Steam OS: AMD-Grafikkarten in Spiele-Benchmarks abgeschlagen (Update: Umfrage)
Die auf Linux spezialisierte Webseite Phoronix hat 22 Grafikkarten von AMD und Nvidia unter Steam OS mit mehreren Spielen getestet. Das Ergebnis ist allerdings nur für Nvidia erfreulich, denn die AMD-Grafikkarten bieten aufgrund der Linux-Treiber aktuell eine sehr schwache Leistung, bei der sogar eine Geforce GTX 460 die Radeon Fury hinter sich lassen kann.
Update 2: Angesichts der großen Resonanz, welche der Phoronix-Test unter Steam OS auch auf unserer Webseite erfuhr, wollen wir an dieser Stelle in einer aktuellen Umfrage wissen: Sollen wir beim nächsten Vergleich Betriebssystemen wie Steam OS einmal den Vorzug gegenüber Windows 10 und Co. geben? Wir fragen deshalb, weil sich ein derartiger Test extrem aufwendig gestaltet, da das Benchmarken unter Linux mit unseren Anforderungen an repräsentative Spielszenen bei Weitem nicht so einfach ist wie unter Windows 10. Danke wie immer für Ihre Teilnahme!
[QUICKPOLL ID=3221]
Update 1: Wie versprochen, hat Phronix nun auch seine Ultra-HD-Benchmarks mit insgesamt 11 Grafikkarten veröffentlicht. Eine drastische Verschiebung der Kräfteverhältnisse findet auch unter 3.840 x 2.160 nicht statt, immerhin ist eine R9 Fury nun aber im Schnitt nicht mehr langsamer als die deutlich günstigeren GTX 950 oder GTX 960. Eine GTX 970 erreicht sie nach den Tests aber weiter nicht bei deutlich höherem Preis.
Quelle: Phoronix
++++++++
Phoronix hat 22 Grafikkarten von AMD und Nvidia mit den Spielen Bioshock: Infinite, Counter-Strike: Global Offensive, Dirt Showdown, Metro 2033 Redux und Metro Last Light Redux unter Steam OS 2.0 getestet. Der Rechner war mit einem Core i7-5960X, 16 GByte DDR4 und einer 240 GByte großen SSD von OCZ ausgestattet.
Bei den Nvidia-Grafikkarten wurde der in Steam OS integrierte Treiber 352.20 verwendet, während bei den Radeon-Grafikkarten manuell der neueste Catalyst 15.9 mit wichtigen Fehlerbehebungen für Linux installiert wurde. Neben der reinen Spiele-Leistung in Bildern pro Sekunde wurde auch der Energieverbrauch gemessen und die gebotene Leistung pro Dollar errechnet. Für AMD fallen die Benchmark-Ergebnisse allerdings alles andere als gut aus und das ist laut Phoronix schon länger ein Problem mit den Catalyst-Treibern für Linux.
In Bioshock Infinite erreichen mehrere Nvidia-Grafikkarten bei Full-HD und sehr hohen Einstellungen das durch die CPU vorgegebene Limit von rund 130 Fps. Selbst eine Geforce GTX 460 kommt noch auf 73,67 Fps und liegt damit direkt gleichauf mit einer Radeon R9 290 und erstaunlicherweise vor der Radeon R9 Fury mit nur 67,25 Fps. Schon auf den ersten Blick wird also deutlich, dass die Fps nichts mit der tatsächlich möglichen Rohleistung der AMD-Grafikkarten zu tun haben können.
Dieses Bild setzt sich auf ähnliche Weise auch bei den anderen Spielen fort, bei denen die ersten 5 bis 11 Plätze stets den Nvidia-Grafikkarten gehören, die teilweise 50 bis 60 Fps Vorsprung vor der dem ersten AMD-Modell haben. Das wirkt sich natürlich auch auf die dann deutlich schlechtere Leistung pro US-Dollar und auf die Fps pro Watt aus. AMD ist in allen Bereichen aufgrund der schlechten Treiber deutlich abgeschlagen.
Es sei "beschämend", dass eine Grafikkarte wie die Radeon R9 Fury von Modellen wie der Geforce GTX 950 oder sogar der Geforce GTX 750 und Geforce GTX 460 übertroffen wird, so Phoronix. AMD-Nutzern bliebe daher nur die Möglichkeit, auf einen bald verbesserten Open-Source-Treiber oder auf ein Wunder bezüglich des offiziellen Catalyst-Treibers zu warten. Eventuell ändert auch Vulkan bei neueren Spielen die Lage etwas zu Gunsten von AMD.
