Rückkehr der Steam Machine? Designierte Valve-Konsole in Benchmark gesichtet
Mit "Fremont" ist in der Geekbench-Datenbank ein Gerät mit Custom-APU von AMD aufgetaucht, bei dem es sich um eine Valve-Konsole in Steam-Machine-Manier handeln könnte.
Während es von den ursprünglichen Steam-Machine-Bestrebungen offiziell schon lange nichts Neues mehr gibt, kamen Ende vergangenen Jahres Hinweise zu einer "Steam Machine 2.0" mit Codenamen "Fremont" und "Lilac" auf, die nach neueren Gerüchten eine Konsole als Konkurrenz zu PS5 und Xbox werden soll. Ein Valve-Entwickler hatte dergleichen kurz darauf zwar dementiert, doch jetzt ist Fremont erstmals in der Benchmark-Datenbank von Geekbench aufgetaucht, wie zuerst der X-Nutzer SadlyItsBradley entdeckt hat.
Das nicht näher bekannte Gerät soll mit einer lediglich als "1772" benannten Custom-CPU aus der "Family 25 Model 124 Stepping 0" auf Hawk Point "2" basieren und mit 6 Prozessorkernen sowie 12 Threads ausgestattet sein. Der Chip verfügt demnach außerdem über 16 MiB L3-Cache, 6 MiB L2-Cache und läuft mit einer Taktfrequenz von 3,2 GHz im Basisbetrieb und bis zu 4,8 GHz im FP7-Sockel. Wie Wccftech hierzu berichtet, sollte es sich dabei um die Zen-4-Architektur in 4 nm handeln. Gepaart ist das Ganze mit DDR5-5600-Speicher.
Valve Fremont: Vergleich mit Steam Deck
Zum Vergleich werden AMDs "Van Gogh"-APUs für die aktuellen Valve-Handhelds mit Codenamen "Galileo" (Steam Deck OLED) und "Jupiter" (Steam Deck) herangezogen, die über maßgeschneiderte Ryzen-Chips namens "Aerith" und "Sephiroth" verfügen. Diese besitzen nur 4 Kerne und 8 Threads auf Basis der älteren Zen-2-Architektur sowie eine Basistaktfrequenz von 2,8 GHz und einen Boost von 3,5 GHz nebst 4 MiB L3- und 2 MiB L2-Cache, was hinsichtlich der CPU-Spezifikationen ein großes Upgrade wäre.
Zudem soll das Fremont-Gerät mit einer GPU auf Basis der Radeon RX 7600 ausgestattet sein, die wiederum auf RDNA 3 basiert. Da AMD die Bezeichnung für keine seiner integrierten GPU-Lösungen verwendet, gilt eine diskrete Grafiklösung als wahrscheinlich. Zwar liegen keine konkreten Spezifikationen zur hiesigen GPU vor, aber dem Bericht zufolge könnte sie zwischen 28 und 32 Recheneinheiten mit mindestens 8 GiB dediziertem Speicher haben, während die Steam-Deck-Varianten nur über acht RDNA-2-Recheneinheiten verfügen.
In Bezug auf die Leistung erzielte das Fremont-Gerät im Geekbench 6 im Single-Core-Test 2.412 Punkte und 7.451 Punkte im Multi-Core-Test. Zwar ist das Testgerät nur mit 8 GiB Arbeitsspeicher ausgestattet, was deutlich weniger ist als die 16 GiB der Handhelds, aber die neue Architektur liefert fast die doppelte Leistung. Unter anderem aufgrund der Hardware-Ausstattung und Details wird davon ausgegangen, dass Fremont eher eine stationäre Spielekonsole als ein Handheld ist, aber es bleibt abzuwarten, ob und wann Valve dahingehend überhaupt etwas vorstellt.
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Das wär doch eine Marktlücke. Steam Machine mit anderem OS und billiger.
Auch wenn es manche hier gerne so hinstellen: nein, man muss am PC nicht den halben Tag irgendwo herumspielen.
2-3 gut aussehende ITX Gehäuse, passende vorkonfigurierte Hardware rein und ein Prospekt der beiliegt auf was man beim Upgraden achten sollte (Dimensionen, Stromverbrauch weil das Netzteil ja dimensioniert sein wird usw).
1. Für Enthusiasten – leistungsstarke High-End-Maschine für maximale Performance.
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