Steam Deck vorbestellen ab 19 Uhr: So will Valve Scalping unterbinden

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Steam Deck: So will Valve das Scalpen unterbinden (1)
Quelle: Valve

Wenn es nach Valve geht, soll es mit dem Steam Deck nicht so laufen wie bei den Konsolen Xbox Series X|S und Playstation 5. Das Unternehmen will bereits vor dem offiziellen Vorverkauf des Handhelds Scalper ausschließen. Valve-Chef Gabe Newell meint, wenn sie es richtig anstellen, könnte seine Firma Millionen Einheiten des Steam Decks verkaufen.

Die Steam-Erfinder Valve haben unlängst ein eigenes Handheld namens Steam Deck vorgestellt. Nachdem Anfang des Jahres der Name "Steam Pal" im Code des Steam-Clients aufgetaucht ist, gab es schnell Gerüchte zu einer Taschenkonsole aus dem Hause Valve. Am 16. Juli ab 19 Uhr deutscher Zeit lässt sich der kommende Handheld reservieren.

Für die Vorbestellung hat sich Valve jedoch ein System überlegt, welches Scalper zum großen Teil ausschließen dürfte. Scalper sind Käufer, die sich neue und besonders gefragte Hardware unter den Nagel reißen, nur um diese zu meist horrenden Preisen weiterzuverkaufen. Dies ist etwa bei Grafikkarten sowie bei den neuen Konsolen Xbox Series X |S und PlayStation 5 ein Problem.

Bei dem Handheld Steam Deck darf pro Kunde nur ein Steam Deck reserviert werden. Dafür ist auch eine Gebühr fällig, die jedoch mit dem Kaufpreis des Geräts verrechnet wird. Für die Vorbestellung innerhalb der ersten 48 Stunden ist zudem ein Account nötig, der vor Juni 2021 einen Einkauf auf Steam getätigt hat und bisher nicht negativ aufgefallen ist. So kann verhindert werden, dass sich Scalper unzählige neue Accounts anlegen und das Reservierungssystem mit Anfragen fluten. Diese Beschränkungen sollen jedoch 48 Stunden nach der Öffnung der Reservierungen aufgehoben werden.

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In einem Interview mit IGN sprach der Valve-Chef Gabe Newell davon, dass die Preisgestaltung für Steam Deck ein "schmerzhafter" Prozess gewesen sei. Es sei jedoch ein kritischer Faktor gewesen, bei dem Valve sehr "aggressiv" vorgehen musste. Der wichtigste Punkt sei jedoch die Performance des Geräts gewesen. Wenn sie es richtig anstellen, könnte seine Firma Millionen Einheiten des Steam Decks verkaufen. Dazu wäre das der Start einer neuen Produktkategorie, an der Valve und andere PC-Hersteller teilhaben könnten.

Quelle: 4Players, Steam

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    • Kommentare (34)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Kupferrrohr BIOS-Overclocker(in)
        Ich habe mal spaßeshalber mittels VPN die 4 Regionen verglichen, in denen man vorbestellen kann - mit dem Ergebnis, dass die aktuellen Lieferzeiten in den einzelnen Regionen je nach Nachfrage variieren.

        64GB Version
        US 2. Quartal 22
        UK 1. Quartal 22
        CN 2. Quartal 22
        EU 1. Quartal 22

        256GB Version
        US 2. Quartal 22
        UK 2. Quartal 22
        CN 2. Quartal 22
        EU 1. Quartal 22

        512GB Version
        US 3. Quartal 22
        UK 3. Quartal 22
        CN 3. Quartal 22
        EU 1. Quartal 22

        Die Nachfrage in der EU scheint also entweder am geringsten auszufallen, oder das geplante Kontigent wurde großzügig veranschlagt, wenn alle drei Versionen im Vergleich zu den anderen Regionen bei sofortiger Bestellung noch im ersten Quartal 2022 geliefert werden.



