Netflix und das Account-Sharing: Wie hell brennt der Baum? 🔥
Wie hell brennt der Baum bei Netflix? Die Frage kommt auf, nachdem in Spanien wohl über eine Million Abonnenten im ersten Quartal geflüchtet sind, nachdem Maßnahmen gegen das Account-Sharing im Februar ergriffen wurden - und weitere sollen folgen.
In Europa starteten im Februar die ersten Maßnahmen des Streaming-Dienstes Netflix gegen das Account-Sharing, nachdem bereits Testmärkte in Südamerika im Vorjahr die "Ehre" zuteilwurde. In der Spitze sind sodann in Spanien und Portugal 17,99 Euro für das UHD-Abo fällig, das auf vier Geräten gleichzeitig funktioniert. Dazu kämen 5,99 Euro für das Teilen pro Standort. Macht 23,98 Euro oder 5,99 Euro pro Nutzer bei vier Freunden im geteilten Account bei zwei Standorten. Netflix ist nicht günstig und Nutzer machen in Umfragen klar, dass sie weitere Preiserhöhungen nicht einfach schlucken.
Die Spanier schreiben dafür nun die Quittung: Laut einem Bericht von Bloomberg haben sich über eine Million Abonnenten von Netflix verabschiedet. "Es ist klar, dass dieser steile Rückgang auf die 'Razzia' zurückzuführen ist", sagte Dominic Sunnebo, Global Insight Director bei Kantar's Worldpanel Division, und fügte hinzu, dass der Verlust von einer Million Nutzern, selbst wenn die meisten keine bezahlten Abonnenten waren, ein Schlag für Netflix in Bezug auf die Mundpropaganda für seine Shows und seinen Service wäre. Laut Analysen wird es noch schlimmer: Ein Zehntel der verbliebenen Netflix-Nutzer soll angegeben haben, dass sie im zweiten Quartal aussteigen. Viele waren auch entnervt, weil sie von den Maßnahmen betroffen sind, obwohl sie nie ihr Konto teilten: Netflix überwacht die auf einem Konto angemeldeten Geräte mit ihrer ID und die Aktivitäten auf dem Konto. Wird eine Nutzung außerhalb des Hauptstandortes erkannt, muss sich der Nutzer einmal im Monat mit dem Internetzugang des Hauptstandortes verbinden.
Was ist mit den anderen Märkten, die gerade mit der Maßnahme belegt wurden - Portugal, Kanada und Neuseeland? "Wir sehen Kündigungen in jedem Markt, wenn wir den Start verkünden", sagte Netflix in seiner Gewinnmitteilung für das erste Quartal am 18. April und erwartete, dass der Einbruch nur vorübergehend sein würde, bevor die Nutzer, die nicht bezahlt haben, anfangen, sich für ihre eigenen Konten anzumelden. "In Kanada, wo wir glauben, dass es ein zuverlässiger Indikator für die USA ist, ist unsere bezahlte Mitgliederbasis jetzt größer als vor der Einführung der bezahlten Teilung und das Umsatzwachstum hat sich beschleunigt und wächst jetzt schneller als in den USA", sagte Netflix.
Weltweit hat Netflix um 100 Millionen Abonnenten, doch die großen Tage scheinen gezählt. Der Wettbewerb ist heute deutlich schärfer und Netflix hat Mühe, ausreichend hochwertige Netflix Originals zu produzieren, um die im Vergleich relativ hohen Abo-Preise zu rechtfertigen. Entsprechend kam es auch nicht ganz überraschend, dass bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen das Ziel für die Abos nicht erreicht wurde. Da half es auch nicht, dass man als Gegenmaßnahme in manchen Märkten die Preise senkte. Vielleicht liegt es auch an der Entwicklung, dass man mit deutlich weniger Tempo weitere Märkte mit Anti-Account-Sharing-Maßnahmen belegt.
MfG
Habe klargemacht, ich zahle dann nichts mehr.
Aber eben, wenn man dann schwach wird, kann man auch kein Druck machen.
Alternativ würde ich kündigen und einfach mal woanders reinschnuppern. Andere Mütter haben auch schöne Töchter.
So habe ich es gemacht obwohl ich nie geteilt habe.
Denn andere Anbieter schauen gerade gaaaanz genau bei der Sache zu. Wenn jetzt jeder Account Nutznießer nun seinen eigenen Account machen würde wäre das eine riesige Wachstums Chance von mi destens einer Verdoppelung derNutzer kann man dabei ausgehen.
Dann meine Freunde machen das Disney und Co auch nach.
Verliert aber Netflix nun Millionen Accounts bleibt alles wie es war ganz einfach.
Einfach kündigen, es gibt mehr als genug gute Alternativen
Die glauben die haben uns in der Hand, nach all den Woke Sünden die sie verbrochen haben, können die froh sein wenn die Leute nicht schon vorher gegangen sind.
Hätte gern angemerkt, dass man alles an Angebot auch irgendwo im Internet findet. Gratis, mit bestehendem Internetabo
MfG
Die glauben die haben uns in der Hand, nach all den Woke Sünden die sie verbrochen haben, können die froh sein wenn die Leute nicht schon vorher gegangen sind.
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