Starkes Stück: Microsoft verlangt mehr als 500 Euro für eine Tastatur

33
News Oliver Jäger Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Starkes Stück: Microsoft verlangt mehr als 500 Euro für eine Tastatur
Quelle: Microsoft

Microsoft hat die 11. Generation seiner Surface-Pro-Geräte und dazu auch eine neue separate und dazu passende Bluetooth-Tastatur vorgestellt. Für diese verlangt Microsoft allerdings satte 530 Euro.

Bei Microsoft wird es teuer. Zumindest, wenn man sich nach der neuesten hauseigenen Bluetooth-Tastatur umschaut, die Microsoft für seine Surface-Pro-Geräte, inklusive der neu angekündigten 11. Generation, anbietet. Beim derzeit abgehaltenen Build-Event (vom 21. bis 23. Mai), bei dem es vorrangig um die "neuesten KI-Innovationen" geht, präsentierte Microsoft die angesprochene neue und elfte Generation der Surface-Pro-Tablets. Separat erhältlich ist eine Surface-Pro-Flex-Tastatur, die mit ihrem opulenten Preis auf sich aufmerksam macht.

530 Euro für eine Bluetooth-Tastatur - gerechtfertigt?

Die neue Tastatur kann entweder an einem Surface Pro angebracht oder über eine Bluetooth-Verbindung verwendet werden. Neu ist eine spezielle Copilot-Taste, die dem Anwender Zugriff auf die Leistung der KI gewähren soll. Das Surface Pro Flex Keyboard ist kompatibel mit dem Surface Pro 8, 9, 10 und 11 und soll eine Akkulaufzeit von bis zu 41 Stunden bei kontinuierlichem Tippen bieten.

Surface Pro Flex mit Copilot-Taste Quelle: Microsoft Surface Pro Flex (2) Quelle: Microsoft

Interessanterweise wird mit einem zusätzlichen Slim Pen geworben, der aber im Lieferumfang gar nicht enthalten ist. Lediglich die Stiftintegration für den Slim Pen 2 ist beim Pro Flex gegeben, ein Bereich, in den man den Stift zum Aufladen hineinlegen kann. Weitere Features der Tastatur umfassen ein haptisches Präzisions-Touchpad, eine magnetische Benutzeroberfläche und einen Beschleunigungsmesser.

Die Reichweite der Bluetooth-Verbindung betrage im Freien bis zu zehn Meter und in einer "typischen Büroumgebung" bis zu fünf Meter. Kunden können die Surface Pro Flex (regionsabhängig) in Schwarz oder hellem Saphirblau erhalten. Als Material wird von Microsoft Alcantara angegeben, was einer der Gründe für den enorm hohen Preis sein wird. Die Abmessungen betragen letztlich 289 x 221 x 5,25 mm (L x B x H) bei einem Gewicht von 340 Gramm. Die Surface-Pro-Flex-Tastatur ist ab 18. Juni für 530 Euro erhältlich. Sollten Sie generell an Bluetooth-Tastaturen interessiert sein, finden Sie Empfehlungen beim PCGH-Ratgeber.

Passend dazu: Angriff auf Apple M3: Microsoft präsentiert neue Surface mit Qualcomm-Chip

Halten Sie diesen hohen Preis für die Bluetooth-Tastatur für gerechtfertigt? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln.

Quelle: Microsoft

33
    • Kommentare (33)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von KnaTTerMaxe Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Gohrbi
        verlangen können sie doch alles aber die Entscheidung hat der Käufer.
        ... genauso ist es

        Zitat von Gohrbi
        Wer´s braucht.
        ... na die ganzen Schreiberlinge hier um mal wieder Frust abzulassen
      • Von KnaTTerMaxe Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Gohrbi
        verlangen können sie doch alles aber die Entscheidung hat der Käufer.
        ... genauso ist es

        Zitat von Gohrbi
        Wer´s braucht.
        ... na die ganzen Schreiberlinge hier um mal wieder Frust abzulassen
      • Von Gohrbi BIOS-Overclocker(in)
        verlangen können sie doch alles aber die Entscheidung hat der Käufer. Wer´s braucht.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Die Qualität der Surface Produkte ist zwar wirklich gut inzwischen und gerade im Vergleich zur Konkurrenz mehr als Wettbewerbsfähig geworden, aber so ein Preis ist und bleibt eine Frechheit. Ich bin schon immer über das Apple-Zubehör meiner Kinder am schimpfen, aber das hier ist mindestens ebenso daneben.
      • Von rum BIOS-Overclocker(in)
        Wirkt, auf mich, tatsächlich schon länger so, als ob auch die letzten Anbieter/Hersteller versuchen, noch so ein kleines Stück vom Kuchen der "Alles zu jedem Preis"-Käufergemeinde abzubekommen. Die aktuellen Entwicklungen wie die Windows 11 Qualitätssicherung oder Hardware zu Mondpreisen mit zweifelhaften Exklusivitäten wirken so stumpf und so langweilig. Es geht einzig und allein um den Aspekt, dass es Leute gibt, die sich über ihre gekauften Güter definieren und Leute, die genug Geld haben, und darum, bei diesen das maximale an Marge herauszukitzeln. Das ist einfach primitiv, langweilig, zeigt wohin sich die Menschheit aktuell entwickelt und vor allem ist es so ... gefühlt ... 1994 oder so. Das ist einfach nur langweilig!
        Ich bin wirklich gespannt auf den Mittelklassekampf im GPU-Bereich zwischen AMD und Intel. DAS könnte bisl spannender werden als der ganze ermüdende und seit Corona aufblühende Aus-Dummheit-Kapital-Schlagen-Trend von vor 30 Jahren ..
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Kubiac
        Apple lässt grüßen. Die Tastatur allein kostet rund 350 €. Der Stift um die 150 €. Zusammen dann um die 500 €.
        Die komische Luxustastatur und Stift der iPads kommen auf einen ähnlichen Preis.
        Beide Firmen haben eine an der Waffel. Da es aber offensichtlich genug Leute kaufen, wird es wohl auch so bleiben.
        Apples Magic Keyboard ist zwar ähnlich teuer, macht aus dem Ipad Pro aber auch ein physisch vollwertiges Notebook. Das sehe ich hier nicht, man ist weiter auf den [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Kick-Stand angewiesen.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk