Disney Plus: Schon wieder Preiserhöhung in Deutschland

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Disney Plus: Schon wieder Preiserhöhung in Deutschland
Quelle: Disney Plus

Disney Plus erhöht schon wieder die Preise, womit man in Deutschland in einem jährlichen Zyklus angekommen ist. Die Preisspriale bei den Streaming-Diensten kennt damit nur eine Richtung - aufwärts.

Die Streaming-Dienste kommen aus der Spirale der Preiserhöhungen nicht heraus. Nachdem der Konzern Walt Disney für sein Angebot Disney Plus bereits vergangenes Jahr etwa um diese Zeit die Preise angezogen hat, kommt nun für Deutschland erwartungsgemäß die nächste Erhöhung, denn in den USA wurde vorgelegt und es ist in der Regel nur eine Frage der Zeit, bis andere Lokalisationen nachgezogen werden.

Neukunden müssen nun 9,99 Euro bezahlen für den Standard-Tarif, während Bestandskunden Schonfrist haben und weiter 8,99 monatlich aufbringen müssen. Das leicht rabattierte Jahrespaket verteuert sich um 10 Euro von 89,90 Euro auf 99,90 Euro.

Für den Premium-Tarif ruft Disney Plus nun monatlich 13,99 Euro auf - 2 Euro mehr. Auch hier gibt es das leicht rabattierte Jahresabonnement für nun 139,90 statt 119,00 Euro. Im Premium-Tarif, der noch nicht vor allzu langer Zeit eingeführt wurde, gibt es 4K/UHD und HDR sowie Dolby Atmos für Filme, die diese Formate unterstützen. Außerdem hat man im Premium-Deal etwas mehr Freiheiten bei den Geräten und den Downloads.

Unverändert bleibt der Preis für das Abo mit Werbung, das 5,99 Euro kostet, aber auch nur einfaches Videomaterial liefert. Man hat sogar eine Aktion mit Waipu organisiert. Upgrades für mehrere Haushalte werden weiter mit 5,99 Euro abgerechnet; außer im Werbetarif - da sind es 4,99 Euro.

Alles in allem ist es eine weitere Preissteigerung nach gerade einmal rund einem Jahr. Im August 2023 berichtete PCGH über die Preiserhöhung für den Herbst. Und im August 2022 gab es ebenfalls eine Preisrunde für den Herbst. Damit pendelt sich bei Disney eine jährliche Preiserhöhung ein, die je nach Abo pro Erhöhung zwischen jeweils 15 und 20 Prozent liegt. 2021 bezahlte man für Disney Plus 8 Euro monatlich für einen Tarif, der heute dem Premium-Abo entsprechen würde. Man ist aber nicht allein - Netflix erhöht auch in regelmäßigen Abständen die Preise.

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    • Kommentare (51)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Ben das Ding Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Krabonq
        Du sagst du hast Prime "wegen den Lieferungen" und ich verstehe nicht, wie sich das rentieren kann. Du musst ja Unmengen an Kleinkram jede Woche kaufen, damit du die 90€ auch nur irgendwie wieder rein bekommst?
        Gratis Versand gibt es auch wenn man kein Prime Kunde ist, man wartet halt etwas länger, bis man das Minimum für den Gratisversand (40€) hat, aber das ist ja kein Problem.
        Auf das ganze Jahr gerechnet, liest sich das schon viel. Prime haben wir in erster Linie wegen dem Streamen, da einfach gute Sachen drin sind. Die Bestellungen sind ein Goody, von daher ist das der günstigste Dienst mMn.
      • Von Ben das Ding Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Krabonq
        Du sagst du hast Prime "wegen den Lieferungen" und ich verstehe nicht, wie sich das rentieren kann. Du musst ja Unmengen an Kleinkram jede Woche kaufen, damit du die 90€ auch nur irgendwie wieder rein bekommst?
        Gratis Versand gibt es auch wenn man kein Prime Kunde ist, man wartet halt etwas länger, bis man das Minimum für den Gratisversand (40€) hat, aber das ist ja kein Problem.
        Auf das ganze Jahr gerechnet, liest sich das schon viel. Prime haben wir in erster Linie wegen dem Streamen, da einfach gute Sachen drin sind. Die Bestellungen sind ein Goody, von daher ist das der günstigste Dienst mMn.
      • Von inhuman_nature Software-Overclocker(in)
        Zitat von Rizoma
        Soll ich dir etwas sagen? Ich arbeite selber als Verkäufer im Einzelhandel. Und ich werde auch weiter bei Amazon einkaufen weil sie mir als Kunden den besten Support bieten. Ich hatte in 14 Jahren die ich h bei Amazon einkaufe nicht ein einziges mal Probleme wenn es einen defekt gab. Bei Einzelhändlern um so mehr da wird versucht auf biegen und brechen um die Gewährleistung drum herum zu kommen da ist mein Chef leider nicht besser. Und daher geht mir diese Berufsgruppe am Popo vorbei. Ja ich verdiene mein Geld damit aber wenn es den Einzelhandel nicht mehr gibt suche ich mir halt einen anderen Job. Gibt genug freie Jobs wo ich das selbe verdiene wie bei meinen Job.
        Naja, das mit den Marktdynamiken (Konkurrenz, Monopolisierungstendenz) ist so 'ne Sache. Momentan mag es bei Dir noch freie Jobs geben. Wenn bspw. Amazon aber immer mehr Kund*innen und Umsatz binden kann, dann gibt es eben immer weniger andere Anbieterinnen - sowohl Läden als auch Versand. Damit gibt es auch immer weniger Arbeitgeberinnen und Jobalternativen. In bestimmten Regionen kann ich mir gut vorstellen, dass wenn es dort bspw. ein Logistikzentrum von Amazon gibt, mensch nicht um Amazon drumherum kommt als Arbeitgeberin. Und mensch ist dann dieser und den dortigen Arbeitsbedingungen unterworfen. Wer wird da noch "aufmucken", wenn bei Zuspitzungen bspw. gedroht wird, den Standort zu schließen zu wechseln?

