Stalker 2 lebt: Unreal Engine 4 bestätigt, Epic Games Store nicht

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Stalker 2 lebt: Unreal Engine 4 bestätigt, Epic Games Store nicht (1)
Quelle: GSC Game World

Nachdem die Nachricht zuerst von Epic verbreitet wurde, hat nun auch der Entwickler verlauten lassen, dass Stalker 2 auf Grundlage der Unreal Engine 4 entsteht und Modding-Support bietet. Den Epic Games Store erwähnte GSC Game World dabei nicht namentlich.

Das ukrainische Entwicklerteam GSC Game World hat bekanntgegeben, dass sie Stalker 2 auf Basis der Unreal Engine 4 entwickeln. Ausschlaggebend bei der Wahl der Engine soll auch die Mod-Unterstützung gewesen sein, schließlich würde "die Zone" noch heute dank zahlreicher Modifikationen am Leben gehalten. Der Entwickler wollte die Ankündigung offenbar noch zurückhalten, doch Epic hatte die Meldung schon versehentlich als Neujahrsüberraschung verbreitet.

"Offen gesagt wollten wir diese spezielle Ankündigung noch eine Weile zurückhalten. Doch unsere Kollegen bei Epic haben sie versehentlich für alle zur Neujahrsüberraschung gemacht - inklusive uns", heißt es in einer Twitter-Ankündigung.

Das Team entschied sich eigenen Angaben nach für die Unreal Engine, weil man mit ihr die Atmosphäre der Reihe bestmöglich transportieren kann. "Außerdem steht die Unreal Engine im Einklang mit unserem Bestreben, Modding einfacher und zugänglicher zu machen. Nutzermodifikationen helfen die Welt 'der Zone' am Leben zu erhalten, während wir fleißig am Sequel arbeiten. Darüber könnten wir nicht dankbarer sein."

Es gehe nicht um Plattformen

Sorgen, dass die PC-Version von Stalker 2 exklusiv im Epic Games Store erscheint, nehmen die Entwickler offenbar nicht auf die leichte Schulter. Ein Dementi enthält die Ankündigung allerdings nicht. "Ja, wir wissen, was ihr darüber denkt, aber diese Ankündigung hat nichts mit Plattformen oder digitalen Stores zu tun. Darüber werden wir später reden."

Ebenfalls interessant: Stalker 2: Entwickler sprechen über VR, Mods und Battle Royale

Abseits der Technik existieren bisher nur wenige Informationen über die lange erwartete Fortsetzung. Nach dem, was man weiß, soll sich Stalker 2 an der Original-Trilogie orientieren, namentlich Shadow of Chernobyl, Clear Sky and Call of Pripyat. Einem Battle-Royal-Modus hatten die Entwickler bereits vergangenen Juni eine Absage erteilt.

Quelle: Twitter

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    • Kommentare (36)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Agallah Freizeitschrauber(in)
        AW: Stalker 2 lebt: Unreal Engine 4 bestätigt, Epic Games Store nicht

        Bestes Spiel ever

        Hoffe die UE4 bietet eine geeignete Grundlage für ein funktionierendes Alife und eine ausgefeilte und fordernde KI. Und wünsche mir das es nicht zu einem generischen Run-and-Gun Shooter verkommt.
        Sachen wie die Tragegewichtbegrenzung, der Waffenverschleiß, die RPG-Inhalte (Rüstungen, Umwelteinflüsse und Immunitäten durch Artefakte usw., Waffengrind in späteren Leveln etc.) haben das Spiel für mich erst zu etwas besonderem gemacht. Mehr oder weniger hat Stalker ja das Survivalgenre mitbegründet.
        Hoffe GSC hat fähige Leute gefunden die an die Original-Trilogy anknüpfen wollen und sich von den guten Mods der letzten 10 Jahre inspirieren lassen.
      • Von Agallah Freizeitschrauber(in)
        AW: Stalker 2 lebt: Unreal Engine 4 bestätigt, Epic Games Store nicht

        Bestes Spiel ever

        Hoffe die UE4 bietet eine geeignete Grundlage für ein funktionierendes Alife und eine ausgefeilte und fordernde KI. Und wünsche mir das es nicht zu einem generischen Run-and-Gun Shooter verkommt.
        Sachen wie die Tragegewichtbegrenzung, der Waffenverschleiß, die RPG-Inhalte (Rüstungen, Umwelteinflüsse und Immunitäten durch Artefakte usw., Waffengrind in späteren Leveln etc.) haben das Spiel für mich erst zu etwas besonderem gemacht. Mehr oder weniger hat Stalker ja das Survivalgenre mitbegründet.
        Hoffe GSC hat fähige Leute gefunden die an die Original-Trilogy anknüpfen wollen und sich von den guten Mods der letzten 10 Jahre inspirieren lassen.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        AW: Stalker 2 lebt: Unreal Engine 4 bestätigt, Epic Games Store nicht

