Kostenpflichtiges Account-Sharing: Netflix-Plan könnte schieflaufen

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Kostenpflichtiges Account-Sharing: Netflix Plan könnte schieflaufen
Quelle: Anastasia Shuraeva auf Pexels - lizenzfreie Nutzung

Laut einer Umfrage sind nur wenige Nutzer bereit, fürs Konto-Sharing bei Netflix Geld zu bezahlen. Es droht sogar Ungemach von zahlenden Kunden.

In einigen Ländern startete 2022 eine neue Funktion, bei der für das Teilen von Netflix-Zugangsdaten eine Gebühr verlangt wird. So erlaubt es Netflix offiziell, dass Abonnenten ihr Netflix-Konto mit Personen teilen können, die nicht im gleichen Haushalt leben. Inzwischen wird auch in ersten europäischen Ländern eine Monatsgebühr von 5,99 Euro fällig, um seinen Netflix-Account mit anderen Personen offiziell teilen zu dürfen. Laut einer Umfrage von Cordcutting.com würden nur acht Prozent der illegalen, gemeinsamen Netflix-Nutzern tatsächlich ein Abonnement abschließen.

Wegen neuer Politik zum Account-Sharing: Zahlende Kunden wollen Netflix verlassen

Laut der Befragung würde es so nur 1,7 Millionen zusätzliche, zahlende Nutzer geben. 23 Prozent der zahlenden Netflix-Nutzer haben vor, ihre Mitgliedschaft aufgrund der neuen Vorschriften zu kündigen. Folglich könnte der Anbieter bis zu 15,2 Millionen Abonnenten verlieren. Wenn es nach der Studie geht, dann haben Netflix und Disney+ mit 16 Prozent die größte Anzahl an illegalen Nutzern, während es bei Prime Video von Amazon lediglich vier Prozent aller Nutzer sind.

Laut den Nutzungsbedingungen ist es untersagt, seine Zugangsdaten mit Personen zu teilen, die nicht im selben Haushalt leben. Es gibt jedoch mehrere Millionen Menschen, die sich davon nicht abschrecken lassen und trotzdem gemeinsam ein Netflix-Abo nutzen. Seit 2022 erlaubt das amerikanische Anbieter offiziell, dass man seine Netflix-Zugangsdaten mit Personen teilt, vorausgesetzt man zahlt hierfür eine Gebühr. Um zu verifizieren, von welchem Standort aus zugegriffen wird, nutzt Netflix die IP-Adresse. Sobald der Anbieter registriert, dass Nutzer mehrere Tage an einem anderen Ort als dem eigenen Haushalt Netflix verwenden, wird der Zugang blockiert. Um dann weiterhin Zugriff auf Netflix zu erhalten, muss man eine Zusatzgebühr zahlen. Einmal monatlich muss sich der Nutzer an seinem Hauptstandort bei Netflix anmelden. Wer möchte, kann zeitlich beschränkte Codes anfordern, um sieben Tage lang Netflix an einem eigentlich gesperrten Gerät ansehen zu können.

Ebenfalls lesenswert: Netflix: Maßnahmen gegen Account-Sharing und Zusatzgebühr sind wieder da

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Sammlung zum kostenpflichtigen Teilen eines Netflix-Kontos:

  • Nur acht Prozent der bisherigen, illegalen Netflix-Nutzer würde ein kostenpflichtiges Abo abschließen, um legal Netflix sehen zu können.
  • Infolge der neuen Vorschriften wollen sogar 23 Prozent der bisher zahlenden Nutzer ihre Mitgliedschaft kündigen, so eine Umfrage.
  • Seit 2022 erlaubt Netflix in einigen Ländern offiziell das Teilen eines Nutzerkontos mit Personen außerhalb des eigenen Haushalts, aber nur, wenn man dafür eine Gebühr zahlt.

Quelle: Cordcutting

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    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Clowntastisch Kabelverknoter(in)
        Zitat von KnaTTerMaxe
        ... schön zu lesen das ihr alle gekündigt habt

        Aber bei dem ganzen "Rotz" ... "Mist" und "Dreck" : warum habt ihr dann alle da überhaupt ein Abo gehabt

        Frage nur mal so ...
        Weil der Rotz, Mist und Dreck nach und nach immer mehr wurde und nicht mehr sehenswert war !!
      • Von Clowntastisch Kabelverknoter(in)
        Zitat von KnaTTerMaxe
        ... schön zu lesen das ihr alle gekündigt habt

        Aber bei dem ganzen "Rotz" ... "Mist" und "Dreck" : warum habt ihr dann alle da überhaupt ein Abo gehabt

        Frage nur mal so ...
        Weil der Rotz, Mist und Dreck nach und nach immer mehr wurde und nicht mehr sehenswert war !!
      • Von KnaTTerMaxe Freizeitschrauber(in)
        ... schön zu lesen das ihr alle gekündigt habt

        Aber bei dem ganzen "Rotz" ... "Mist" und "Dreck" : warum habt ihr dann alle da überhaupt ein Abo gehabt

        Frage nur mal so ...
      • Von kingston Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ich habe Netflix bisher bei meinem Nachbarn mit geschnorrt und ihm 4 Euro im Monat dafür gegeben. Da aber schon 2 externe Haushalte mit schauen muss ich mich verabschieden. Mal sehen welche Rechnung er bekommt.
        Aber solange Netflix kein vernünftiges Abo für UHD und einen oder max 2 TV ´s rausbringt , werde ich auch nicht abonieren. Ich brauche keine 4 Streams gleichzeitig.
        Deshalb hab ich mich heute mal für einen Monat bei Disney Plus angemeldet. Mal sehen was rauskommt.
      • Von Noofuu Software-Overclocker(in)
        Zitat von Wintendo
        Early Access find ich persönlich gut. Hab das bisher 2x in Anspruch genommen und war zufrieden. So kommt man früher an Games, die sehr lange in Entwicklung sind und zahlt weniger für das Spiel. Man muss halt vorher schauen, was schon drin ist und funktioniert und wie regelmäßig Updates kommen. EA funktioniert bestimmt nicht mit jedem Spiel, aber mit ein bisschen googeln vor dem Kauf eigentlich kein Problem.
        EA ist ansich gut , aber wenn es auf einmal gar nicht mehr weitergeht oder in eine völlig andere Richtung... gab es auch alles schon als Kunde hat man bezahlt und am ende kann man Pech haben...

        EA sollte auch etwas genauer betrachtet werden manche machen ja nach Millionen Jahren einfach nichts, ansonsten ist das konzept sehr gut
      • Von MechUnit Software-Overclocker(in)
        Ich hoffe doch, dass der Netflix-Plan scheitert, da ich mich 1. meinen Vorrednern hier nur anschließen kann und 2. hat die Qualität der Eigenproduktionen sehr nachgelassen.

        Wirtschaftlich/unternehmerisch denken ist eine Sache, Geldgier eine andere. Das muss einfach bestraft werden. Bezieht sich aber nicht nur auf Netflix, sondern auch auf viele Spielepublisher.
      Direkt zum Diskussionsende
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