Star-Trek-Film bestätigt: Bei Paramount Teil einer Film- und Franchise-Offensive
Während die aktuelle Serienphase nach der Absetzung von Starfleet Academy vermutlich endet, gibt es ein neues Lebenszeichen vom nächsten Star-Trek-Film. Er ist Teil einer Kinooffensive mit anderen bekannten Marken.
Obwohl sich der eine oder andere möglicherweise mehr Star Trek im Stile Alex Kurtzmans wünscht, gilt dessen Ära als beendet. Viele hatten noch auf die Kirk-Serie "Year One" gehofft, die man kostengünstig mit den Sets von Strange New Worlds hätte produzieren können. Nur werden die Kulissen laut verschiedener Insider schon abgebaut. Eine Auktion, bei der mindestens Teile der aktuellen Star-Trek-Sets unter den Hammer kommen, ist seit Ende vergangener Woche bestätigt.
Der Setabbau, die Absetzung von Starfleet Academy sowie die von zehn auf sechs Episoden verkürzte finale Staffel von Strange New Worlds: All das macht weiteres Star Trek unter der Ägide Alex Kurtzmans unwahrscheinlich. Theoretisch könnte das Studio den Vertrag mit Kurtzmans Produktionsfirma Secret Hideout aber immer noch über das Jahr 2026 hinaus verlängern.
Tot ist das Franchise ohnehin nicht. Das hatte Paramount, kurz nachdem die Absetzung der umstrittenen Serie Starfleet Academy bekannt wurde, bereits durchblicken lassen. In diese Kerbe haute nun auch David Ellison, seines Zeichens CEO der neuen Paramount Skydance Corporation, im Rahmen der Cinema Con in Las Vegas.
Neben Top Gun 3 und weiteren Marken: Neuer Star-Trek-Film kommt
"Ich bin heute aus mehreren Gründen hierhergekommen. Erstens, weil ich das Kino liebe und weil ich Filme liebe. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben." Spannender als derlei Floskeln war der Vorgeschmack auf einige dieser Filme, den Ellison und die Co-Vorsitzende von Paramount Pictures, Dana Goldberg, gewährten.
Nicht etwa nur Inkarnationen von G.I. Joe, Transformers und World War Z sollen künftig über die Leinwand flimmern. Auch Top Gun 3 ist Teil der Filmoffensive. Dazu wird Tom Cruise einmal mehr in seine Paraderolle als Pete "Maverick" Mitchell schlüpfen. Franchises scheinen bei Paramounts Planung ausnehmend wichtig zu sein. Auch Star Trek wurde in dem Zusammenhang erwähnt, wenn auch nur beiläufig, wie Trekmovie berichtet.
30 Filme möchte Ellison nach der Fusion mit Warner Bros. jährlich veröffentlichen. Das kommt nicht überraschend, wenn man so viel Geld in die Hand nimmt. Schon die Fusion der Skydance Media mit Paramount Global, damals alles andere als liquide, war nicht billig. Die Übernahme der Warner Bros. soll noch mal schlanke 111 Milliarden US-Dollar kosten, so die Aktionäre und Aufsichtsbehörden ihr zustimmen.
Angeblich wird es etwas komplett Neues
Obwohl es schade ist, dass man erneut keine Details erfährt: Die Erwähnung des Star-Trek-Films auf der Cinema Con ist definitiv ein Fortschritt. Im vergangenen Jahr hatte man Star Trek noch mit keiner Silbe erwähnt. Dabei waren damals vermeintlich noch Star Trek "4" als Fortsetzung der Kelvin-Zeitlinie und ein "Franchise-Origin-Film" von Tony Haynes in der Mache. Kurz nach der Übernahme von Paramount wurde bekannt, dass der Kelvin-Film nicht mehr kommt. Das Origin-Projekt fand seit 2024 keine Erwähnung mehr. Wie andere Ideen, die immer wieder kursierten, verlief sie mutmaßlich im Sande.
