Neue Klingonen, ein gealtertes MHN: Erste Bilder aus Star Trek Starfleet Academy
Die für 2026 geplante Star-Trek-Serie Starfleet Academy zeigt sich nun erstmals in Bildern. Es handelt sich um ein Discovery-Spin-off, in dem auch der Doktor aus Voyager wieder auftaucht.
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Picard und Discovery hatte man nach drei beziehungsweise fünf Staffeln abgeschlossen. Die auf Kinder zugeschnittene Animationsserie Prodigy wurde noch vor Ausstrahlung der finalen zweiten Staffel an Netflix verkauft und dort im Juni 2024 freigeschaltet. Ende vergangenen Jahres endete schließlich auch Lower Decks als animiertes Comedy-Format mit einer Anspielung, die man als Entkanonisierung des unbeliebten Discovery deuten könnte. Damit bleibt Star Trek: Strange New Worlds.
Auch das Ende dieser Serie ist beschlossene Sache. Dabei ist Season 3 gerade erst angelaufen, die vierte in Produktion. Erst die fünfte Staffel wird die letzte sein: zusammengekürzt auf 6 statt bisher 10 Episoden. Die Übernahme Paramounts durch Skydance wirft offenbar ihren Schatten voraus.
Berichten nach hat Skydance wenig Interesse an einer Fortsetzung des Franchise im Serienformat. Aufrufzahlen und Produktionskosten klaffen anscheinend zu weit auseinander. Praktischerweise laufen die Verträge der aktuellen Verantwortlichen um Alex Kurtzman und seine Produktionsfirma Secret Hideout 2026 aus. Vor dem Hintergrund könnte Starfleet Academy, obwohl es sich noch in der Produktion befindet, die vorerst letzte Star-Trek-Serie sein.
Discovery-Spin-off im 32. Jahrhundert
Es ist schon länger bekannt, dass es sich um ein Discovery‑Spin‑off handelt. Dieses Mal geht es nicht zurück ins 23., sondern in das 32. Jahrhundert. Wir erinnern uns: Durch den Schrei eines Kindes wurde über ein Jahrhundert zuvor eine Art Subraumschockwelle ausgelöst, die praktisch alle Raumschiffe mit einem aktiven Warpantrieb auslöschte. Alternativen zum Warpantrieb hatte man entweder vergessen oder für verboten erklärt, darunter die aus Voyager bekannte Teleportationstechnologie, mit der sich die Sternenflotte auf Zeitschiffen wie der U.S.S. Relativity im 29. Jahrhundert noch durch Raum und Zeit beamte. Die Sternenflotte des 31. Jahrhunderts hingegen verzog sich nach dem sogenannten Brand in einen Bunker und schritt erst Ende des 32. Jahrhunderts wieder zur Tat, als Michael Burnham sie dazu ermunterte.
Star Trek: Starfleet Academy spielt an der neu gegründeten Sternenflottenakademie nach diesen Ereignissen. Dort ist nach 120 Jahren viel Aufbauarbeit zu leisten. Seine Erfahrung steuert das über 800 Jahre alte medizinisch-holografische Notfallprogramm der Voyager bei. Dass Robert Picardo wieder an Bord sein würde, hatte Paramount vor Monaten enthüllt. Nun zeigt sich der Darsteller auf den ersten offiziellen Bildern zurück in seiner Paraderolle. Zuvor war er als Sprecher in der Animationsserie Prodigy wieder in die Rolle geschlüpft.
Das alternde Hologramm folgt Q, Guinan und Data
Quelle: startrek.com
Der Doktor der Voyager hat sich offenbar entschlossen zu altern.
Robert Picardo ist 71 Jahre jung. Es wäre teuer und aufwendig, ihn digital zu verjüngen. Entsprechend alt wirkt er als Dozent der Sternenflottenakademie. Welche Erklärung die Serie dafür liefert, muss sich erweisen. Möglicherweise hat der Doktor eine Sterbliche geheiratet und sich entschlossen, mit ihr gemeinsam zu altern. Seine Programmierung müsste man dazu nur anpassen.
