Ryzen 3 1200 mit Zen+: Weitere Neuauflage gesichtet
Im Dezember berichteten wir bereits darüber, dass AMD den Ryzen 5 1600 in einer Zen-Plus-Neuauflage frisch auf den Markt bringt. Das Spiel wiederholt sich nun mit dem Ryzen 3 1200: Die Neuauflage in 12 Nanometer mit neuer Kennung geht bereits ab 55 Euro über die Ladentheke.
AMD braucht offensichtlich weiter aktuelle Produkte für den preissensitiven Desktopmarkt. Anders lässt sich die Tatsache nicht erklären, warum man beim Ryzen 3 1200 das gleiche Spiel wiederholt wie schon beim Ryzen 5 1600. Die Summit-Ridge-CPUs der ersten Generation kommen mit der Fertigung des Nachfolgers Pinnacle Ridge (Zen+) als Neuauflage in den Handel.
Ryzen 3 1200: Auferstehung mit 12 Nanometern
Das bedeutet, dass die beiden Prozessoren im 12-Nanometer-Prozess gefertigt werden und auch die Vorteile der Zen-Plus-Generation mit sich bringen - also u. a. kürzere Latenzen beim L2- und L3-Cache und Precision Boost 2. Der neue Ryzen 3 1200 bringt die Kennung YD1200BBAFBOX mit sich - die Originalfassung heißt YD1200BBAEBOX. Beide CPUs haben vier Kerne ohne SMT, takten von 3,1 GHz in der Basis bis zu 3,4 GHz und kommen mit einer TDP von 65 Watt aus. Während der Ryzen 3 1200+ aktuell ab 55 Euro gelistet ist, sind es beim originalen Ryzen 3 1200 aktuell schon 80 Euro oder mehr.
Ein Blick in den Preisvergleich verrät, dass der neue Ryzen 3 1200 aktuell die günstigste verfügbare Desktop-CPU von AMD ohne Grafikeinheit darstellt. Der Ryzen 5 1600+ kostet knapp 100 Euro und damit fast das Doppelte. Die Frage dürfte sein, wie viel schneller der R3 1200 mit 12 Nanometer im Vergleich zur 14-nm-Variante abschneidet. Im Test des R5 1600+ zeigte sich der PCGH-Fachmann Dave relativ überzeugt und kürte die CPU zum neuen Preis-Leistungs-König.
Wer sich eine solche CPU zulegt und noch ein altes AM4-Board hat, muss daran denken, dass das Mainboard "Pinnacle-Ridge-ready" sein muss, damit das System booten kann. Anfang 2018 hatte AMD in einem Support-Dokument geschildert, dass Käufer eines AM4-Unterbaus mit Ryzen-2000-Prozessor verschiedene Möglichkeiten haben, wenn das Mainboard mit einem alten BIOS ohne Unterstützung für Pinnacle Ridge ausgeliefert wird. Ein BIOS-Update konnten die Nutzer ohne Ryzen-1000-CPU nämlich nicht durchführen.
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Und das ist doch bitte kein Argument gegen eine iGPU, weil wenn man 2 Monitore betreiben will, nimmt man sich halt ein System mit iGPU, bei dem es funktioniert, was nicht so schwer sein wird!
Du darfst eines nicht vergessen, im Office Sektor kommt eigentlich immer der letzte und billigste "Scheiß" rein, wenn ich jetzt hier an mein Mainboard schaue (was nichtmal letzter Scheiß ist!; MSI B250M- PRO-VD und i5-7600k) habe ich einen digitalen DVI Anschluss und einen analogen VGA Anschluss onboard.
Mir ist völlig bewusst, dass es auch Boards mit zwei digitalen Anschlüssen gibt, vieleicht gibt es sogar Exoten die drei bieten, aber die Regel dürfte es nicht sein, sonst hat sich da in den letzten drei Jahren eine ganze Menge geändert.
@gerX7a: Da magst du Recht haben, ich hab bisher immer gehört, dass die 12nm Fertigung identisch kostet wie die 14nm Fertigung und ein großer Wechsel fand bei dem "Neudesign" dann ja auch nicht statt. Daher denke ich, dass dies der logische Schritt ist. Ob 7nm nicht doch besser wäre? Ich weiß es nicht, deine Ausführungen sind plausibel. Aber auch hier ist viel Spekulatius drin, wenn man bedenkt, dass man die Transitorfläche halbieren könnte, dann ist der doppelte Preis auch schon wieder nicht mehr so erschreckend. Bleibt die Frage nach dem Yield, aber gerade da soll 7nm ja außergewöhnlich sein. Daher könnte es vieleicht irgendwann doch Sinn machen, aber bevor sich das Problem stellt, muss eh die Kapazität um ein vielfaches erhöht werden.
Wie lange wird die iGPU mit der VLIW-Architektur denn noch Treibermässig die nötige Unterstützung für W10 bekommen?
Also mit einem ca. gleich teurem Zen1-Athlon sicher länger
Klar, wenn Mama nicht 3 Sekunden länger warten will, dann installiert man halt ne CPU/APU für 80€ aufwärts
Ich habe 2012 einen Office PC zusammengestellt, mit Phenom II X4 955, samt 16GB RAM. Damals der totale Overkill, im Forum haben viele mit deutlich weniger gezockt, aber es war günstig (der Phenom II hat unter 90€ gekostet, die 16GB RAM nur 60€).
Hätte ich damals da absolute Minimum genommen, dann wäre der PC schon längst zu langsam gewesen. So ist er nach wie vor im Einsatz, eventuell kommt mal eine SSD rein und eine Dedizierte Graka, damit sollte das Ding auch bis 2025 durchhalten.
Im übrigen ist es ja nicht so, dass man heute nur mit Word und Exel rumgurkt, Internetseiten stellen auch eine gewisse Anforderung dar.