        US
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        UK
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        CN
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        EU
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        Edit:
        Ich denke, dass man davon ausgehen kann, dass das Ding in Wellen, je nachdem wie schnell nachproduziert werden kann, geliefert wird. Wenn man unter seiner Reservierung also keine weitere Angaben hat, würde das bedeuten, dass man zur ersten Welle (Dezember 2021) gehört. Das sind alles reine Vermutungen von mir, aber ich halte sie schlüssig.
      • Von Kupferrrohr BIOS-Overclocker(in)
        Ich habe mal spaßeshalber mittels VPN die 4 Regionen verglichen, in denen man vorbestellen kann - mit dem Ergebnis, dass die aktuellen Lieferzeiten in den einzelnen Regionen je nach Nachfrage variieren.

        64GB Version
        US 2. Quartal 22
        UK 1. Quartal 22
        CN 2. Quartal 22
        EU 1. Quartal 22

        256GB Version
        US 2. Quartal 22
        UK 2. Quartal 22
        CN 2. Quartal 22
        EU 1. Quartal 22

        512GB Version
        US 3. Quartal 22
        UK 3. Quartal 22
        CN 3. Quartal 22
        EU 1. Quartal 22

        Die Nachfrage in der EU scheint also entweder am geringsten auszufallen, oder das geplante Kontigent wurde großzügig veranschlagt, wenn alle drei Versionen im Vergleich zu den anderen Regionen bei sofortiger Bestellung noch im ersten Quartal 2022 geliefert werden.



        US
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        Edit:
        Ich denke, dass man davon ausgehen kann, dass das Ding in Wellen, je nachdem wie schnell nachproduziert werden kann, geliefert wird. Wenn man unter seiner Reservierung also keine weitere Angaben hat, würde das bedeuten, dass man zur ersten Welle (Dezember 2021) gehört. Das sind alles reine Vermutungen von mir, aber ich halte sie schlüssig.
      • Von cuthbert Software-Overclocker(in)
        Zitat von DrNGoc
        Ich finde diesen 4 Euro teuren „Papiertiger“, der mir einen festen Platz in einer regionalen Warteschlange sichert, ziemlich transparent und kundenfreundlich. Erst recht, wenn ich den direkten Vergleich zu bisherigen Praktiken sehe, wo ich eine ungewisse und maßlos überteuerte Vorbestellung für ein Konsole oder Grafikkarte zu tätigen habe – sofern überhaupt möglich – bei der ich den gesamten Preis sogar sofort zahlen muss.
        Das Maßnahmen gegen Scalper allgemein sinnvoll wären, bestreite ich ja gar nicht. Aber bei der Steam Deck kann ich mir aktuell noch nicht vorstellen, dass sie auch nur annährend ähnlich oft gekauft wird wie reguläre Konsolen oder Grafikkarten. Daher dürfte hier wohl die geringe Stückzahl die Notwendigkeit dieser Maßnahmen erklären.
        Wir werden es ja vllt. sehen, falls es irgendwann mal offizielle Verkaufszahlen gibt...

        Zitat von VeriteGolem
        Dann "die Maßnahmen gegen Scalper finde ich übertrieben". Da frag ich mich....hast du im letzten Jahr irgendwie geschlafen?
        Nö, s. oben. Maßnahmen halte ich generell wie gesagt durchaus für sinnvoll und bin auch angenervt dass die Hersteller/Händler es bei den wirklich begehrten Produkten nicht etablieren.
        Zitat von VeriteGolem
        Der Preis ist ok. ICh bin Pcler, die magische "darf nur 500 kosten kek" Grenze gibts für mich nicht. Nintendo will mir aus Dummheit keine Switch Pro liefern? Und Valve kommt mit der Antwort. Das ist absolut meisterhaft gemacht. Die Switch reicht nicht mehr. Mit der Grafik kann man noch leben, aber nicht mit dem Geruckel oder den schlechten Joycons, mit der Preisgestaltung ihrer Games, den ewigen Remastern und dem schlechten Akku.
        Das Steam Deck ist mit Sicherheit ein interessantes Stück Hardware. Mal vom Gaming abgesehen fände ich es technisch wie gesagt auch durchaus spannend, weil es eben KEINE Konsole ist, sondern ein sehr kompakter und mobil nutzbarer PC.
        Und es ist mit Sicherheit kein Switch-Killer. Denn Nintendo hat Mario, Zelda und Co. das wird keine andere Konsole oder PC (außer durch Emulatoren) der Welt je bekommen. Und es gibt eben viele, die die Nintendo Spiele spielen wollen (ich schätze mal ein Großteil der Switch-Besitzer).
        Zitat von VeriteGolem
        Wo ich ein Problem sehe: Die Speichergröße. 512 Gig Nvme ist etwas übertrieben. 2 TB Standard SSD wäre sinnvoller plus Speicherkarten.
        Standard SSD wäre in dem Format nicht machbar gewesen, falls du SATA-SSDs meinst. Interessant wäre, ob es machbar ist, die M2 in der günstigsten Variante selber nachzrüsten, ohne die Konsole zu zerstören. 512 GB bekäme man nämlich für ca. 100€ und für 180 auch 1TB. Das wäre schon ziemlich nice und würde noch mal ein paar Euro sparen.
        Aber ich befürchte, das wird nicht so einfach machbar sein. Aber mal abwarten..
        Ein größeres M2-Format hätte die SSD-Kosten auch schon deutlich drücken können, ohne massiv mehr Gehäuse-Platz zu benötigen.