Q hatte sich in Picard noch per Fingerschnipp älter gemacht, um sich seinem alten Freund anzupassen. Data verjüngte man zunächst eher schlecht als recht mit einer Kombination aus Make-up und CGI, um seinen Geist dann später in einen weiteren Soong-Androiden zu verpflanzen, der optisch die Weisheit des Alters widerspiegelt. Bei der El-Aurianerin Guinan erfuhr man, dass sie selbst darüber entscheidet, wie alt sie aussieht. Potenzielle Erklärungen gibt es demnach reichlich.
Bereits enthüllt hatte man, dass der Doctor nicht mehr derselbe Mann wie in Voyager sein würde. Er habe unwahrscheinlich viel Erfahrung angesammelt, doch seine Erinnerungen und alte Freunde verblassen nicht, sondern bleiben bis in alle Zeit frisch.
Klingonen, neuer Captain und teils düstere Kulissen
Wie schon bei Discovery und Picard wirkt manches düster statt farbenfroh. Die Brücke des Raumschiffs, das regelmäßig als Akademieschiff in Erscheinung treten soll, schlägt definitiv in diese Kerbe. Andere Sets, insbesondere an der Akademie, sind mit mehr Licht in Szene gesetzt.
Auf dem Stuhl sitzt Holly Hunter, die einen Captain und Kanzler der Sternenflottenakademie in Personalunion verkörpert. Als wichtigste Kadettin wird ein von Sandro Rosta gespielter Charakter beschrieben, wie Entertainment Weekly ausführt. Dazu gesellen sich weitere Kadetten, aber auch aus Discovery bekannte Figuren. Zurück kehren Mary Wiseman als Sylvia Tilly, Tig Notaro als Jett Reno und Oded Fehr als Admiral Vance. Zuvor hatte man enthüllt, dass weitere Figuren aus Discovery vorbeischauen können - theoretisch.
Unter den Charakteren findet man einen Klingonen, der wie eine Mischung aus den umstrittenen Discovery-Klingonen und den aus The Next Generation bekannten Vertretern der Spezies wirkt. Als Schurke kommt der Charakterdarsteller Paul Giamatti ins Spiel. Möglicherweise tritt er als Vertreter einer Hybridspezies auf, die teilweise klingonisch ist. Die Existenz dieser Spezies hat Alex Kurtzman auch schon bestätigt. Ob auch Giamatti dieser Alienrasse angehört, ließ der Produzent offen.
Nachtrag vom 27. Juli: Es gibt nun auch einen offiziellen Trailer zur Serie:
Brücke zu alten Serien soll geschlagen werden
Quelle: startrek.com
Viele bekannte namen sieht man auf der Tafel im Hintergrund.
Die Showrunner von Starfleet Academy, Alex Kurtzman und Gaia Violo, betonen, dass man eine Brücke zu anderen Serien schlagen wolle. Erwähnt werden im Artikel The Next Generation, Voyager, Deep Space Nine und die Animationsserie Prodigy. Auf einer der Aufnahmen findet tatsächlich ein Namedropping statt. Zwei Charaktere stehen dort vor einer Wand, die bekannte Mitglieder der Sternenflotte und namhafte Verbündete zeigt. Dort findet man unter anderem Lt. Commander Torres aus Voyager, Commander Beckett Mariner aus Lower Decks, Commander Hugh Culber aus Discovery und Botschafter Garak aus Deep Space Nine.
Wann Starfleet Academy konkret über die Bildschirme flimmert, wurde nicht kommuniziert. Der Start der ersten Staffel ist für das Jahr 2026 angesetzt. Auch eine zweite Season wurde bestellt: Dem Vernehmen nach wird die Produktion Ende des Jahres anlaufen. Weitere Details dürften im Rahmen der San Diego Comic-Con auf dem Star-Trek-Panel enthüllt werden, das für diesen Sonntag angesetzt wurde.
Quelle: Startrek.com, Entertainment Weekly

Entsprechend alt wirkt er als Dozent der Sternenflottenakademie. Welche Erklärung die Serie dafür liefert, muss sich erweisen. Möglicherweise hat der Doktor eine Sterbliche geheiratet und sich entschlossen, mit ihr gemeinsam zu altern.
