Netflix gewinnt Abonnenten: Kündigungsdrohungen wegen Konten-Sharing verpufft?
Rund um die fällige Zusatzgebühr fürs Konten-Sharing gab es in den vergangenen Wochen etliche Kündigungsdrohungen. Laut den Unternehmenszahlen konnte Netflix jedoch Abonnenten dazu gewinnen.
Laut den Nutzungsbedingungen von Netflix ist es untersagt, seine Zugangsdaten mit Personen zu teilen, die nicht im selben Haushalt leben. Es gibt jedoch mehrere Millionen Menschen, die sich davon nicht abschrecken lassen und trotzdem gemeinsam ein Netflix-Abo nutzen. Seit vergangenem Jahr gibt es daher in etlichen Ländern eine Zusatzgebühr fürs Konten-Sharing. In Deutschland werden 4,99 Euro monatlich pro Unterkonto verlangt. Wenn es nach den Geschäftszahlen geht, scheint die Strategie des Unternehmens aufzugehen.
Trotz Gebühr fürs Konten-Sharing: Netflix mit 5,89 Millionen neuer Abonnenten
Laut einer Umfrage würden nur acht Prozent der illegalen, gemeinsamen Netflix-Nutzern tatsächlich ein Abonnement abschließen. Laut der Befragung würde es so nur 1,7 Millionen zusätzliche, zahlende Nutzer geben. 23 Prozent der zahlenden Netflix-Nutzer haben vor, ihre Mitgliedschaft aufgrund der neuen Vorschriften zu kündigen. Folglich könnte der Anbieter bis zu 15,2 Millionen Abonnenten verlieren, so die Vermutung. Tatsächlich hat Netflix jedoch im zweiten Quartal 2023 durch die getroffenen Maßnahmen 5,89 Millionen neue Abonnenten gewinnen können - in Summe hat es sich also gelohnt.
In einigen Ländern startete 2022 eine neue Funktion, bei der für das Teilen von Netflix-Zugangsdaten eine Gebühr verlangt wird. So erlaubt es Netflix offiziell, dass Abonnenten ihr Netflix-Konto mit Personen teilen können, die nicht im gleichen Haushalt leben. Um zu verifizieren, von welchem Standort aus zugegriffen wird, nutzt Netflix die IP-Adresse. Sobald der Anbieter registriert, dass Nutzer mehrere Tage an einem anderen Ort als dem eigenen Haushalt Netflix verwenden, wird der Zugang blockiert. Es gibt aber die Option, mobile Geräte auch an einem zweiten Ort zu hinterlegen. Um die Zuordnung zu einem Netflix-Haushalt zu verändern, muss man die Netflix-App allerdings auf einem Smart-TV oder auf einem Streaming-Gerät, etwa einem Fire TV Stick, verwenden.
Ebenfalls lesenswert: Kostenpflichtiges Account-Sharing: Lässt sich Netflix im Urlaub nutzen?
Sammlung zu Netflix-Nutzerzahlen nach Maßnahmen gegen Konten-Sharing:
- Nach der Einführung von Gebühren fürs Konten-Sharing hatten etliche Netflix-Nutzer in Umfragen angegeben, kein Abonnement mehr abzuschließen.
- Wie die jüngsten Geschäftszahlen zum zweiten Quartal 2023 zeigen, sind die Kündigungsdrohungen jedoch verpufft. Schließlich konnte der Streaming-Dienst 5,89 Millionen neue Abonnenten vermelden.
- Für monatlich 4,99 Euro zusätzlich zum Netflix-Abo lässt sich ein Unterkonto erstellen, das auch außerhalb des eigenen Haushalts genutzt werden darf.
Quelle: Netflix

Eine komplett andere (Mutter-)Sprache sprechen nur die Roma und albanischen Minderheit.
Da gibt es kein "Sprachchaos".
Thema macht keinen Sinn, wenn man nicht mal die Definitionen allgemeingültig klärt.
Abgesehen davon ist es nun aber nicht so ungewöhnlich, das speziell kleine Länder eine oder mehrere Amtsprachen haben, die in der Bevölkerung tatsächlich kaum verbreitet sind. (Luxemburg, Monaco, Andorra usw; auch zb der Balkanraum hat ziemliches Sprachchaos, hier speziell Bosnien, Herzegovina, Serbien, Montenengro usw)
Muttersprache für alle Malteser ist maltesisch genau wie für alle Gibraltesen Muttersprache spanisch bzw ein Dialekt davon ist.
Englisch lernt man dann erst in der Schule und spricht es vielleicht auch im beruflichen Umfeld, aber im privaten Umfeld und zu Hause spricht man die Muttersprache und das ist nicht Englisch.
Ich unterscheide zwischen Amtsprache und Muttersprache.
Amtsprache ist nur das, was irgendwelche Behörden festlegen, Muttersprache ist das, was die Menschen wirklich sprechen.
Ich bleibe bei 2.
England (bzw UK, je nachdem wie man das nun definiert, scheint ja hier auch unterschiedliche Ansichten dazu zu geben) und Irland.
Zum Thema Gibraltar und Muttersprache habe ich auf die Schnelle nur eine einzige Aussage im Internetz gefunden, laut der 89% der Bevölkerung Gibraltars Englisch als Muttersprache haben. Allerdings traue ich der Seite nicht wirklich (https://www.laenderdaten....).
Abgesehen davon glaube ich auch nicht, dass deine angesprochene Wirtschaftsartikel entsprechend differenzieren bzgl. englischssprachiger Länder in Europa. Wobei das ja auch nur auf einen unbelegten Einwurf eines anderen Users hin aufgegriffen wurde.
und btt:
Mein Account ist immer noch gekündigt, meine früheren Sharerinnen haben soweit ich weiß auch keine Accounts gemacht. Netflix hat halt auch kaum noch was (für mich/uns) Interessantes zu bieten.
Netflix hat dann selbstständig wieder das Abo aktiviert.
Wenn die das bei vielen machen ist es ja klar wie sie an "mehr" Abos gekommen sind.
Ein Fall bei PayPal hat das Problem aber schnell gelöst
Muttersprache für alle Malteser ist maltesisch genau wie für alle Gibraltesen Muttersprache spanisch bzw ein Dialekt davon ist.
Englisch lernt man dann erst in der Schule und spricht es vielleicht auch im beruflichen Umfeld, aber im privaten Umfeld und zu Hause spricht man die Muttersprache und das ist nicht Englisch.
Ich unterscheide zwischen Amtsprache und Muttersprache.
Amtsprache ist nur das, was irgendwelche Behörden festlegen, Muttersprache ist das, was die Menschen wirklich sprechen.
Ich bleibe bei 2.
England (bzw UK, je nachdem wie man das nun definiert, scheint ja hier auch unterschiedliche Ansichten dazu zu geben) und Irland.