Netflix-Update: Weniger Neukunden - Neue Nutzer mit Spiele-Streaming?
Der weltweit am meisten abonnierte kostenpflichtige Video-Dienst Netflix hat so wenig Neukunden angelockt, wie noch nie. Versuchen die Amerikaner sich daher nun im Bereich Spiele-Streaming?
Vor wenigen Tagen sorgte Netflix für eine Überraschung, als das Unternehmen verkündete, Mike Verdu verpflichtet zu haben. Er war zuvor etwa als Senior Producer von Command & Conquer bei EA tätig. Mike Verdu bekleidet die Position Vice President of Game Development. So wird das Engagement von Verdu als klares Zeichen gewertet, dass der Streaming-Anbieter ins Gaming-Business einsteigen könnte. In den nun veröffentlichten Quartalszahlen wird klar, warum Netflix sein Portfolio ausweiten wird. Zwischen April und Ende Juni 2021 konnte man nur 1,5 Millionen Neukunden gewinnen, sodass man nun insgesamt 209 Millionen zahlende Abonnenten vorweisen kann und somit immer noch am meisten zahlende Mitglieder unter den kostenpflichtigen Video-Streaming-Diensten hat. Allerdings hat Netflix noch nie so wenig neue Nutzer von seinem Angebot überzeugen können.
Spiele-Streaming wird bald Teil von Netflix
Netflix-Chef Reed Hastings kommentierte die Geschäftszahlen wie folgt: "Die Wachstumsstory bleibt intakt, zumindest für die nächsten Jahre. Wir sehen keinen großen Gegenwind durch neue Streaming-Wettbewerber." Als Hit hat sich etwa die zweite Staffel der französischen Serie Lupin erwiesen, die alleine in der ersten Woche von 54 Millionen Netflix-Konten abgerufen wurde. Netflix schloss das Quartal mit einem Nettogewinn von 1,4 Milliarden Dollar ab.
Seit Juni gibt es von Netflix neben dem Streaming-Geschäft einen Online-Shop mit Fanartikeln. Laut dem Unternehmen befindet man sich derzeit in der Anfangsphase zur Erweiterung des eigenen Produktportfolios. So bestätigte Netflix, dass man Spiele über die Streaming-Plattform ohne Zusatzkosten für Abonnenten anbieten wird. Allerdings wird man zum Start des neuen Angebots lediglich Smartphone-Spiele zum Streaming anbieten. Laut Hastings können Abonnenten dann Mobile Games zu Netflix-Serien etwa zu Stranger Things spielen. Noch ist aber unklar, wann man bei Netflix in Konkurrenz zu Online-Angeboten wie Google Stadia treten wird.
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Sammlung zu den Quartalszahlen von Netflix:
- Netflix hat zwischen April und Ende Juni 2021 so wenig Neukunden gewinnen können, wie noch nie. Nur 1,5 Millionen neue Abonnenten haben den kostenpflichtigen Streaming-Dienst abonniert.
- Insgesamt hat Netflix 209 Millionen zahlende Mitglieder.
- Wie der Chef Reed Hastings bestätigt hat, wird man künftig zusätzlich zum Video-Streaming auch das Streaming von Mobile Games - ohne Aufpreis - anbieten.
Quelle: Netflix

Bisher haben wir nur Prime.
Mir ist Netflix auch zu teuer und habe es daher auch nicht abonniert.
Amazon Prime habe ich überwiegend wegen des Primeversandes, sonst wäre es auch längst weg.
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Ich würde Standard zu Basis machen, Premium zu Standard und wirkliche Top Qualität (die man für 18 € im Monat auch erwarten dürfte) Premium.
Im Jahr 2021 noch 480p anbieten, die spinnen doch.