OpenGL 5.0 soll in vier Wochen auf der Siggraph vorgestellt werden
OpenGL 5.0 soll in vier Wochen auf der Siggraph vorgestellt werden. Die neue Version soll wie die Konkurrenz DirectX 12 und Mantle einen geringeren Treiber-Overhead bieten. Allerdings sollte man von dem Event nicht zu viel erwarten, denn es ist eher informeller Natur. Handfeste Spezifikationen dürften erst später erscheinen.
Nachdem AMD Mantle vorgestellt hat, kam überraschend Bewegung in den bis dahin eher bewegungslos vor sich hinsiechenden Markt der Grafik-APIs. Nachdem Microsoft DirectX 12 angekündigt hatte, das ebenfalls mehr als Low Level API wie Mantle ausgeführt sein soll, folgt nun die Khronos-Gruppe mit OpenGL. In vier Wochen will man die ersten Details zu OpenGL 5.0 verraten, von der ebenfalls ein geringerer Overhead durch eine Low-Level-Ausführung erwartet wird.
Gewissheit wird es dann auf der Siggraph-Konferenz geben, auf der OpenGL 5.0 und auch die Mobilvariante OpenGL ES vorgestellt werden soll. Allzu viel erwarten sollte man von der Veranstaltung aber nicht, denn diese wird eher informeller Natur ausfallen. Zu erwarten sind Details über die Zukunftsplanung der Khronos-Gruppe mit OpenGL, aber keine handfesten Spezifikationen zur API selbst.
Auch wenn Mantle in der Praxis mangels verfügbarer Spiele noch nicht den ganz großen Durchbruch geschafft hat, so muss man AMD zumindest anrechnen, dass sie den Markt belebt haben. Ohne Mantle hätten sich wohl weder Microsoft noch die Khronos-Gruppe so schnell Gedanken über den Treiber-Overhead gemacht und als Ziel für neue Versionen die Konzentration auf mehr Low Level ins Auge gefasst.
Für OpenGL selbst wird es trotz einer neuen Version weiter schwer sein, insbesondere auf dem PC eine breite Mehrheit der Spiele abzudecken. Auch wenn sich in der Khronos-Gruppe mächtige Befürworter der API finden: Darunter Größen wie AMD, Apple, Epic, Intel, Nvidia und Valve. Der einfachen Handhabe wegen entscheiden sich Entwickler dann meist doch für das kleinste Übel und das ist derzeit Microsofts DirectX. Mantle-Spiele entstanden bisher auch selten freiwillig – meist steht eine Kooperation mit AMD im Hintergrund.
Quelle: Khronos

Außerdem - GL wird auch von allen Problemen das kleinste sein. Id Software setzt auch schon seit Menschengedenken auf GL. Trotzdem sind Rage, Wolfenstein und sogar die Doom 3 BFG-Edition Windows-exklusiv. Laufen zwar mit Wine wahrscheinlich besser als irgendwas, was erstmal durch enn D3D-Wrapper gejagt werden muss, aber Wine ist eben auch nichts Halbes und nichts Ganzes.
Und ja, aufgerämt werden müsste bei GL wirklich mal, da GL 4.4 aber gerade mal ein Jahr her ist, bezweifle ich mal, dass die das gesamte Core-API umgebaut haben. Vielleicht werden ja einige alte Dinge rausgeworfen, aber viel konsistenter wird die Schnittstelle dadurch auch nicht
Meine Güte, dann gäb es etwas, was es seit Menschengedenken (O.K., leicht übertrieben) nicht gegebn hat:
Eine freie Wahl des OS für PC-Gaming!
Ich denke das Chaos bisher trägt einen guten Teil dazu bei, wieso Entwickler die Schnittstelle kaum supporten.
An OGL Next hängt auch ein Großteil davon ab, ob ich jemals Linux verwenden werde oder nicht.
Ohne gute Gaming Qualität bleibt für mich Windows alternativlos.