Quelle: Phoronix

Ich hatte bis einschl. Catalyst 15.7 auch keinerlei Probleme. Erst mit dem 15.8er haben bei mir die Probleme angefangen. Sind jetzt nicht unbedingt tragisch, aber es fällt halt schon sehr auf, wenn plötzlich die FPS viel stärker schwanken, obwohl an dem Rechner nichts verändert wurde, außer dem Catalyst. Außerdem flackert seitdem alle 10-20 Minuten im 2D-Betrieb das Bild für nen Sekundenbruchteil. Das Problem is aber auch bekannt bei den 270x. In diversen Foren gibt es zum Thema "R9 270x /280x flackert" einige Threads.
Wenn du net gerade versuchst deine Graka über alle Maßen zu übertakten was Fehler erklären könnte kann ich deinen Kommentar nicht so stehen lassen .
Habe absolut 0,00 Probleme .
Leider liegt das meistens wenn es Probleme gibt beim Benutzer des Systems . Ein PC besteht nun mal nicht nur aus der Graka und deren Treiber . Um sauber zu laufen braucht es schon ein wenig mehr .
Natürlich kann man auch mal was übersehen. Das bestreite ich auch garnicht.
Also wieder zurück zu Win7 und seither macht er die Weltmeere unsicher.
Dumm gelaufen, aber wer konnte damit rechnen, dass ein 75jähriger plötzlich Videospiele für sich entdeckt?
Bei anderen sind es dann Drucker aus dem Discounter die nicht laufen oder das tolle Ahnenforschungsprogramm, Bestimmt alles irgendwie auch mit Linuxalternativen lösbar, auf eine Diskussion mit den zwar sehr liebenswerten aber durchaus ziemlich altersstarrsinnigen Leuten lasse ich mich aber nicht ein.
Das is natürlich dann dumm gelaufen. ^^
...
Von daher würde ich wirklich für einfache Rechner für Leute, bei denen man eigentlich nicht von Vorkentnissen sprechen kann Linux empfehlen. Das sieht dann etwas anders aus, aber man klickt auch auf Icons, hat seine Ordner und die übliche Software können sie ohne Risiko selber installieren -> alles gut.
Also wieder zurück zu Win7 und seither macht er die Weltmeere unsicher.
Dumm gelaufen, aber wer konnte damit rechnen, dass ein 75jähriger plötzlich Videospiele für sich entdeckt?
Bei anderen sind es dann Drucker aus dem Discounter die nicht laufen oder das tolle Ahnenforschungsprogramm, Bestimmt alles irgendwie auch mit Linuxalternativen lösbar, auf eine Diskussion mit den zwar sehr liebenswerten aber durchaus ziemlich altersstarrsinnigen Leuten lasse ich mich aber nicht ein.
Es tritt eine Gewöhnung und weil sich bei Windows über die Jahre recht wenig ändert ist das Wesentliche schon bekannt. Aber schon Änderungen wie bei Windows 8 oder Windows 10 werfen einige aus der Bahn und sie finden viele Eintellungen nicht.
Was auch daran liegt, dass die bei Windows 10 neu eingebauten doppelten Systemsteuerungen verwirren. Das ist alles andere als intuitiv.
Zudem blendet Windows normalerweise die Dateiendungen aus. Die meisten Programme entpacken sich in einen Ordner und man sieht dann ziemlich viele Dateien mit unterschiedlichen Icons. Oder die ausführbare Datei versteckt sich in einem Unterordner, z.B. "bin". Auf einer Intuitionsskala von 1-10 gerade so ein "lala"
Ich kenne genug Menschen des höheren Semesters, die den Rechner wirklich nur(!) für Internet, einfache BIldbearbeitung, Office nutzen. Wenn da unter Windows (7) was installiert werden soll stellen sich direkt einige Fragen: Wo finde ich das? Welche Installationsoptionen muss ich wie auswählen? Da geht irgendein Fenster auf, was soll ich tun? x)
Mir und wahrscheinlich allen hier stellt das keine Hürde dar. Aber intuitiv ist das nicht unbedingt. Ähnlich auch beim Vollbild-Startmenü in Win 8/8.1/10 (bei Win 10 auf jedenfall, bei den anderen bin ich mir nicht mehr ganz sicher). Man kann einfach lostippen und so das Programm suchen. Woher soll man das wissen? ^^
Linux hat da den Vorteil, dass man als Standard-Office etc. User auf für neue Software das OS kaum verlassen muss. Man findet extrem viel in den Repos. Klar muss man auch unter Linux mal was runterladen, aber der Puffer davor ist halt extrem groß. Und ja, wenn man was runterladen muss kann es sein, dass man es erst kompilieren muss und ja dann wirds kompliziert. Das ist aber so selten und trifft dann eigentlich auch nur die Leute, die schon mehr Ahnung haben, sonst würden sie gar nicht danach suchen.
