Subnautica-2-Publisher unter Beschuss: PUBG-Erfinder feiert Aufbegehren gegen KI
In einem Interview gab Brendan Greene, der leitende Entwickler von PUBG, an, es sei ermutigend, wenn sich die Community gegen den Einsatz von KI in der Spieleentwicklung wehrt.
Im Licht der jüngsten Ereignisse rund um Publisher Krafton nimmt Brendan "Playerunknown" Greene, der ehemalige leitende Entwickler von PUBG: Battlegrounds, klare Haltung ein. Dafür positioniert er sich in einem Interview mit Eurogamer gegen den KI-First-Ansatz, den Krafton Oktober 2025 erstmals ankündigte.
Volle Kraft(on) voraus
Krafton Inc. ist eine Holding-Gesellschaft mit Sitz in Korea und Publisher verschiedener Videospiele. Mitunter am besten bekannt sind sie für die Veröffentlichung von Subnautica 1 und 2, TERA, Inzoi und PUBG: Battlegrounds. Letzteres ist das Produkt von PUBG Studios, einem Teilstudio von Bluehole Inc., das wiederum auch zu Krafton gehört.
Im Oktober kündigte Krafton-CEO Kim Chang-han an, ein KI-zentriertes Management-System entwickeln zu wollen, um Veränderungen bei Einzelpersonen und Organisationen innerhalb der Holding-Gesellschaft zu fördern und die Unternehmensproduktivität auf mittlere und lange Sicht zu erhöhen. Kurz darauf rief Krafton ein freiwilliges Kündigungsprogramm für seine Angestellten ins Leben. Arbeitnehmer sollen für eine Abfindungszahlung aus der Firma ausscheiden können, wenn sie nicht mit dem "AI-first"-Kurs des Betriebs einverstanden sind.
Seit der Ankündigung wehrt sich Krafton gegen Vorwürfe eines Kündigungsplans: Das Programm sei kein Vorgehen zur Belegschaftsreduktion. Gerade in Anbetracht der rekordbrechenden Zahlen, die Krafton im dritten Quartal dieses Jahres schrieb, steht diese Verteidigung allerdings nicht gerade auf festen Beinen.
Brendan Greenes Meinung zum Thema
2019 verließ Brendan Greene PUBG Studios, um in Amsterdam sein eigenes, größtenteils unabhängiges Studio Playerunknown Productions zu gründen. Im Interview mit Eurogamer erklärte Greene, er empfinde es als gut, wenn Spieler sagen: "Nein - Wenn es nicht von Künstlern gemacht wurde, will ich es nicht sehen."
Er macht sich keine großen Sorgen, dass PU Productions in ähnliche öffentliche Bedrängnisse kommt, wie Krafton. Sie verwenden laut eigener Aussage keine LLMs, führen aber Forschung im Feld Machine Learning fort, um die Künstler beim Erschaffen immer größerer Welten zu unterstützen. Außerdem stimme es zwar, dass Krafton PU Productions weiterhin unterstütze, aber der Publisher sei lediglich ein kleiner Teilhaber der Firma und deswegen in seiner Vorgehensweise komplett von dem neuen Entwicklerstudio isoliert.
Ihre Meinung ist gefragt!
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Quellen: via Eurogamer, Business Korea, Playerunknown Productions

"Maschine, wir planen dies und das, mit Budget X. Das sind die Zahlenwerke von Y. Berechne ob sich der Kurs lohnt und zeige mogliche Risiken auf, etc.." Dann brauchts am Ende nur jemanden wo gesagt wird, machen wir so, gucken ob's passt und Abfahrt. ^^
... und Lizenz-Gebühren auf kostenpflichtige KI-Kunst zu erheben. Die kommen dann – irgendwie – veröffentlichten, relevanten Künstlern zugute. *träum*