PC vs. Steam Machine vs. Playstation 4 vs. Xbox One: Hat Valve eine Chance?
Da die Steam Machines auch weiterhin auf sich warten lassen, haben wir einen kleinen Vergleich angestellt, um Ihnen eine mögliche Kaufentscheidung zu erleichtern. Logischerweise wollen die OEM-Anbieter noch ein wenig an den kleinen Wohnzimmer-PCs verdienen, sodass eine eigene Zusammenstellung bei gleicher Leistung günstiger und bei gleichem Preis leistungsstärker ausfällt.
Eigentlich sollten die Steam Machines schon längst erhältlich sein. Da die Steam Controller als wichtiger Bestandteil des Konzepts noch nicht finalisiert worden sind, wurde die Markteinführung komplett auf 2015 verschoben. Da seit unseren letzten, größeren Vergleichen zwischen dem günstigsten Ableger von Cyperpowerpc und einem selbst zusammengestellten System die Preise nochmals deutlich gesunken sind, möchten wir hier einen neuen erstellen und Ihnen so eine mögliche Kaufentscheidung erleichtern. Als Maßstab werden zusätzlich noch die Playstation 4 sowie Xbox One herangezogen.
Das 500-USD-Modell von Cyberpowerpc kommt bekanntlich mit einem A6-6400K (Richland, 1 Modul/2 Threads, 3,9/4,1 GHz) daher, der mit seinen beiden Integer-Rechenkernen nicht wirklich viel Leistung bietet. Ebenso fällt die 500 GByte große Festplatte eher knapp bemessen aus. Einzig die Radeon R9 270 entspricht wahrlich diesem Preissegment, wenn man sich selbst einen solchen PC zusammenstellte. In unserer eigenen Zusammenstellung kommt ein FX-6300 mit drei Modulen unter, zusätzlich eine SSD für das System.
Insgesamt kommt man so auf rund 500 Euro exklusive Gehäuse und Laufwerke. Wählt man ein kleines Cube-Gehäuse, das eine gute Figur im Wohnzimmer macht, werden es noch ca. 50 bis 80 Euro mehr. Zu guter Letzt könnte man noch ein Blu-ray-Laufwerk zur HTPC-Tauglichkeit unterbringen, welches mit rund 40 Euro zu Buche schlägt - Letzteres ist allerdings auch nicht beim Cyberpowerpc-System vorhanden.
Nimmt man also in etwa 100 Euro mehr in die Hand (die US-Preise werden erfahrungsgemäß eins zu eins übernommen) erhält man ein deutlich leistungsfähigeres System, was CPU und Datenträger angeht. Zudem ist das System erweiterbar, ohne die Garantie zu verlieren. Möchte man hingegen keinen PC zusammenstellen und trotzdem einen günstigen für das Wohnzimmer haben, lohnt sich wohl eher eine aktuelle Konsole. Auch wenn die theoretische Leistung dort niedriger ausfällt, macht die Optimierung dort einiges wett - ohne aufzurüsten dürfte dort die letztendliche Bildqualität künftig sogar besser ausfallen.
• Grafikkarte (AMD): VTX3D Radeon R9 270 X-Edition
• Prozessor (AMD): FX-6300
• Mainboard (AMD): Asus M5A78L-M/USB3
• CPU-Kühler: EKL Alpenföhn Sella
• Arbeitsspeicher: Crucial Ballistix Sport (2 × 4 GiByte, DDR3-1600, CL9 @ 1,50 Volt)
• Netzteil: Be quiet Straight Power E9 400W
• SSD: Crucial MX100 128 GByte
• HDD: Seagate Barracuda 7200.14 1 TByte
| Eigenkonfiguration | Cyberpowerpc Steam Machine | Playstation 4 | Xbox One | |
|---|---|---|---|---|
| Grafikeinheit | ||||
| Architektur | AMD GCN (R9 270) | AMD GCN (R9 270) | AMD GCN | AMD GCN |
| Shader-/SIMD-/Textureinheiten | 1.280/20/80 | 1.280/20/80 | 1.152/18/72 | 768/12/48 |
| Rasterendstufen (ROPs) | 32 | 32 | 32 | 16 |
| maximaler GPU-Takt (Megahertz) | 955 | 955 | 800 | 853 |
| SP-Rechenleistung (TFLOPs) | 2,445 | 2,445 | 1,843 | 1,31 |
| Prozessor | ||||
| Architektur | AMD Richland (FX-6300) | AMD Richland (A6-6400K) | AMD Jaguar | AMD Jaguar |
| Kernanzahl | 3 × 2 | 1 × 2 | 2 x 4 | 2 x 4 |
| maximaler CPU-Takt (Gigahertz) | 4,1 | 4,1 | 1,6 | 1,75 |
| Fertigungsprozess | 32 nm | 32 nm | 28 nm | 28 nm |
| Speicher | ||||
| Typ | 8 GiByte DDR3 + 2 GiByte GDDR5 | 8 GiByte DDR3 + 2 GiByte GDDR5 | 8 GiByte GDDR5 | 8 GiByte DDR3 + 32 MByte ESRAM |
| Frequenz (Megahertz) | 800 + 2.800 | 800 + 2.800 | 2.750 | 1.067 + 853 |
| Interface (parallele Bit) | 256 | 256 | 256 | 256 + 1.024 |
| Datentransferrate (GB/s) | 52 + 179 | 52 + 179 | 176 | 68,3 + 218 |
| Festplatte | ||||
| Typ | SSD + HDD | HDD (7.200 RPM) | HDD (5.400 RPM) | HDD (5.400 RPM) |
| Insgesamte Kapazität | 128 GByte + 1 TByte | 500 GByte | 500 GByte | 500 GByte |
| Verfügbare Kapazität | etwa 100 Gbyte + 1 TByte | etwa 470 GByte | etwa 400 GByte | etwa 400 GByte |
| Wechsel | möglich | möglich | erlaubt | nicht erlaubt, Garantieverlust |
| Preis | ~525 Euro (exkl. Gehäuse) | 499 USD | 353 Euro | 368 Euro |

Außerdem vergißt man immer, dass man die Konsolen über die Spiele bezahlt und nich über den Einkaufspreis
Über die Jahre gleicht sich so der Preis bei vielspieler wieder an.
Aber eine Konsole hat nunmal ihre eigenen Vorteile/Nachteile und daher finde ich generell den Vergleich schwierig ^^
Sowohl Pc als auch Konsole legen nunmal einen anderen Fokus,und sprechen eine jeweils andere Käuferschicht an
Und dann kommt es wieder darauf an,wie der Kunde die Vorteile/Nachteile der jeweiligen Plattform gewichtet
Außerdem vergißt man immer, dass man die Konsolen über die Spiele bezahlt und nich über den Einkaufspreis
Über die Jahre gleicht sich so der Preis bei vielspieler wieder an.