Star Citizen: Ein CPU-Killer wie einst Wing Commander 3
Star Citizen ist ein echter CPU-Killer, wie der große Benchmark-Test von PCGH eindrucksvoll belegen konnte. Damit steht die Online-Weltraum-Flugsimulation in der Tradition von Wing Commander 3, das ebenfalls von Chris Roberts stammt.
Was wären AMD und Intel ohne Chris Roberts? Absatzlos! Spaß bei Seite, doch genauso beschreibt es unser Community-Mitglied Svenc im PCGH-X-Forum und ganz Unrecht hat er mit seiner Aussage nicht. Die von Cloud Imperium Games entwickelte Online-Weltraum-Simulation Star Citizen ist ein echter CPU-Killer, wie nicht zuletzt auch der große Benchmark-Test von PCGH eindrucksvoll unter Beweis stellt.
Damit steht Star Citizen, welches 24 Prozessorkerne zum Frühstück frisst und dabei sogar ein echtes Cache-Monster wie den Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition zum Ruckeln bringt, in der Tradition von Wing Commander 3: Heart of the Tiger, das bereits 1994 sämtliche CPUs vollständig ausreizte und teils massiv überforderte. Auch beim Arbeitsspeicher konnten Spieler seinerzeit gar nicht genug haben, wie ein Zeitzeugenbericht aus der PC Player Ausgabe 02/1995 überliefert.
Quelle: PC Player via Kultboy.com
Während 16 Megabyte Arbeitsspeicher im Jahren 1994/95 in etwa mit 1.000 DMark zu Buche schlugen und Wing Commander 3 dennoch nur "erträglich" spielbar machten, kostete ein Intel Pentium 90 in etwa 1.400 bis 1.500 DMark.
Ein typischer High-End-PC mit einem Intel Pentium 90, 16 Megabyte RAM und einer 540 Megabyte großen Festplatte kostete im Jahre 1994 je nach Grafikkarte zwischen 4.000 und 5.000 DMark. — Sven Bauduin, PCGH
Wer sich noch einmal vom Hardware-Hunger von Wing Commander 3 überzeugen möchte, für den hält die Website Kultboy.com den gesamten Testbericht aus dem Februar des Jahres 1995 bereit. Prädikat: Noch heute absolut lesenswert!
Quelle: PC Player / Foundry - IDG Tech Media GmbH via Kultboy.com
Wie man sieht, die anfänglich in den Raum gestellte Behauptung: "Was wären AMD und Intel ohne Chris Roberts? Absatzlos!", kommt also nicht von Ungefähr. Welche CPU-Killer habt ihr denn noch in Erinnerung? Wir freuen uns auf eure Hinweise.
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Quelle: Svenc im PCGH-X-Forum / Kultboy.com


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Nach 14 Jahren ist Star Citizen immernoch nicht fertig und löst damit Duke Nukem Never mit der längsten Entwicklungszeit ab.
Auch Crysis zwang moderne Rechner in die Knie, weshalb die obige Frage immer wieder kam. Die Engine von Star Citizen und SQ42 basiert darauf.
Star Citizen profitiert nicht nur von einer starken CPU, sondern auch von viel RAM. 64 GB sind schon fast Pflicht für flüssiges Ganeplay.
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Da hatte ich gerade erst vom Amiga zum PC gewechselt -- ein gebrauchter 386er (DX-40, AMD) aus der Verwandtschaft. Immerhin mit 8MB RAM. Hätte auch nix gebracht. Wing Commander 3+4 dann später nachgeholt, als ich die Kiste zu einem P75 umgebaut hatte (erste Selbstschrauberei, noch ohne YouTube-Tutorial und Thilo-Bayer-Anleitung, ein Wunder, dass nichts explodiert ist).
Damals konnte man sich das als Entwickler noch leisten, das Low End nicht mitzuholen: Das Budget (4-5 Millionen US-Dollar) mag damals Gaming-Rekorde gesprengt haben. Aber: Dafür kriegste heute auch inflationsbereinigt vielleicht gerade so eine Taskforce durchgefüttert, die die Frisuren in GTA6 modelliert. Da der Löwenanteil des Geldes hier für die Filmszenen draufging, zeigte das aber auch schon die Sackgasse des interaktiven Spielfilms, damals von Teilen der Branche lange als DIE Zukunft angesehen:
Mehr als Altstars und B-Darsteller waren nicht drin (plus Sets und Kostüme, die dem entsprachen). Und die Filmfans schauten sowieso lieber weiter Filme. Natürlich war das Teil ein Hit -- der Return on Investment im Vergleich etwa zu id Soft (Doom) aber klar schlechter. Das änderte sich auch mit WC4 nicht, das den Aufwand gerade für die Filmproduktion noch mal erhöhte. WC5, der bislang letzte Versuch, entschlackte das dann wieder etwas.
Dann war Ende.
486'er, am Anschlag übertaktet (Pentium "unerschwinglich" mit weit über 1000 DM), spezielle minimal Konfiguration von Autoexec.bat und Config.sys.
Das "Dolby" Intro mit der Lokomotive die über die 4.1 Anlage das Zimmer vibrieren ließ...
Immerhin war W3 damals voll spielbar...und ganz ohne, gar nicht mögliche Updates und Patches.