AMD Ryzen: Nächstes Ziel sind Marktanteile wie zu Athlon-64-Zeiten
Im Rahmen der Geburtstagsfeier zum Einjährigen hat AMD auch über Marktanteile gesprochen. Das nächste Ziel ist es, an die Zeiten in den frühen 2000ern anzuknüpfen.
Ryzen feiert Geburtstag und AMD hatte gestern Abend auch einen Webcast veranstaltet, den der eine oder andere gesehen haben mag. Auf der Veranstaltung waren auch einmal mehr die Marktanteile von AMD ein Thema, schließlich sind zwölf Monate ein guter Zeitpunkt, um den Erfolg zu messen. Der sieht, schaut man sich die Spieler an, noch ausbaufähig aus.
Nimmt man die Zahlen von Steam her, so hat Ryzen nicht den gewünschten Effekt auf den Marktanteil gebracht. Etwas besser sieht es bei den Enthusiasten aus, wo AMD eher einen Fuß in die Türe bekommen hat - etwa bei uns im Forum. AMD selbst weiß das und scheint sich durchaus bewusst darüber zu sein, dass hier noch Luft nach oben ist. Auf der Geburtstagsveranstaltung sagt man jedenfalls, dass man bereit sei, wieder Marktanteile zu haben, wie man sie aus Athlon-64-Tagen kennt.
Jim Anderson, Senior Vice President und General Manager der Sparte Computing und Graphics, machte deutlich, dass das kurzfristige Ziel sei, Marktanteile zu erreichen, die mit denen aus den frühen 2000ern vergleichbar sind. Das war die Zeit, als AMD die Athlon-64-Prozessoren im Programm hatte und um 20 Prozent im Desktop-Bereich lag. Damals gab es sogar knapp 20 Prozent im Notebook-Segment.
Anderson sieht keinen Grund dafür, warum diese Marktanteile nicht wieder erreichbar sind und möchte diesen Erfolg wiederholen. Die Strategie im CPU-Segment lautet dabei derzeit, mehr Kerne für weniger Geld als der direkte Mitbewerber zu bieten. Ob die Rechnung allerdings aufgeht, wird sich erst noch zeigen müssen. Der Bedarf der Nutzer hat sich durch die Entwicklung in den vergangenen Jahren geändert - wer auf schnellen Haswell-CPUs oder neuer unterwegs ist, der hat im Moment nur wenig Druck aufzurüsten, wenn er sein Anwendungsprofil nicht ändert.
2018 sollte man in Desktop-Segment jedenfalls zumindest keine Wunder erwarten, denn auf der Agenda steht auch, dass es dieses Jahr eine Attacke im Notebook-Segment geben soll. Da wäre jedes Wachstum bereits ein Erfolg. Während es im Desktop-Segment nach eigenen Angaben um 50 Prozent auf 12 Prozent nach oben ging (Q4 2016 auf Q4 2017), muss man im Notebook-Segment mehr tun, denn da war man fast ganz verschwunden.
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Die gute Nachricht ist, dass im ersten Quartal 2018 50 Prozent des Umsatzes der Client-Sparte von Ryzen kamen, 40 Prozent mehr als noch im Vorquartal. Und im Enthusiasten-Bereich haben manche Händler sogar 40-50 Prozent Marktanteil zugunsten von AMD. Dieses Momentum muss nun auch in den OEM-Bereich getragen werden, wo 2018 60 neue Ryzen-basierte Plattformen erscheinen sollen. Allerdings werden die meisten Geräte mobil sein. Im Desktop-Bereich muss man auch auf die Systemanbieter hoffen - wie etwa Dell, wo man derzeit noch etwas mauert.
Sollte AMD aber zum Beispiel im Markt der besonders schlanken Notebooks Fuß fassen, wäre dies ein großer Erfolg, denn es ist das Segment mit dem meisten Umsatz. Sinnvoll ist zudem, Ryzen Pro bei Unternehmen unterzubringen. Das sind in der Regel dankbare Kunden, die große Stückzahlen abnehmen.
Persönlich bin ich mit meinem 6600K noch zufrieden, läuft alles wies soll. Ob ich nochmal zu AMD wechseln würde weiss ich nicht. Hatte in Vergangenheit halt nicht die besten Erfahrungen mit AMD Hardware während Intel seit Sockel 775 bei mir halt stabil wie ein Fels läuft. Ausserdem wenig Lust beim RAM Takt rumzuspielen bis man mal was stabiles findet. Hier stell ich einfach DDR 3200 ein und dann läuft es auch mit 3200er Takt.
Wäre AMD zu wünschen. Der Ryzen ist ja ein guter Prozessor zu attraktivem Preis. Dazu praktischerweise auch noch relativ kühl.
Persönlich bin ich mit meinem 6600K noch zufrieden, läuft alles wies soll. Ob ich nochmal zu AMD wechseln würde weiss ich nicht. Hatte in Vergangenheit halt nicht die besten Erfahrungen mit AMD Hardware während Intel seit Sockel 775 bei mir halt stabil wie ein Fels läuft. Ausserdem wenig Lust beim RAM Takt rumzuspielen bis man mal was stabiles findet. Hier stell ich einfach DDR 3200 ein und dann läuft es auch mit 3200er Takt.
Mich würde es sehr freuen, wenn AMD wieder größere Marktanteile erreichen könnte. Mehr Gelder für die Entwicklung. Auch wenn ich aufgrund der Alltagsleistung und Effizienz (schnell, dabei kühl und daher leise) nun seit über 10 Jahren nur noch Intel-CPUs gekauft habe, war mir AMD als Marke irgendwie immer sympatischer und ich würde gerne wieder einmal zurückwechseln.
Wir passen unsere Arbeit zwar daran an, was Leute interessiert, aber das heißt nicht, dass wir schreiben, was die Leute hören wollen. Konkret werden besagte Hardcore-Fans dann wohl beim Multithreading-Rückblick in der kommenden PCGH 05 im Dreieck springen, ich hebe nämlich nicht nur die Bedeutung von Hyper Threading hervor, sondern beschreibe ein paar Absätze später auch noch Quadfather als der Flop, der es war. Die Wahrheit ist hart, Lob muss man sich verdienen
(Zum Beispiel nicht mit zusammengeklebten FSB-Mehrkernern, eher mit intelligent skalierbaren Cluster-Designs.)
Das mit Haswell stimmt..
Also zu 100% glaube ich nicht an den alten Erfolg.Sorry AMD.
Ich frage mich eh, wohin die CPU-Entwicklungen hinführen.
Werden zukünftig die Allround-Betriebssysteme aus vielen Kernen/Threads mit moderaten Taktraten die geforderten Leistungsanforderungen erreichen?
Zen/Xeon werden scheinbar im Desktop immer mehr einzug nehmen.