        Zitat von Mahoy
        Querbeet betrachtet habe ich immer versucht, ein schalldämpfertaugliches Sturmgewehr mit Modifikations-Schwerpunkt auf Reichweite und Präzision zu Lasten der Kadenz im Gepäck zu haben - das sparte Munition, verringerte Defekte und man konnte trotzdem noch gut damit snipern.
        Ging doch mit der AK. Die AN war zwar etwas besser, weil der erste Schuss unrealistischerweise ohne Recoil kam (die Entwickler haben insgesamt Burstmechaniken irgendwie missverstanden), war aber wesentlich anfälliger und teurer im Unterhalt. Letztere Punkte galten auch für viele 5,56mm-Gewehre. Ausnahme war die SIG, aber ich glaube, die hat kein ZF unterstützt oder so was und taugte damit eher als MP-Ersatz. Zumindest im ersten Teil habe ich ab einem bestimmten Punkt die Val benutzt, weil die panzerbrechende Wirkung irgendwann sehr nützlich war. Dafür hatte man halt eine sehr krumme Schusslinie, weil die Geschossgeschwindigkeit so gering war. Die Shotgun auch genau für (bzw. gegen) alles, was einem deutlich zu nahe kommen wollte.

        Zitat von Mahoy
        Die spezialisierten Scharfschützengewehre belegten mir zu viel Platz und waren auf mittlere und kurze Entfernung ziemlich nutzlos, weshalb man quasi gezwungen war, eine zusätzliche sperrige Waffe mitzuschleppen, was wiederum den Platz für Beute erheblich reduzierte. Aber das ist natürlich alles eine Frage des Spielstils.
        Zumal die Munition ziemlich schwer aufzutreiben war.
      • Von Mahoy Volt-Modder(in)
        AW: Stalker 2 lebt: Unreal Engine 4 bestätigt, Epic Games Store nicht

        Zitat von empy
        Braucht man eigentlich wirklich mehr als eine AK74, bzw. später Val und vielleicht eine Shotgun?
        Kommt darauf an, von welcher Iteration des ersten Teils wir reden: SoC, CS oder CoP.

        Querbeet betrachtet habe ich immer versucht, ein schalldämpfertaugliches Sturmgewehr mit Modifikations-Schwerpunkt auf Reichweite und Präzision zu Lasten der Kadenz im Gepäck zu haben - das sparte Munition, verringerte Defekte und man konnte trotzdem noch gut damit snipern. Dazu eine Shotgun mit Schrot gegen schnelle Gegner auf kurze Entfernung und mit Kugeln gegen gepanzerte Ziele auf kurze Entfernung (bzw. unter beengten Verhältnissen) und eine Pistole wegen ihrer guten Manstop-Wirkung gegen weiche Ziele wie Banditen und notfalls gegen Viecher. Das ließ auch noch genug Platz im Inventar für Verbände, Nahrung und unterwegs aufgelesene "Wertobjekte".

        Die spezialisierten Scharfschützengewehre belegten mir zu viel Platz und waren auf mittlere und kurze Entfernung ziemlich nutzlos, weshalb man quasi gezwungen war, eine zusätzliche sperrige Waffe mitzuschleppen, was wiederum den Platz für Beute erheblich reduzierte. Aber das ist natürlich alles eine Frage des Spielstils.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        AW: Stalker 2 lebt: Unreal Engine 4 bestätigt, Epic Games Store nicht

        Zitat von Mahoy
        Und mal ganz ehrlich, der Erstling war im einfachen Schwierigkeitsgrad auch ohne einen Waffenschrank im Gepäck für Anfänger leicht genug, während selbst der schwerste Modus für Intensivspieler irgendwann zu einfach wurde, weil sie sämtliche Spielmechaniken, Verhaltensweisen, Verstecke und sich daraus ergebenden Optionen kannten.
        Braucht man eigentlich wirklich mehr als eine AK74, bzw. später Val und vielleicht eine Shotgun?
      • Von Mahoy Volt-Modder(in)
        AW: Stalker 2 lebt: Unreal Engine 4 bestätigt, Epic Games Store nicht

        Ich denke aber auch nicht, dass SoC ohne Tragelimit funktionieren würde, Schwierigkeitsgrad hin oder her. Das ganze Gameplay ist auf begrenzten Ressourcen, deren Management und der richtigen Wahl der Waffen für das jeweilige Vorhaben ausgelegt.

        Wenn man das Spiel einfacher spielen will, um die Story zu erleben, ist das an sich löblich. Nur funktioniert IMHO auch die Story hauptsächlich über Enforced Immersion. Wie soll man das Ganze denn als S.T.A.L.K.E.R. erleben können, wenn man nicht in der Rolle eines solchen steckt?

        Und mal ganz ehrlich, der Erstling war im einfachen Schwierigkeitsgrad auch ohne einen Waffenschrank im Gepäck für Anfänger leicht genug, während selbst der schwerste Modus für Intensivspieler irgendwann zu einfach wurde, weil sie sämtliche Spielmechaniken, Verhaltensweisen, Verstecke und sich daraus ergebenden Optionen kannten.
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