Von daher würde ich wirklich für einfache Rechner für Leute, bei denen man eigentlich nicht von Vorkentnissen sprechen kann Linux empfehlen. Das sieht dann etwas anders aus, aber man klickt auch auf Icons, hat seine Ordner und die übliche Software können sie ohne Risiko selber installieren -> alles gut.
Dein Beispiel mit Unigin Valley: Habs grad mal runtergeladen und ohne Konsole ausgeführt. Wie ging das? Standardmäßig ist die Datei mangels Rechte nicht ausfühbar. Das kenne ich auch nur so, ich vermute mal das ist so ein Sicherheitsding, damit sich nicht einfach irgendwas ausführt. Rechtsklick -> Zugriffsrechte. Dann muss man nur noch klicken. Auch nicht intuitiv, muss man wissen.
Solange dieses Terminal überhaupt noch eine Bedeutung hat, wird das mit dem Massenmarkt leider nichts.
Es tritt eine Gewöhnung und weil sich bei Windows über die Jahre recht wenig ändert ist das Wesentliche schon bekannt. Aber schon Änderungen wie bei Windows 8 oder Windows 10 werfen einige aus der Bahn und sie finden viele Eintellungen nicht.
Was auch daran liegt, dass die bei Windows 10 neu eingebauten doppelten Systemsteuerungen verwirren. Das ist alles andere als intuitiv.
Zudem blendet Windows normalerweise die Dateiendungen aus. Die meisten Programme entpacken sich in einen Ordner und man sieht dann ziemlich viele Dateien mit unterschiedlichen Icons. Oder die ausführbare Datei versteckt sich in einem Unterordner, z.B. "bin". Auf einer Intuitionsskala von 1-10 gerade so ein "lala"
Ich kenne genug Menschen des höheren Semesters, die den Rechner wirklich nur(!) für Internet, einfache BIldbearbeitung, Office nutzen. Wenn da unter Windows (7) was installiert werden soll stellen sich direkt einige Fragen: Wo finde ich das? Welche Installationsoptionen muss ich wie auswählen? Da geht irgendein Fenster auf, was soll ich tun? x)
Mir und wahrscheinlich allen hier stellt das keine Hürde dar. Aber intuitiv ist das nicht unbedingt. Ähnlich auch beim Vollbild-Startmenü in Win 8/8.1/10 (bei Win 10 auf jedenfall, bei den anderen bin ich mir nicht mehr ganz sicher). Man kann einfach lostippen und so das Programm suchen. Woher soll man das wissen? ^^
Linux hat da den Vorteil, dass man als Standard-Office etc. User auf für neue Software das OS kaum verlassen muss. Man findet extrem viel in den Repos. Klar muss man auch unter Linux mal was runterladen, aber der Puffer davor ist halt extrem groß. Und ja, wenn man was runterladen muss kann es sein, dass man es erst kompilieren muss und ja dann wirds kompliziert. Das ist aber so selten und trifft dann eigentlich auch nur die Leute, die schon mehr Ahnung haben, sonst würden sie gar nicht danach suchen.
Von daher würde ich wirklich für einfache Rechner für Leute, bei denen man eigentlich nicht von Vorkentnissen sprechen kann Linux empfehlen. Das sieht dann etwas anders aus, aber man klickt auch auf Icons, hat seine Ordner und die übliche Software können sie ohne Risiko selber installieren -> alles gut.
Dein Beispiel mit Unigin Valley: Habs grad mal runtergeladen und ohne Konsole ausgeführt. Wie ging das? Standardmäßig ist die Datei mangels Rechte nicht ausfühbar. Das kenne ich auch nur so, ich vermute mal das ist so ein Sicherheitsding, damit sich nicht einfach irgendwas ausführt. Rechtsklick -> Zugriffsrechte. Dann muss man nur noch klicken. Auch nicht intuitiv, muss man wissen.
MfG
Von daher glaube ich, dass die meisten Leute sich nur über die Bedienung beschweren weil es anders ist - obwohl das meiste gleich ist. Ist anders - kenn ich net - finde ich mich nicht blind zurecht - ist doof. Das wird sich aber nie ändern und sollte auch nicht als Punkt gesehen werden, der geändert werden muss.