Steam Machine: Leaker legt hohen Preis nahe
Die kürzliche Preiserhöhung beim Steam Deck könnte laut einem Leak ein Vorbote auf die Preisgestaltung der kommenden Steam Machine sein.
Nachdem sich zuletzt Hinweise verdichtet hatten, dass Valves Steam Machine bald erscheinen könnte, sorgte kürzlich eine deutliche Preiserhöhung des Steam Decks für Aufsehen. Im Zuge der Bekanntgabe der Preisänderungen für das Steam Deck hat der für seine Valve-Leaks bekannte Brancheninsider Brad Lynch aufgegriffen, was er zuletzt über den Einstiegspreis der kommenden Steam Machine gehört habe.
Demnach lag der vor zwei Monaten geplante Preis für die Steam Machine "immer noch über den heutigen Steam-Deck-Preisen". Daraus ließe sich ableiten, dass der angepeilte Preis für die Steam Machine schon Ende März höher war als der aktuelle Preis von 949 US-Dollar für das 1-TB-Topmodell des Steam Deck OLED. Zudem könnte der aktuelle Preis für die Steam Machine aufgrund der anhaltenden Speicher- und allgemeinen Hardware-Knappheit sowie der Preiserhöhungen in den folgenden Monaten wahrscheinlich noch höher ausfallen, wie die Webseite Techpowerup hierzu berichtet.
Im günstigsten Fall könnte Lynch demnach damit sagen, dass auch schon der frühere Einstiegspreis der Steam Machine höher war als der des Einstiegsmodells des Steam Deck OLED mit 512 GB, der nach der Preiserhöhung aktuell bei 789 US-Dollar startet. Trotz sich verdichtender Hinweise, dass die Steam Machine bald auf den Markt kommen könnte, gibt es hierzu ebenso noch keine offizielle Bestätigung wie auch zur Preisgestaltung. Auch Lynch weist darauf hin, die Information mit Vorsicht zu genießen.
Valve hatte die Markteinführung der Steam Machine bekanntlich Anfang des Jahres mit neuer Preiskalkulation auf unbestimmte Zeit verschoben, doch zuletzt sollen sich bereits die Lager gefüllt haben. Im Vergleich zu anderen Gaming-PCs war ursprünglich von einem "wirklich wettbewerbsfähigen" Preis die Rede und davon, dass sich der Preis am aktuellen PC-Markt orientiert.
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Quelle: Brad Lynch via Techpowerup

PlayStation bzw. XBox werden wahrscheinlich die bessere Wahl sein. Steam hat aber auch ein erhebliches Platform-Momentum. Das sollte man nicht unterschätzen. Wer eine große Spielesammlung auf Steam hat, damit hadern bie PlayStation oder XBox von Null zu starten.
Genau so wie VR und viele andere Sachen die Valve macht - das sind coole Sachen für Enthusiasten und Liebhaber.
Valve kann es sich auch erlauben, die Projekte zu pausieren, verschieben oder schlicht und einfach abzusagen - ohne massive Nachteile. Das ist ja nicht der Kern vom Geschäft und die haben keine Shareholder, die dann aufs Dach steigen, wenn ein Produkt floppt.
Deswegen macht es auch Sinn, die Steam Machine und andere Hardware (Frame ist ja auch standalone, braucht entsprechend die Chips) so zu releasen, damit diese nicht noch massive Unkosten verursachen.
Valve-Produkte waren immer beliebt und deren Hardware verkauft sich, das wird bei der Machine nicht anders sein. Auch wenn diese teurer ist als vergleichbare MiniPC die ohne SteamOS daherkommen.
Dazu kommt economy of scale, also einfach die große Menge und langfristige Verträge für die Komponenten (welche die Preise stabiler halten).
Valve hat weder die langfristigen Veträge noch das Volumen (Millionen von Konsolen) um solche Konditionen zu bekommen.
Valve hat auch nicht vor, die Konsole ohne Profit zu verschenken. Wie bei jedem anderen PC auch (egal ob barebone, MiniPC, zusammengebaut von nem Anbieter whatever) gibt es eine Profitmarge. Wie hoch die ist, kann keiner sagen - aber die Konsole muss Geld verdienen, nicht Geld kosten.
Rein als Produkt für sowieso schon fest im eigenen Ökosystem verankerte Nutzer macht die Steam Machine aber rein wirtschaftlich eben auch nicht sonderlich viel Sinn. Eine sonderlich üppige Marge wird man sich vermutlich nicht erlauben können und bei den vergleichsweise geringen zu erwartenden Stückzahlen (erstmal wohl irgendwo im meidrigen einstelligen Millionenbereich) wird sich der potenzielle Gewinn auch in Grenzen halten. Ein nettes Zubrot für Valve aber auch nicht mehr. Das Ziel wird auch sein das eigene Ökosystem zu stärken und attraktiver zu machen um so mittel- bis langfristig die Nutzerbasis zu vergrößern und da kommt man um den klassichen Konsolenmarkt kaum herum würde ich meinen.
Aber ein Stück weit sind diese Projekte wohl auch ein bisschen Liebhaberei und Spaß an der Freude wenn man so will für Gabe Newell und Valve könnte ich mir vorstellen. Man steht bei Valve als privat geführtes Unternehmen eben nicht unter dem selben Druck nur streng profitorientiert handeln zu müssen, man kann sich eher mal Projekte erlauben die nicht unmittelbar nur auf den schnellen Profit ausgelegt sind sondern auch mal längerfristig planen oder einfach nur schlicht etwas machen was man selbst gerne möchte.
Die Steam machine hat nichts davon und nur für die olle 7600 so viel Aufpreis sehe ich nicht wirklich ein.
Du kannst natürlich auch versuchen, dir einen ähnlichen PC zusammenzustellen. Viel billiger wirst du. mit ordentlichen Komponenten, auch nicht kommen. Den preis kann man da wohl nicht wirklich kritisieren, sondern die Zusammenstellung.