Star Citizen: Entwickler über die künstliche Intelligenz
Die Entwickler von Star Citizen befassen sich in der neuesten Ausgabe der Videoserie "Around the Verse" mit der künstlichen Intelligenz des Spiels, die unter anderem in der Lage sein soll, die Umgebung zu verstehen.
Nachdem die Cloud Imperium Games wegen der Feiertage nur wenig Neues in der letzten "Around the Verse"-Episode zu berichten hatten, befasst sich der nun veröffentlichte Teil der Videoserie ausführlich mit der künstlichen Intelligenz des Spiels. Durch den knapp 45 Minuten langen Clip führen Tony Zurovec, seines Zeichens "Director of persistent Universe", und der "Lead AI Programmer" Francesco Roccucci.
Bei der Subsumption-KI konnten die Entwickler zuletzt anscheinend große Fortschritte verzeichnen, deren grundlegenden Elemente stehen dem Clip nach kurz vor der Fertigstellung. Schon bald sollen Designer damit Quests schneller erstellen und sogar mit dynamischen Elementen versehen können. Mit solchen Elementen wollen die Entwickler verhindern, dass sich Aufgaben immer gleich anfühlen. Ein verunglückter Pilot könne beispielsweise in einem Fall medizinische Hilfe benötigen, in einem anderen erwarte den Spieler ein Hinterhalt.
Die KI soll auch die Umgebung verstehen und die NPCs entsprechend koordiniert handeln lassen können, etwa um einander zu schützen oder Deckungen geschickt auszunutzen.
Crewmitglieder sollte man nicht nach Belieben einsetzen, da jedes Besatzungsmitglied andere Charaktereigenschaften besitzt, die sich für manche Aufgaben besser als für andere eignen. NPCs mit guten Eigenschaften kosten laut Video jedoch mehr Lohn als weniger geeignete Kandidaten. Das Management der Besatzung sei zwar umfangreich, erfordere aber auch nicht zu viel Mikromanagement. Menschliche Spieler können laut Entwickler jederzeit die Aufgaben der NPCs übernehmen.
Für bestimmte Missionen sollen NPCs erst noch Erfahrung sammeln müssen, bevor man mit ihnen die schwereren Missionen antritt. Außerdem sollen sie enge Beziehungen zum Spieler führen, das ob und wie hänge von der Interaktion mit den Figuren wie auch vom Ruf der Gilde des Spielers ab. Hat man sich einen Ruf erst mal erarbeitet, soll man diesen jedoch auch pflegen müssen. Ein guter Spediteur etwa, der lange untätig bleibt, werde seinen Leumund nach und nach wieder verlieren.
Mehr Details zur KI erfahren Sie in der neuesten Around the Verse-Episode - weitere Meldungen zu Star Citizen gibt es auf der PCGH-Themenseite.
Quelle: Cloud Imperium Games

KI ist echt ein kniffliges Thema, bin da auch gerade drann und allein nur die Bewegung und die ganzen Checkpoints sind schon so ne Sache.
Noch dazu das ganze im Weltraum und dazu noch mal die Bewegung der Raumschiffe.
Da kommt es fast billiger echte Spieler dafür zu bezahlen das diese sich als böse Piraten ausgeben
Gibt nicht viele Infos darüber, auf alten Folien war es als Outsourced markiert und jetzt macht es Ihr Frankfurter Studio.
So eine auf die ganze Spielwelt-bezogene KI gabs doch schon recht gut funktionierend in STALKER. Vielleicht wärs besser sowas zu lizenzieren und nicht jedesmal das Rad neu zu erfinden
Gibt nicht viele Infos darüber, auf alten Folien war es als Outsourced markiert und jetzt macht es Ihr Frankfurter Studio.
Ich liebe die Stalker-Serie und die AI war für die Zeit und die einzelnen Levelabschnitte tatsächlich sehr authentisch. Allerdings wäre es unfair, diese in puncto Umfang mit der Star Citizen Subsumption AI zu vergleichen. Die "Behaviour trees" sind, am Umfang des Spiels gemessen, natürlich deutlich komplexer und umfassen neben Verhalten und Animationen auch individuelle Missionssysteme, die eventuell vorausgegangene Ereignisse im Zusammenhang mit dem jeweiligen NPC berücksichtigen; ebenso wie der Ruf und die Zugehörigkeit von Gruppierungen in die Berechnung miteinbezogen wird.
Darüber hinaus soll die AI in der Lage sein, als Team verschiedenen Rollen gerecht zu werden (bspw. in Multicrew-Schiffen als Pilot, Gunner, Techniker, Navigator etc.).
Wenn man auf die Arbeit der letzten Jahre zurückblickt, die CIG bislang veröffentlicht hat, wird deutlich, dass die Entwickler durchaus in der Lage sind, das Spiel sukzessive mit Inhalten zu füllen. Richtig spannend wird es hingegen, wenn es um die Themen Netzwerktechnik und Serverstrukturen, AI Subsumption (in Verbindung mit dem Mission-System), Mechaniken wie mining, refueling, repairing etc. sowie das Funktionieren eines gesamten Wirtschaftskreislaufs geht. All diese Punkte bilden die inhaltlichen und technischen Grundlagen für ein funktionierendes MMO und bislang ist dazu kaum etwas zu sehen. Daher rechne ich persönlich auch nicht mit einem Release vor 2019/2020; lasse mich aber gern positiv überraschen.
So eine auf die ganze Spielwelt-bezogene KI gabs doch schon recht gut funktionierend in STALKER. Vielleicht wärs besser sowas zu lizenzieren und nicht jedesmal das Rad neu zu erfinden