Benchmarks von 25 Grafikkarten
Wie schnell muss die Grafikkarte in Star Wars Outlaws sein? Das haben wir getestet.
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Benchmarks aus Star Wars Outlaws finden Sie mittlerweile an jeder Ecke - aber nicht in dem Umfang und der Aktualität wie im Folgenden. Wir haben 25 Grafikkarten der Jahrgänge 2017 bis 2024 in den vier Auflösungen Full HD, WQHD, UWQHD sowie Ultra HD für Sie getestet. Resizable BAR (rBAR) respektive Smart Access Memory (SAM) sind stets im UEFI unserer Systeme aktiv. Die Messungen erfolgen wie üblich via CapFrameX; aus dem Durchschnitt von drei Messungen errechnen wir unsere Ergebnisse. Selbstverständlich entsprechen die Grafiktreiber den zum Testzeitpunkt aktuellen Versionen, in diesem Fall die AMD Software 24.8.1, der Intel Game On Driver 5972 und der Nvidia Game Ready Driver 560.94. Außerdem haben wir alle Messungen auf Basis der neuen Spielversion 1.1.1 angefertigt.
Unsere Grafikkarten-Testszene spielt auf dem dicht bewachsenen Planeten Toshara, welcher deutlich anspruchsvoller als der Start der Geschichte ausfällt. Wir folgen mit unserem Speeder-Bike einer befahrenen Straße, weg von der Stadt und hinein ins Grün. Dabei handelt es sich um eine überdurchschnittlich GPU-lastige Szene. Somit gilt, was prinzipiell immer bei PCGH-Benchmarks gilt: Erreicht eine Grafikkarte hier gute oder gar tadellose Bildraten, sind Sie für das übrige Spiel gerüstet - und das ist gut zu wissen. Falls Sie die Benchmarkszene am eigenen Rechner nachstellen möchten, sehen Sie den Ablauf im folgenden Video.
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Star Wars Outlaws: GPU-Benchmarks mit Standard-Raytracing
Wir haben zwei Einstellungen getestet: einmal mit dem Standard-Raytracing und einmal mit aktiver RTXDI. Zwar haben wir bereits erläutert, dass letztere Beleuchtungsart sehr teuer ist und nicht zwangsläufig besser aussieht, dennoch steht die Frage im Raum, inwiefern sich die Leistungskosten abfedern lassen. Wir beginnen mit dem Standard-Raytracing, das 25 Grafikkarten absolviert haben. Moderne GPUs können dabei ihre Raytracing-Einheiten gewinnbringend einsetzen. Ältere Chips ohne entsprechende Rechenwerke sind keinesfalls außen vor, da die Snowdrop-Engine über einen handgeschnitzten Fallback verfügt - sie berechnen das Raytracing mithilfe ihrer Allzweck-Shader-Einheiten. Das ist zwar wesentlich langsamer, aber praktisch.
Da Star Wars Outlaws gehobene Ansprüche an die Grafikkarte stellt - das technisch eng verwandte Avatar: Frontiers of Pandora lässt grüßen -, testen wir das Spiel mit Upsampling. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis dieser Maßnahme steht kaum infrage. Welches Verfahren Sie nutzen, ist nicht nur Geschmackssache, sondern auch von Ihrer Grafikkarte abhängig. So können nur Geforce-Nutzer auf DLSS respektive DLAA (native Auflösung) zurückgreifen, während alle anderen GPUs entweder auf FSR oder XeSS zurückgreifen können. Von Letzterem raten wir in Star Wars Outlaws ab, da es ungewohnt unruhige Ergebnisse erzielt. Bei DLSS (3) und FSR (3) besteht außerdem die Option auf Frame Generation - dazu gleich mehr. Die Ergebnisse mit Standard-Raytracing lauten:
*Radeon, Arc & Geforce GTX: FSR 3 Quality; Geforce RTX: DLSS 3.7 Quality - in jedem Fall wird spatial mit ~67 Prozent der Auflösung gearbeitet.
Dichte Flora in einer offenen Welt, beleuchtet mithilfe von Raytracing: Angesichts dieser Errungenschaften kann sich die Performance von Star Wars Outlaws sehen lassen. Erfreulich ist vor allem, wie die Snowdrop-Engine mit Radeon-GPUs umgeht, denn von der oft anzutreffenden Raytracing-Schwäche von RX 6000 und RX 7000 ist hier wenig zu sehen. Zwar führen Geforce-Grafikkarten vor vergleichbaren Radeon-Modellen, allerdings mit relativ kleinem Abstand. Sogar die angestaubten Modelle ohne jegliche Raytracing-Einheiten stemmen Bildraten im 30er-Bereich, zumindest in Full HD - so geht Optimierung! Einige Modelle scheitern nur knapp an der 60-Fps-Marke, doch dafür gibt es Lösungen: "Balanced"-Upsampling anstelle von "Quality" schaufelt die nötige Leistung frei. Ähnlich sieht es in WQHD/1440p aus, die Radeon RX 7900 GRE, RX 6900 XT, Geforce RTX 4070 und RTX 3080 liegen im Bereich von 60 Fps, können diese beim Perzentil jedoch nicht immer halten.
