Yooka-Replaylee: Grafikkarten-Benchmarks & Fazit
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Wie läuft das grafisch aufgemotzte Yooka-Laylee? Diese Frage beantworten wir anhand von einigen Gaming-Grafikkarten der Jahrgänge 2014 bis 2025, welche wir in jeweils fünf Auflösungen von Full HD bis Ultra HD respektive Dual-QHD (32:9) testen. Für die Benchmarks setzen wir, wie immer, auf eine überdurchschnittlich anspruchsvolle Szene.
Die Performance-Metriken ermitteln wir via CapFrameX, errechnen die Mittelwerte von drei Durchgängen und dabei jeweils die Durchschnitts-Fps sowie das P1-Perzentil. Selbstverständlich entsprechen die Grafiktreiber den zum Testzeitpunkt aktuellen Versionen, in diesem Fall die AMD Software 25.9.2, Intel GOD 8135 und der Nvidia Game-Ready-Driver 581.42. Damit Sie die Ergebnisse bestmöglich nachvollziehen können, geben wir auch die während der Messungen durchschnittlich anliegenden Taktraten an und zeigen die Benchmarkszene im Video. Falls Sie unsere Benchmarks am eigenen Rechner nachstellen möchten, sind Sie herzlich dazu eingeladen.
Da Yooka-Replaylee geringe Hardware-Anforderungen stellt, testen wir mit maximalen Details ("Ultra"-Voreinstellung) sowie nativer Auflösung - Upsampling bietet die uns vorliegende Version 1.0 ohnehin nicht an. Die Ergebnisse von Full HD bis Dual-QHD:
Das Kumpel-Duo weckt sogar bei den Benchmark-Ergebnissen Erinnerungen an vergangene Zeiten. Das originale Yooka-Laylee erwies sich auf unserem damaligen Testsystem als erstaunlich CPU-lastig, damals war bei rund 120 Fps Schluss. Yooka-Replaylee hingegen lässt sich auf einem aktuellen High-End-PC problemlos über 300 Fps treiben. In weitläufigen Levels wie dem ersten (Tribalstack Tropics respektive Stammblock-Tropen), wo auch unsere Benchmarks spielen, limitiert dabei nicht die Grafikkarte, sondern der Prozessor. Die GPU-Anforderungen sind, passend zu den offiziellen Hardware-Empfehlungen der Entwickler, tatsächlich sehr gering. Beim Original genügen selbst steinalte Modelle wie Geforce GTX 660 und Radeon RX 460 für 60 Fps in Full HD, beim Remake sollten es mindestens eine Geforce GTX 980 oder Radeon RX Vega 56 sein. Selbst in Ultra HD stellt das Spiel geringere Ansprüche als die meisten anderen Titel in Ultra HD; wir raten für 60+ Fps mindestens zu einer Geforce RTX 3070 oder Radeon RX 6800. Erst wer in den Genuss von Downsampling kommen möchte oder in UHD noch 120+ Fps sehen möchte, benötigt mehr Grafikleistung.
Ein Problem gibt es bei der grundsätzlich tollen Performance jedoch: Stuttering. Die im Sommer veröffentlichte Demo von Yooka-Replaylee wies ausgeprägtes Shader-Stottern auf, sodass die Entwickler nachbesserten. Die aktuelle Version - übrigens wurde auch die Demo überarbeitet - ruckelt deutlich weniger, allerdings ist nach jedem Spielstart Ruckeln zu vernehmen. Dieses verschwindet nach einigen Minuten, was auf ein Laufzeit-Shader-Compiling schließen lässt. Wir haben dieses und weiteres Feedback an die Entwickler weitergegeben und hoffen, dass künftige Updates weitere Linderung dieses "modernen" Ärgernisses bringen. Besonders lästig sind die Ruckler bei Sequenzen, die präzises Timing benötigen, darunter der Endkampf ...
Yooka-Replaylee: Fazit
Was haben ein Banjo und eine Ukulele gemeinsam? Bei beiden handelt es sich sowohl um Saiteninstrumente als auch Namenspaten großartiger Hüpfspiele. Während Besitzer einer Nintendo-Konsole sich nicht über Jump'n'Run-Nachschub beklagen können, sitzen hüpfwillige PC-Freunde oft und lange auf dem Trockenen. Das auf Hochglanz polierte Yooka-Replaylee füllt die Leere, gibt den darbenden Fans neues Futter - und trifft zumindest bei uns voll ins Schwarze. Die fünf kunterbunten Levels und die verbindende Hub-Welt sind voller Geheimnisse und schräger Einfälle, die Musik klotzt mit einem Ohrwurm nach dem anderen - hier werden nicht nur erfolgreich wohlige Erinnerungen geweckt, sondern auch neue geschaffen. Bekämen die Entwickler die Shader-bedingten Ruckler in den Griff und böten das Spiel (wie die Vorgänger) auch DRM-frei bei GOG an, wären wir wunschlos glücklich. Unser Appell an Playtonic lautet folglich: "dranbleiben". Und an unsere Leser: ausprobieren - unbedingt mit einem Gamepad, denn mit Maus und Tastatur kommt keine Freude auf.
Yooka-Replaylee "maxed out": Impressionen
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MfG
Raff
Hast du Mario & Banjo vor 25 Jahren auch wegen der Story gespielt?
MfG
Raff
Soviel ich weiß gab es zwar einen Folgetitel, aber selbst den hab ich schon liegen lassen.
Genau wie das Remake.
Edit: Hab mir die Demo mal angeschaut und schon den Trailer fand ich Mist.
Anstatt mit der Story zu fesseln werden einem die Worte
Transformations / Collectibles / Cosmetics
entegen geschmissen. Die Message ist doch Murks.
Hat das Spiel echt SO WENIG zu bieten das man im Trailer auf COSMETICS verweisen muss?
Sorry, aber ne. Sollen sie in der Unbdeutsamkeit versenkt bleiben.
MfG
Raff