Steam Deck: Teardown im Video - Valve rät davon ab, selbst Hand anzulegen
Ein Entwickler von Valve schraubt in einem neuen Video das bald verfügbare Steam Deck auf und zeigt den Zuschauern, wie man sowohl den Thumbstick als auch die SSD austauscht. Jedoch wird den Nutzern davon abgeraten, Letzteres zu tun; man soll dafür stattdessen einen Experten aufzusuchen.
In zwei Monaten können sich erste Vorbesteller auf die neue Handheld-Konsole Steam Deck freuen, die von Valve entwickelt wurde. Kürzlich veröffentlichte das Entwicklerstudio auf dem eigenen offiziellen Youtube-Kanal ein Video, welches einen Entwickler beim Teardown des Steam Decks zeigt. Los geht es damit, dass einige Schrauben herauszudrehen sind und diese anschließend gut organisiert werden müssen, da sie unterschiedliche Größen aufweisen, erklärt der Entwickler.
Was nach der Freilegung des Innenlebens direkt auffällt ist, dass das Gehäuse des Steam Decks prall gefüllt und kaum Platz ungenutzt gelassen worden ist. Weiterhin wird der Fokus des Teardowns im Video auf den Austausch des Thumbsticks und der SSD des Steam Decks gelegt. Valve verspricht diesbezüglich, dass Ersatzteile bald verfügbar sein werden, weshalb das Video hilfreich für einige Interessenten sein könnte, die gerne selbst Hand ans Steam Deck anlegen würden.
Ersatzteile sollten lieber Experten austauschen, so Valve
Der Entwickler weist aber auch darauf hin, dass es nicht empfehlenswert sei, die Komponenten des Steam Decks eigenhändig auszutauschen, sondern diesen Prozess einem Experten zu überlassen, aufgrund der Gefahren, die dabei auf den Laien lauern könnten. Dies wird mit der engen Zusammensetzung der Komponenten begründet, bei denen leicht etwas durcheinander gebracht werden könnte, sollte man Teile wie die SSD selbst austauschen wollen. Auch könnte laut des Valve-Entwicklers bei Unachtsamkeit die Batterie beschädigt werden und das komplette Steam Deck anschließend in Flammen aufgehen.
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Bekanntermaßen wird das Steam Deck von einer Van-Gogh-APU des Herstellers AMD angetrieben, die auf der Zen-2- und RDNA2-Mikroarchitektur basiert. Hinzu kommen 16 GiByte LPDDR5-RAM, ein 7-Zoll-1280-x-800-IPS-Display und eine 40-Wh-Batterie. Das Steam Deck ist darüber hinaus mit drei unterschiedlichen Speicherkontingenten erhältlich: 64 GByte (eMMC, 419 Euro), 256 GByte (NVM-E-SSD, 549 Euro) und 512 GByte (NVM-E-SSD, 679 Euro). Wer noch mehr Speicher benötigt, kann zusätzlich eine Micro-SD-Karte zur Unterstützung hinzunehmen, was im Teardown-Video auch empfohlen wird.
Quelle: Valve

Na, irgendwie muss ich mir ja die Zeit bis zum Release vertreiben...
Sofern Valve da keine Stolpersteine in den Weg legt, ist auch klar warum sie "empfehlen" das von einem Experten machen zu lassen. Die Kosten für jenen würden den Vorteil der Anschaffung einer eigenen größeren SSD dann wieder eher zunichte machen.
Klingt für mich also eher nach einem wirtschaftlichen Argument - grundsätzlich aber lobenswert, dass es diesen Teardown überhaupt gibt.
Wie realistisch das ist kann ich nicht beurteilen, aber für mich klang das so, dass man die SSD an sich gegen übliche SSDs austauschen kann.
@Topic:
Ich finde es sehr gut von Valve, dass man die Sticks so einfach tauschen kann und dass auch Ersatzteile direkt angeboten werden.
Das Video dazu selbst anzubieten ist auch super, vor allem mit den Hinweisen für Leute, die sich mit sowas nicht auskennen, dass man dabei so einiges falsch machen kann.
Das dürfen gerne mehr Hersteller so machen, klasse Valve!
An sich darf man bei einer anderen SSD nicht vergessen eine eventuell andere Wärmeentwicklung/Stromverbrauch und vor allem Platzverbrauch. Wenn zb nur vorgesehen ist, dass die SSD nur an einer Seite die Speicherstücke hat, kann man das vl übersehen beim Kauf der SSD.
Die EMI Wellen dürften ein tatsächliches Besorgnis sein, weil die SSD sogar ein extra shield drauf hat (oder soll das für die Wärmeableitung dienen?^^)
Auch dass der „Heatspreader“ überall gleich angezogen sein muss damit er überall gleichmäßig aufliegt ist jetzt auch nicht so trivial.
Sprich, ist sicherlich möglich alles, aber doch etwas komplizierter. Sie erlauben/ermöglichen es immerhin, was bei so nem Handheld nicht normal ist. Von daher super und kann es schon kaum erwarten.
Wie realistisch das ist kann ich nicht beurteilen, aber für mich klang das so, dass man die SSD an sich gegen übliche SSDs austauschen kann.
@Topic:
Ich finde es sehr gut von Valve, dass man die Sticks so einfach tauschen kann und dass auch Ersatzteile direkt angeboten werden.
Das Video dazu selbst anzubieten ist auch super, vor allem mit den Hinweisen für Leute, die sich mit sowas nicht auskennen, dass man dabei so einiges falsch machen kann.
Das dürfen gerne mehr Hersteller so machen, klasse Valve!