Schon Ende 2025 berichtete der als gut informiert geltende Branchendienst Deadline, dass Paramount einen neuen Star-Trek-Film in Auftrag gegeben hat. Demnach wird er von Jonathan Goldstein und John Francis Daley entwickelt, dem Team hinter "Spider-Man: Homecoming" und "Dungeons & Dragons: Honor Among Thieves". Die Rede war von einer Interpretation des Star-Trek-Universums, die in keiner Verbindung zu früheren Filmen oder Serien steht. So gesehen wäre es ein echter Reboot anstelle der sonst üblichen Aufgüsse. Spruchreif war und ist das allerdings nicht.
Letzter Film war katastrophal schlecht
Quelle: Paramount
Sektion 31 drehte sich um eine rehabilitierte Völkermörderin.
Zieht man nur die Kinofilme heran, liegt der letzte Star-Trek-Film bereits zehn Jahre zurück. Star Trek: Beyond erschien 2016 als dritter Kinofilm aus der sogenannten Kelvin-Zeitlinie. Die Hauptzeitlinie hingegen schaffte es schon seit 2002 nicht mehr auf die große Leinwand. Star Trek: Nemesis ist zugleich der letzte Filmeintrag der Besatzung aus Star Trek: The Next Generation.
Anders verhält es sich auf Paramount Plus, wo Anfang 2025 mit Sektion 31 der erste und bisher einzige Streaming-Film erschien. Im Mittelpunkt steht die Völkermörderin Philippa Georgiou. Sie wird von der laut Deep Space Nine illegalen und geheimen, nun aber jedermann bekannten Organisation Sektion 31 rekrutiert, um die Drecksarbeit der Sternenflotte zu erledigen. Kritiker und Zuschauer zerrissen das Discovery-Spin-off wie noch keinen anderen Star-Trek-Film.
So gesehen kann es, was auch immer Paramount gerade produziert, kaum schlimmer werden. Es dürfte allerdings noch viel Zeit vergehen, bis sich das Franchise auf der Kinoleinwand zurückmeldet. So arbeiten Goldstein und Daley, die mutmaßlichen Macher des neuen Films, gerade an Mayday mit Ryan Reynolds. Da der Film im September seinen Release feiert, dürfte sich Star Trek eher 2028, wenn nicht sogar erst 2029 oder 2030 zurückmelden.
Stand jetzt können sich Star-Trek-Fans noch auf 26 neue Serienfolgen aus der aktuellen Kurtzman-Ära einstellen. Starfleet Academy mag abgesetzt sein, praktischerweise hatte man die zehn Folgen umfassende Season 2 aber schon vor Release der ersten abgedreht. Auch die zehn Folgen umfassende Season 4 von Strange New Worlds, die 2026 veröffentlicht werden soll, ist abgedreht. Gleiches gilt für die von zehn auf sechs Folgen heruntergedampfte fünfte und letzte Staffel der Pike-Serie.
Quelle: Trekmovie

Ich halte sicher nicht meine Luft in der Hoffnung an, dass die zu ihren Wurzeln zurückkehren.
Wahnsinn ist, dasselbe immer wieder zu wiederholen und ein anderes Ergebnis zu erwarten.
Seven hat sich halt weiterentwickelt. Auf das Roboter-Level wie bei Voyager wird sie sich wohl nicht zurückentwickeln.
Ich hab gehört in Picard Season 2 war sie ein Kurtzman-Terminator, aber die hab ich nie geguckt. In Season 3 fand ich sie klasse.
Naja das sie, nachdem Voyager zu Hause angekommen ist, sich weiter entwickelt hat, ist klar.
Aber fand das es zu weit weg war von dem wie man sie kannte, vor allem wird nicht erklärt wieso sie auf einmal auf Frauen steht, was ist den mit Chakotay passiert, kein Ding das sie auf einmal auf Frauen steht, gibt es oft genug, nur keine Erklärung fand ich blöd.
Aber ja Seven als Kapitän der Enterprise mit gerne Naomi als medizinischer Offizier usw hätte was
Ich hab gehört in Picard Season 2 war sie ein Kurtzman-Terminator, aber die hab ich nie geguckt. In Season 3 fand ich sie klasse.
Das war doch die böse Imperatorin In ihrem halbfertigen Todesstern, in den man einfliegen muss, Torpedos auf die Energieregulatoren abfeuert, dann waghalsig wieder rausfliegt während alles explodiert und dann mit grosser Freude aus dem Feuerball fliegt.
Irgendwo hab ich das schon mal gesehen.