        Das was Du schreibst und wohl auch [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] andeutet, sehe ich durchaus. Dämonisieren will ich die großen keineswegs oder sagen, dass sie die einzigen wären mit schlechten Arbeitsbedingungen o.ä.. Letztlich sehe ich die Ursachen der Probleme im System begründet (wie ich beispielhaft oben bereits Konkurrenz und Monopolisierungstendenzen nannte). Der Konkurrenz unterliegen auch die Kleinen und wenn diese keine Nische für sich finden, werden sie von den größeren "Marktteilnehmerinnen" überrollt. Tjo, und manche kleinere Unternehmen versuchen Kosten auch so zu drücken, wie Du es beschriebst [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] . Da gehe ich auch von aus. Daraus bastel ich mir aber keinen quasi Freifahrtschein, um bei Amazon mit all seinen bekannten Problematiken einzukaufen ...
      • Von KasenShlogga Software-Overclocker(in)
        Sollen sie das konsumierende Melkvieh ruhig weitermelken. Ich habe noch nie einen Cent für einen Subscription-Dienst bezahlt. Ich bezahle nur das, was ich unterstützen möchte, und entweder physisch oder als digitale Kopie für immer behalten darf. Ein pauschales Abo zahle ich aus Prinzip nicht.
      • Von Hills1975 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von inhuman_nature
        Jein. Ich würde schon die Höhe des zur Verfügung stehenden Einkommens berücksichtigen. Bei niedrigem Einkommen kann mensch schwerlich im Fairtrade-Laden einkaufen. Davon ab, klar, Amazon ist nicht der einzige kritikwürdige Konzern. Andere Konzerne sind ebenfalls kritikwürdig (und können durchaus (noch von vielen Konsument*innen) gemieden werden). Das führt einen zu den Strukturen und Mechanismen, die solche Konzerne und Konzernpraktiken ermöglichen ...
        Ja und nein, gerade bei uns sehe ich das sehr gut, Textil war sehr groß bei uns durch das sehr günstige Ausland wurden die Arbeitsplätze vernichtet, was auch an diesen extrem günstigen Sachen liegt.
      • Von Rizoma Volt-Modder(in)
        Zitat von inhuman_nature
        ...
        Tja, was soll mensch da eigentlich noch sagen? Wird sich eigentlich noch darüber gewundert, dass andere Geschäfte schließen müssen, Innenstädte "aussterben"? Dass da Jobs von Verwandten, Partner*in dranhingen und " draufgingen"? Wird sich am Ende überhaupt noch drüber beklagt, wenn mensch selbst betroffen ist, keine andere Arbeitgeberin mehr in der Region findet als so einen Megakonzern? Einem Konzern, bei dem mensch Druck kriegt, kaum Pausen zu machen und den hohen Soll an Aufgaben zu erfüllen? Druck bei Krankmeldungen kriegt (erinnert sich jemensch an die kürzliche Sache bei Tesla?) Es keinen (unabhängigen) Betriebsrat gibt, der den leitenden Eben zumindest ein bisschen auf die Finger gucken und klopfen könnte und sich für Deine Rechte und die Deiner Kolleg*innen einsetzen könnte? Einem Konzern, der wieviel Steuern zahlt in Deutschland und damit die Infrastruktur und die vielen staatlichen Leistungen wie stark/schwach mitfinanziert? ... Aber hey, Hauptsache ein paar Euro gespart, die mensch bestimmt unbedingt einsparen musste und das für Dinge, die mensch bestimmt dringend brauchte und nicht woanders hätte her bekommen können, wa? Unterm Strich ganz, ganz unten - also dem langfristigen Blick über den eigenen Tellerrand - rentiert sich das also für wen letztendlich?

        EDIT: Sorry, etwas offtopic. So welche Kommentare und darin ausgedrückte/suggerierte Haltungen haben mich gerade getriggert.
        Soll ich dir etwas sagen? Ich arbeite selber als Verkäufer im Einzelhandel. Und ich werde auch weiter bei Amazon einkaufen weil sie mir als Kunden den besten Support bieten. Ich hatte in 14 Jahren die ich h bei Amazon einkaufe nicht ein einziges mal Probleme wenn es einen defekt gab. Bei Einzelhändlern um so mehr da wird versucht auf biegen und brechen um die Gewährleistung drum herum zu kommen da ist mein Chef leider nicht besser. Und daher geht mir diese Berufsgruppe am Popo vorbei. Ja ich verdiene mein Geld damit aber wenn es den Einzelhandel nicht mehr gibt suche ich mir halt einen anderen Job. Gibt genug freie Jobs wo ich das selbe verdiene wie bei meinen Job.
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