Kniffliger wird es ab Ultrawide-QHD. Um in dieser beliebten 21:9-Auflösung die 60er-Marke zu halten, sind die schnellsten Grafikkarten der aktuellen Generation nötig. Alternativ erhöhen Sie auch hier das Upsampling von Quality/Qualität auf Balanced/Ausgeglichen, sodass eine Radeon RX 7900 XT, Geforce RTX 4070 Super oder RTX 3090 Ti der Sache gewachsen sind. In Ultra HD hilft das nur knapp; wer auf Nummer sicher gehen will, wechselt auf Performance-Upsampling und somit internes Full HD. Lediglich die Geforce RTX 4090 stemmt DLSS Quality mit weit mehr als 70 Fps.
Star Wars Outlaws: GPU-Benchmarks mit RTXDI
Zeit für die Bonusmessungen. Im Folgenden aktivieren wir nicht nur RTXDI, das die Bildrate auf allen Grafikkarten fühlbar senkt, sondern auch eine Gegenmaßnahme: Frame Generation. Ob es möglich ist, den gesteigerten Rechenaufwand mithilfe von Zwischenbildern zu kompensieren? Gefragt, getestet. Aufgrund des höheren Anspruchs haben wir alle Grafikkarten entfernt, die selbst in Full HD unter 50 Fps bleiben. Zur Erinnerung: DLSS (3) Frame Generation und FSR (3) Frame Generation können die Bildrate, je nach Grafikkarte und Einstellungen, um 70 bis 90 Prozent erhöhen. DLSS skaliert dabei meist etwas schwächer, erzielt jedoch eine bessere Frame-Verteilung mit weniger auffälligen Artefakten. Wer wissen möchte, wie viele "echte" Fps im folgenden Benchmark erzielt werden, teilt die Zahlen der Einfachheit halber durch zwei. Vorhang auf:
*Radeon & Geforce RTX 3000: FSR 3 Quality + Frame Generation; Geforce RTX 4000: DLSS 3.7 Quality + Frame Generation
Tatsächlich ergibt die Kombination aus RTXDI plus Frame Generation höhere Bildraten als Standard-Raytracing ohne Frame Gen - zumindest in Full HD. Mit steigender Auflösung machen sich die teureren Berechnungen für RTXDI bemerkbar, sodass die Bildraten aller Grafikkarten trotz der Zwischenbilder geringer ausfallen als ohne die Aufwertung. Hinzu kommt die unumgängliche Tatsache, dass sich 60 echte und 35 + 25 Bilder mittels Frame Generation nicht gleich gut anfühlen. Gamepad-Spieler kommen vermutlich noch mit 60 FG-Bildern aus, spätestens darunter ist die Eingabeverzögerung jedoch klar fühlbar. Star Wars Outlaws ist beileibe kein Counter-Strike, spätestens beim Zielen oder Fahren mit dem Speeder bei 40 FG-Fps bereitet es jedoch keine Freude mehr. Dennoch: Es ist toll, dass Star Wars Outlaws all diese Optionen bietet, damit jeder seinen individuellen Kompromiss finden kann.
Auf der nächsten Seite beschäftigen wir uns mit den Prozessor-Anforderungen und der Kernskalierung von Star Wars Outlaws. Welche Anforderungen das Spiel gerade an CPUs mit weniger als sechs Kernen stellt, hat uns überrascht. Dazu gesellt sich eine Frametime- und Fps-pro-Watt-Übersicht mit insgesamt 20 Prozessoren.

1: Nvidia/AMD Fleissig für Features werben, nur neue Grakas verkaufen
2: Game Developer : Ja gut, Aktien sind unten, Game muss schnell raus. Läuft nur mit FSR Dlss mit 4k/60. Optimierung kostet zu viel Geld. Steam Chart sagt eh langsame Karten sind jetz 49% also Collateral Damage. Umsätze funken gut bei 51%.
3: Endkunde kann nix mehr vernunftig vergleichen weil im cpu bench mit performance und bei gpu bench mit quality gebenched wird.
Die rohleistung ist nicht mehr vergleichbar zu alten benches.
Wir sind sowieso alle minderbemittelt, deswegen kann man uns erzählen das "ihr sollt das spiel ohne dlss nicht spielen, weils nicht dafür entwickelt wurde" anstatt die auflösung nativ runter zu schrauben ohne es hinter dlss p q b etc zu verstecken.
Benchmark muss vergleichbar sein ? Quatsch ! 😁
Beste Grüße von der Insel,
Raff