Disney Plus: Preiserhöhung und Werbung in DE ab November
Bei Disney Plus in Deutschland kommt im November eine Preiserhöhung mit neuen Abonnement-Modellen und Werbefinanzierung. Das teils werbefinanzierte Basis-Abo war schon in den USA gestartet; die Preise werden auch dort angehoben.
Zuerst sickerte die Nachricht in Nordamerika durch und mittlerweile ist es für viele Märkte offiziell: Disney Plus zieht die Preise an und das deutlich. Konzern-CEO Bob Iger will offenbar das Loch stopfen, dass der hauseigene Streaming-Service in die Bilanz reißt. In den USA bedeutet das ab Oktober einen Preisaufschlag von bis zu 27 Prozent für Disney Plus und Hulu und auch ESPN wird nicht verschont. Immerhin bleibt da das Basis-Abonnement, das teils werbefinanziert ist, stabil.
Das hat natürlich auch Folgen für den deutschen Markt, wo Disney Plus singulär angeboten wird. Hier ändern sich die Abonnement-Preise zum 1. November. In den Märkten Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Schweiz, Italien, Spanien, Norwegen, Schweden und Dänemark wird ein teils werbefinanziertes Standard-Abonnement eingeführt, das 5,99 Euro monatlich kosten wird. Ferner wird es ein Standard-Abo ohne Werbung für 8,99 Euro monatlich geben und das Premium-Abo für 11,99 Euro. Wie zuvor bietet Disney Plus Jahresabonnements an, die etwas günstiger sind. Das Standard-Abo kostet als Jahresabo 89,90 Euro und das Premium-Abo kostet 119,90 Euro. Zum Vergleich: In den USA werden für Disney Plus mit Werbung 7,99 US-Dollar plus Steuer aufgerufen; ohne Werbung 13,99/139,99 US-Dollar - es wird nicht zwischen Standard und Premium unterschieden.
"Bestehende Kunden in Deutschland werden über den 1. November hinweg ihr derzeitiges Monats- und Jahresabo zum bestehenden Preis beibehalten - zukünftige Änderungen vorbehalten. Dieses wird automatisch in 'Premium' umbenannt und zudem haben bestehende Kunden die Möglichkeit, auf das Modell 'Standard mit Werbung' zu wechseln."
| Standard (Werbung) | Standard | Premium | |
|---|---|---|---|
| Werbung | ✓ | ✗ | ✗ |
| Preis (monatlich) | 5,99 € | 8,99 € | 11,99 € |
| Preis (jährlich) | - | 89,90 € | 139,90 € |
| Video | max. Full HD | max. Full HD | max. 4K/UHD + HDR |
| Audio | Stereo 5.1 | Stereo 5.1 | max. Dolby Atmos |
| Streams | 2 | 2 | 4 |
| Downloads | ✗ | ✓ | ✓ |
Quelle: Disney Plus
Szene aus "The Bear"
Worin unterscheiden sich Standard und Premium?
Disney Plus geht den Netflix-Weg und trennt die Abos in 1080p und 2160p. Wer also weiter 4K/UHD sehen will, muss dann ins Premium-Abo wechseln. Außerdem gibt es kleine Unterschiede bei der Nutzung. Auch da hat Disney bei Netflix gespickt: Im Standard-Abo sind 2 Streams gleichzeitig möglich; im Premium-Abo sind es deren 4. Im werbefinanzierten Modell sind zudem keine Downloads möglich und nur im Premium-Abo kann man künftig noch Dolby Atmos hören - sofern eine Atmos-Spur denn vorliegt.
Jan Koeppen, President von The Walt Disney Company EMEA, kommentiert: "Die Einführung des Abos mit Werbung markiert die nächste Entwicklungsstufe für Disney+ in Europa, da wir unseren Abonnenten sowie unseren erstklassigen Werbepartnern gleichermaßen eine größere Auswahl anbieten können. Damit unterstreicht Disney+ weiterhin sein einzigartiges Angebot in der heutigen Streaming-Landschaft, bestehend aus TV-Serien und Blockbuster-Filmen für jede Zielgruppe mit einem einfachen und reibungslosen Nutzungserlebnis." In den USA hatte Bob Iger zudem bereits durchblicken lassen, dass man verstärkt gegen Account-Sharing vorgehen will. Das "Problem" sei "signifikant"; die Nutzungsbedingungen will man noch dieses Jahr anpassen, die technische Seite soll 2024 umgesetzt werden.

Für den High End Schlangenöl User gibt es bestimmt unzählige Möglichkeiten "vernünftig" bewegte Bilder + Sound zu konsumieren aber mir reichen meine DVDs und hier und da Streaming.
DVD ist halt komplett unkompliziert und das macht die Sache so schön.
Ist ja nicht so das ich alles auf DVD kaufe aber bestimmte Serien oder Filme möchte ich einfach sammeln
Es ist also nicht mal nur die Bildqualität die auf der DvD daneben ist, sondern auch eine Abspielverzerrung im Bild integriert.
Ja wenn man gar keinen Wert auf Filmqualität legt, warum hat man dann von der VHS aufgerüstet.
Die funktioniert heute auch noch einwandfrei.
Der große Vorteil ist halt das bestehende "Hardware" nicht entsorgt werden muss. Und ob ich nun den Super Mario Film 1,5 Stunden auf nem 42" TV als DVD oder Bluray schaue ist mir total egal weil es da eher um das Erlebniss gehen zusammen etwas zu schauen.
Und aus Kostensicht wird es auch noch schlimmer, da behält man lieber den Uralt Player, kauft sich trotzdem noch für teures Geld Medien zu diesem Player. Es ergibt also gar keinen Sinn die alten Player zwanghaft weiter zu nutzen.
Guckt euch DAZN an, wie die ihre Preise immer weiter angezogen haben.
Weil fu für 15,99€ statt 17,99€ lieber zu einer verminderten Bildqualität in z.B. 720 x 576 Pixel statt 1080p (1920x1080).
Weil du lieber eine Disc Sammeln willst die rein vom Platzverbrauch komplett identisch mit der Blu Ray ist?
Und heutzutage von wirklich jedem Laufwerk automatisch direkt genutzt werden kann?
Muss ich das verstehen? Waren die 2€ jetzt für dich relevant?
Der große Vorteil ist halt das bestehende "Hardware" nicht entsorgt werden muss. Und ob ich nun den Super Mario Film 1,5 Stunden auf nem 42" TV als DVD oder Bluray schaue ist mir total egal weil es da eher um das Erlebniss gehen zusammen etwas zu schauen.