Nach Abbau der Star-Trek-Kulissen: Teile des Sets werden versteigert, Zukunft ungewiss
Teile der Kulissen der aktuellen Star-Trek-Serien werden in Kanada versteigert. Ein Wiederaufbau wird damit unwahrscheinlicher.
Wir hatten schon in der Nacht von Donnerstag auf Freitag über den mutmaßlichen Abbau der Sets von Starfleet Academy und Strange New Worlds berichtet. Anders als viele auf Basis von Social-Media-Postings behaupten, war dies gestern keine in Stein gehauene Tatsache: Paramount hat derartiges nicht bestätigt. Aber die Quellenlage verdichtet sich. So hatte Trek Central, von denen die Gerüchte um den Setabbau ausgingen, bereits eine Auktion in Kanada erwähnt. Hier würden Teile des Sets laut Insider unter den Hammer kommen. Tatsächlich wurde nun eine "Star Trek Universe Auction" angekündigt.
Sets von Starfleet Academy werden versteigert
"Seit sechs Jahrzehnten inspiriert Star Trek Generationen dazu, sich eine Zukunft vorzustellen, die von Entdeckung, Optimismus und Zusammenhalt geprägt ist. Zu Ehren dieses Jubiläums präsentieren wir authentische und exklusive Stücke aus dem gesamten Star-Trek-Universum - zugunsten von DoSomething.org", heißt es in der Ankündigung von 403 Auctions.
Unklar bleibt an der Stelle, was genau unter den Hammer kommt. Geht es um praktisch alles bis hin zu ganzen Kulissen, nur um einzelne Elemente wie Sitzmöbel oder gar um Requisiten wie Phaser, Tricorder und Uniformen? Letzteres scheint unwahrscheinlich, ist aber nicht unmöglich. Im Bannerbild ist nur von "Items from Set" die Rede. Damit sind theoretisch alle physischen Bestandteile der Sets gemeint, von Wandsegmenten und Hintergrundelementen über Konsolen bis hin zum Captainssessel. Möglicherweise werden auch nur einige unbedeutende Elemente zur Auktion freigegeben.
Trekmovie spekuliert, dass Sammlerstücke wie Kostüme oder Props separat über andere Auktionshäuser (z. B. Propstore) verkauft werden.
Offen bleibt auch, ob nur Set-Items von Starfleet Academy versteigert werden. Möglicherweise kommen auch Fans von Strange New Worlds oder gar Discovery auf ihre Kosten. Letzteres ist zwar schon lange abgedreht, es liegt aber nahe, dass Paramount viele Sets und Gegenstände noch besitzt, wenn auch nur in eingelagerter Form. Bis auf Star Trek: Picard wurden alle neuen Star-Trek-Serien in den Pinewood Studios in Toronto gedreht.
Nur wenige dürfen mitbieten
Klar ist: Die Aktion wird von 403 Auctions in Toronto durchgeführt. Wer nun glaubt, er könne online mitbieten, irrt. Gebote sind nur vor Ort möglich. Ohne Wohnsitz in Toronto müssen Auktionsteilnehmer per Kaution in Vorleistung gehen. Am Ende wird sicherlich das eine oder andere von den neuen Besitzern im Internet verkauft, dann aber auch entsprechend Geld kosten.
Ein Teil der Einnahmen soll an DoSomething.org fließen. Dabei handelt es sich um einen offiziellen Charity-Partner zum 60. Jubiläum von Star Trek, der junge Menschen fördert, die in ihren Communitys Veränderungen vorantreiben. Einen konkreten Termin für die Versteigerung gibt es aktuell nicht.
Wie geht es mit Star Trek weiter?
Quelle: Paramount
Produzenten hatten die Idee einer Kirk-Serie.
Wie geht es nun mit Star Trek weiter? Der Vertrag des umstrittenen Produzenten Alex Kurtzman und seiner Produktionsfirma Secret Hideout mit Paramount endet 2026. Eine Verlängerung ist möglich, wird aber immer unwahrscheinlicher. Abgebaute Sets ließen sich zwar grundsätzlich wieder aufbauen, verringern aber die Wahrscheinlichkeit auf eine Fortsetzung unter Kurtzmans Führung.
Produzenten hatten noch im März darüber gesprochen, dass sie gerne Strange New Worlds mit der Kirk-Serie "Year One" beerben würden. Sets und Props hätte man dafür weiternutzen können. Dass die Kulissen abgebaut werden, berichten inzwischen verschiedene Portale. Trekmovie hält den Abbau für bestätigt - auch ohne offizielle Ankündigung.
Für weitere Spin-offs war das aktuelle Star Trek möglicherweise nicht profitabel genug. Starfleet Academy kostete angeblich 10 Millionen Dollar pro Folge, verpasste aber das für die US-Streaming-Quoten relevante Nielson-Ranking. Ende März hat man die Absetzung verkündet.
Man munkelt, dass auch das Kosten-Zuschauer-Verhältnis anderer Produktionen besser hätte ausfallen können. Der Vergleich mit den Taylor-Sheridan-Serien drängt sich hier auf. Diese Serien sind mit ihrem Staraufgebot gewiss nicht günstig, erreichen auf Paramount Plus aber regelmäßig Traumquoten. Mehrmals war von Rekordwerten die Rede.
Derlei ist mit Star Trek wohl nicht so leicht zu erreichen. Heißt vermutlich: Es müsste günstiger sein. Möglich, dass dies auf die oft zitierte Archer-Serie Star Trek: United zuträfe, die der ehemalige Voyager- und Enterprise-Autor Mike Sussman gerne umgesetzt sähe. Vermutlich gibt es aber erst einmal keine weitere Star-Trek-Serie. Freuen darf man sich immerhin noch auf die abgedrehte, aber noch nicht ausgestrahlte Staffel 2 von Starfleet Academy sowie auf die noch unveröffentlichte Season 4 und Season 5 von Strange New Worlds. Letztere wird aber nur sechs statt zehn Episoden umfassen.
Quelle: 403 Auctions, Trekmovie

War anfangs extrem abgeschreckt wegen dem Humor, aber der passt meist perfekt rein.
PS
Wer schon immer wissen wollte, wie das Gefecht bei Wolf 359 in TNG ausging:
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Und warum konsumiert es nicht die Inhalte, die extra für es erstellt werden?
Es ist nicht für die Marvel Filme ins Kino gegangen.
Es ist nicht für die Star Wars Filme ins Kino gegangen.
Es kauft nicht die Spiele, die extra dafür gemacht wurden.
Es guckt nicht die Serien, die extra dafür gemacht wurden.
Wo versteckt sich dieses "moderne Publikum"?
Was sind das für Leute? Gibt es sie wirklich? Haben die sich verlaufen? Wurden sie entführt?
Sollen wir Vermisstenbilder auf Milchkartons drucken lassen?
Warum werden immer noch Inhalte extra für sie gemacht?
danke für ein fachfremendes thema.
die komics habe ich mir auch nicht angeschaut obwohl star trek drauf klebt