Tos war seinerzeit Genial und TNG Grandios.
DS9 hat bei mir gedauert, bis es gezündet hat, fande ich anfangs den größten Mist aber Mittlerweile eine gute Serie, bis auf die letzte Staffel. Die fand ich mit ein paar Ausnahmen sehr Schwach.
Voyager ist meine absolut Favorit
Enterprise ist aus meiner Sicht eine sehr unterschätzte Serie.
Das alte Star Trek ist vorbei und es wird nie wieder kommen
Ob Discovery, Lower Decks, SNW oder wer weis was da noch alles kommt. Ich freue mich trotzdem darauf
Nebenbei bemerkt:
Ich habe meine Lehre im Praktiker Baumarkt gemacht und da damals SAT1 TNG ausstrahlte, habe ich immer 1 Stunde täglich die Fernseher geputzt
Auch die Filme mit Kirk sind mehr schlecht als recht gealtert, was an sich schon witzig ist, denn mir geht vor allem das ständige Gejammere der drei Damen vom Grill über das Alter und alt werden auf den Sack. Generell war das doch alles nur ne Shattner/Nimoy Show. Die hätten nach 2&3 einfach irgendwann den 6er machen sollen, welcher bis heute einfach fulminant ist. 1, 4 und 5 braucht doch kein Mensch. Und die Filme um Picard? Im ernst, kann irgendeiner auch nur annähernd First Contact das Wasser reichen? Aber Filme wurden Star Trek eigentlich eh nie so richtig gerecht.
Dann dachte ich mir schon bei Voyager hm, naja, es ist Star Trek und es ist nicht sooo schlecht, es hat viel Gutes, aber man merkt einfach, dass die keine Ideen mehr haben. Und auch heute, so viele Jahre später, ist für mich Voyager immer noch ein wenig eine Hassliebe. TNG wurde ab Staffel 3 besser, ab 4 richtig gut und DS9 ist und bleibt zum allergrößten Teil einfach grandios. Enterprise ist fabelhaft, keine Ahnung warum das so schlecht ankam, ich für meinen Teil liebe es von Anfang bis zur vorletzten Folge. Die Letzte klammere ich aus, die schau ich auch nie wieder, nachträglich lieblos hingeklatschter Riesenmist. Voyager hat seine Momente, aber es ist irgendwie ein wenig wie mit Stargate Atlantis, nachdem man Farscape und 10 Staffeln SG-1 hatte. Heutzutage würde Voyager vermutlich besser funktionieren. Zeitlich losgelöst von den beiden anderen. 6-7 Staffeln a 10 Episoden und ohne den Krampf, dauernd die 24 vollkriegen zu müssen. Naja.
Jetzt haben wir Strange New Worlds und es ist für mich die perfekte Star Trek Serie. Genug Kanon und glaubwürdige Verbindung zum bisherigen, mutige, frische Ideen, ein großartiger Cast mit genug Screentime für alle und vor allem, endlich mal wieder Plots mit Tiefgang (bestes Beispiel "lift us where suffering cannot reach"). die der ursprünglichen Idee gerecht werden. Die haben es geschafft, trotz Disco, trotz Picard, trotz Section 31, Star Trek in die Gegenwart zu katapultieren.
Starfleet Academy war ja nach dem Ende von TOS schon als Idee auf dem Tisch, nachdem Phase II verworfen wurde und ja, das hat RICHTIG Potential, gerade auch für jüngere Zuschauer. Man könnte so viel damit machen. Aber nein. Sie müssen es mit Disco verknüpfen, bzw. darauf aufbauen. Es spielt nach dem Burn. Sogar mit deren Crewmitgliedern. Ich mein ok, im Grunde ist ST: SNW auch ein Spinoff von Discovery und vielleicht schafft die Serie es ja auch, eigenständig genug zu werden. Aber irgendwie ist meine Grundreaktion darauf, stand jetzt, dennoch ein von Herzen kommendes OCH NÖÖÖ!!!