        Zitat von sethdiabolos
        Ich habe die kleinste Version vorbestellt. Glaube nicht, dass ich AAA-Games darauf spielen werde und bei Indies und älteren Games wird man wahrscheinlich keinen großen Unterschied merken. Kommt eine flotte Micro-SD mit rein und dann sollte das laufen. 260€ Differenz waren mir persönlich zu viel für eine NVME und ein mattes Display.
        Selbst bei Indie-Titeln bekommt man 64 GB sicher voll, vor allem wenn man das Teil dann abseits des Gamings evtl. noch benutzten will. Für mich wäre das Teil als immer mit dabei Zweit-PC durchaus interessant. eMMC und SD wären hier abseits von der begrenzten Größe aber auch einfach eine Bremse... Aber wenn man die SSD selber nachrüsten könnte...
      • Von Karotte81 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von saphira33
        Oder du bist mal negativ aufgefallen
        Stimmt, war mal beim Gaben und hab ihn ziemlich wg HL3 ausgeschimpft!

        Hat aber heute Nacht iwann noch geklappt
      • Von sethdiabolos Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von cuthbert
        Aber der Speicher... die 256 GB NVMe sollte es schon minimum sein, ist aber bei (Blockbuster) Spielen mit heutzutage locker über 100 GB schon etwas lachhaft, nice wäre natürlich, wenn man selber eine NVMe nachrüsten könnte.
        Ich habe die kleinste Version vorbestellt. Glaube nicht, dass ich AAA-Games darauf spielen werde und bei Indies und älteren Games wird man wahrscheinlich keinen großen Unterschied merken. Kommt eine flotte Micro-SD mit rein und dann sollte das laufen. 260€ Differenz waren mir persönlich zu viel für eine NVME und ein mattes Display.

        Bin gespannt, im Q1 2022 ist es ja leider erst so weit.
      • Von SnaxeX BIOS-Overclocker(in)
        Ich schätze mal, dass wenn, dann ist die M.2 richtig kompliziert auszuwechseln.

        Andere Handheld in der Region hätten halt bei 800€ minimum gestartet, da bin ich bei 550€ doch wesentlich besser geraten - vor allem wenn Valve das mit ihrer Software gut planen können.
        Mit der Docking Station dürfte das dann richtig angenehm werden mal bei den Eltern etc. so nen Mini PC einfach mitnehmen zu können.

        Und meine beiden Hauptspiele Fifa und Snowrunner dürften locker auf der Hardware laufen.

        Edit: tja, hätte ich mla die neuen Kommentare abgewartet. Aber he, mit einer guten SD Karte sind die Lesezeiten eh akzeptabel und ältere Titel brauchen eh kaum Speicherplatz. Muss man dann halt Jedi the fallen order halt dann auf einer SD Karte spielen, aber wenn das einmal geladen ist, merkt man es eh nicht.

        Und wenn die Deck tatsächlich ne Sleep Funktion wie die Switch haben soll, wo man während dem Spielen auf Sleep gehen kann und man dann wieder genau dort startet, püasst das doch eh.
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