Steam Deck: Alle Modelle verfügen über M.2-2230-Slot, die SSDs sind nicht verlötet
Valves Steam Deck soll nicht auf verlötete SSDs setzen, sondern über einen M.2-2230-Slot verfügen. Ein Austausch durch den Endkunden ist aber angeblich nicht vorgesehen.
Am Donnerstag hat Valve, die Firma hinter der Spieleplattform Steam, überraschend den Handheld-PC Steam Deck vorgestellt. Erscheinen soll das Gerät aber erst im Dezember, und zudem ist bislang noch nicht alles zur verbauten Technik bekannt. Beispielsweise gibt es noch keine Benchmark-Ergebnisse zu dem verbauten AMD-SoC, und auch zur Anbindung des Speichers gab es bis vor kurzem noch Unklarheiten.
M.2-Slot, aber nicht für Endkunden
Das Steam Deck soll in drei Varianten erscheinen: Mit 64 GB eMMC-Speicher oder mit einer 256- beziehungsweise 512-GB-SSD. Aus den ursprünglichen Spezifikationen des Geräts ging aber nicht hervor, wie der Speicher angebunden ist. Das sprach für eine feste Verlötung, die im Vergleich zu Slotkarten platzsparender sind.
Laut Reddit soll zunächst Valve-Gründer Gabe Newell dieser Annahme widersprochen haben, und nun wurden auch die offiziellen technischen Daten des Steam Decks entsprechend korrigiert. Demnach sollen alle drei Ausbaustufen des Geräts auf einen M.2-Slot setzen, der aber nur Karten im 2230-Format aufnehmen kann. Zusätzlich wird darauf hingewiesen, dass dieser Slot nicht dafür gedacht ist, dass Endkunden die verbaute SSD austauschen.
"All models use socketed 2230 m.2 modules (not intended for end-user replacement)"
Da sich das M.2-2230-Format hauptsächlich an OEMs richtet, ist das auch kaum verwunderlich. Zudem ist dadurch ist auch die Modellvielfalt an kompatiblen Endkunden-SSDs nur gering. Im PCGH-Preisvergleich sind derzeit nur vier SSDs zu finden, die den im Steam Deck verbauten Anschluss voll ausnutzen können.
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Doch selbst wenn ein SSD-Tausch mangels Wartungsklappe sowie kompatibler Produkte nicht möglich sein sollte, so dürfte die Existenz des M.2-Slots trotzdem einige Kunden freuen. Im Falle eines Defekts kann man so zumindest noch die gespeicherten Daten retten. Bei einer fest verlöteten SSD wäre das hingegen nicht möglich.
Quelle: Steam Deck via Reddit

Edith sagt: OK, muss an der Pin Belegung liegen. Die WD sind vom Typ "M.2/B-M-Key", während die Kioxia "M.2/M-Key" sind.
Frage ist aber, ob man die Boot Devices am Gerät ändern kann und man somit zum günstigsten Modell greifen, dass Aufrüsten und dann von der SSD booten kann.
Anfälliger sind da andere Teile, allen voran das Kühlsystem. Aber auch die BIOS Batterie ist immer wieder ein Knackpunkt, die Controller sowieso.