 11 - unabhängig davon, ob man einen AMD-, Intel- oder Qualcomm-Chip nutzt.
Was hat das Microsoft Surface Pro 12 Zoll zu bieten?
Neben dem großen Surface Pro mit 13 Zoll messendem Touchscreen, gibt es seit Mai auch das Surface Pro 12 Zoll. Hierbei misst der berührungsempfindliche Bildschirm 12 Zoll und setzt auf LCD-Technik mit IPS-Panel. Dabei löst der Touchscreen mit 2.196 x 1.464 Pixeln fein auf und kann mit 90 Hz Bildwiederholrate aufwarten. Maximal sind fast 500 cd/ m² Helligkeit möglich. Neben der schieren Größe differenziert sich dieser Bildschirm auch durch die verwendete Technik vom Surface Pro 13 Zoll (11. Gen). Denn beim großen Bruder wird auf einen OLED-Bildschirm gesetzt, der technisch bedingt mit einem unübertroffenen Kontrastverhältnis aufwarten kann. Im Office-Betrieb muss dies kein Nachteil sein, denn manche OLED-Bildschirme neigen dazu, Buchstaben auszufransen. Zudem gibt es kein PWM-Flackern, sodass, die automatische Helligkeitsregelung beim IPS-Panel sehr feinfühlig arbeitet und auch bei empfindlichen Nutzern nicht zu Kopfschmerzen führt.
Für Vortrieb sorgt der Qualcomm Snapdragon X Plus X1P-46-100 mit acht CPU-Kernen. Zwar ist dieser ARM-Chipsatz mit weniger Rechenkernen als beim Surface Pro 13 Zoll (11. Gen) ausgerüstet, doch im Arbeitsalltag lässt sich kein Unterschied bemerken, wie etwa Drwindows.de schreibt. Zudem arbeitet dieser Snapdragon X Plus lüfterlos und wird bei maximaler Last nur 65 Grad Celsius heiß, wobei das Gehäuse des Surface Pro 12 Zoll zwischen 25 und 45 Grad Celsius warm wird. Laut dem Praxisbericht sind bis zu 12 Stunden Akkulaufzeit realistisch beim Surface Pro 12 Zoll. Im reinen Websurfen sind sogar fast 15 Stunden Akkulaufzeit möglich, wie der Test bei Notebookcheck.com bescheinigt. Zum Aufladen muss man sich zwar ein min. 45 Watt leistendes USB-C-Netzteil kaufen, doch kann man nach einer Stunde den Akku zu 80 Prozent mit Strom versorgen.
Wichtiger Unterschied zum großen Surface Pro 13 Zoll (11. Gen) ist, dass Microsoft nur noch auf 2x USB-C-10Gbps mit Displayport Mode setzt. Den proprietären Surface Dock-Anschluss gibt es nicht mehr. Auf einen manuell aufrüstbaren Massenspeicher muss man beim kleinen Modell ebenfalls verzichten. Eine tauschbare M.2-2230-SSD besitzt nur das Surface Pro mit 13 Zoll, während das Surface Pro mit 12 Zoll nur auf UFS-4.0-Speicher setzt. Im CrystalDiskMark werden 3.810 MByte/s lesend und 3.487 MByte/s schreibend gemessen, sodass man sich auf dem Niveau einer PCI-Express-4.0-SSD bewegt. Laut Notebookcheck.com-Test ist das Surface Pro 12 Zoll sogar besser als der größere Bruder, denn er bietet noch mehr Akkulaufzeit, kaum weniger Performance im Alltag und all das im kleineren, leichteren Gehäuse.
Zum Tiefstpreis nach dem Prime Day
Auch wenn der Prime Day bereits Geschichte ist, so gibt es weiterhin tolle Sparangebote bei Amazon. So wird etwa das Microsoft Surface Pro 12 Zoll so günstig verkauft, wie noch nie. Für nur 899 Euro kann man das Einstiegsmodell mit 256 GByte UFS-Speicher und 16 GByte RAM kaufen. Damit lassen sich 80 Euro auf den regulären Preis sparen. Alternativ gibt es für nur 1.049 Euro die Version mit 512 GByte Speicher.
Alternative: Surface Pro mit 13 Zoll
Bereits in der 11. Generation tritt das Surface Pro mit 13 Zoll großem Touchscreen an. In der aktuellen Generation gibt es einen OLED-Screen, zumindest beim Modell mit dem Qualcomm Snapdragon X Elite X1E-80-100 mit 12 CPU-Kernen. Der gleiche ARM-Chipsatz verrichtet auch im Surface Laptop 7 seinen Dienst und kann etwa den Apple M3 im Cinebench 2024 Multi-Core-Benchmark um 35 Prozent schlagen, so Notebookcheck.com. Der stärkste Qualcomm-Chip füttert ein 13 Zoll großes OLED-Panel an, das 120 Hz Bildwiederholrate zu bieten hat. Zudem kommt eine Helligkeit von fast 600 cd/ m² hinzu. In Verbindung mit dem Snapdragon X Plus (10 Kerne) wird auch beim Surface Pro mit 13 Zoll ein LCD-IPS-Panel verbaut.
Hinter dem klappbaren Standfuß sitzt eine Wartungsklappe, um etwa die M.2-2230-SSD tauschen zu können. Auch der verschraubte Akku kann gewechselt werden. Beim Websurfen ermöglicht das Surface Pro mit 13 Zoll (11. Gen) etwas über 11 Stunden Akkulaufzeit, so Notebookcheck.com. So gibt es rund 3,5 Stunden mehr Akkulaufzeit als bei früheren Surface-Generationen mit Intel-Prozessor.
Was kostet das Surface Pro mit 13 Zoll (11. Gen)?
Wer das Surface Pro mit 13 Zoll und Snapdragon X Plus sein Eigen nennen möchte, der zahlt aktuell bei Amazon den Bestpreis von nur 1.050 Euro. Zur Wahrheit gehört jedoch, dass es dieses Modell am Prime Day für nur 779 Euro zu kaufen gab. Dabei kann man zwar die 256 GByte fassende M.2-2230-SSD austauschen, aber nicht den RAM erweitern. Wer möchte, kann das große Surface Pro auch mit 32 GByte LPDDR5-RAM und 1 TByte M.2-SSD bekommen. Die Variante mit Snapdragon X Elite und damit OLED-Touchscreen kostet bei Amazon aktuell 1.500,57 Euro. Dafür bekommt man zudem noch eine 512 GByte fassende M.2-2230-SSD.
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Quelle: Amazon , Drwindows, Notebookcheck
