Subnautica-2-Publisher: Nach "AI-first" folgen nun freiwillige Kündigungen
Der Publisher hinter Titeln wie Subnautica 2, Krafton, hatte erst vor kurzem angekündigt, ein "AI-first"-Unternehmen zu werden. Nun folgten Aussagen dazu, dass Mitarbeiter, die freiwilligen kündigen würden, eine Zahlung erhalten würden.
Krafton, der Publisher hinter Titeln wie PUBG und Subnautica 2, hatte auf seiner Website angekündigt, nun ein "AI-first"-Unternehmen zu werden. Das Unternehmen will eigene KI-Workflows entwickeln und diesen Prozess bis in die zweite Hälfte des Jahres 2026 abschließen. Vor wenigen Tagen veröffentlichte der Publisher nun ein Statement zur Entwicklung seiner Mitarbeiter.
Das erwartet Krafton von seinen Mitarbeitern
Gegenüber Business Korea gab Krafton seine Strategie bekannt. Trotz zuletzt verzeichneter Rekordzahlen bietet das Unternehmen seinen Mitarbeitern an, freiwillig zu kündigen. Demnach sollen auch Mitarbeiter, die erst kürzlich dort angefangen haben zu arbeiten, eine Zahlung erhalten. Je nach Länge der Betriebszugehörigkeit variiert die Höhe der Abfindung:
- Bis zu einem Jahr Betriebszugehörigkeit: sechs Monatsgehälter
- Bis zu zwei Jahren: zwölf Monatsgehälter
- Bis zu fünf Jahren: achtzehn Monatsgehälter
- Bis zu acht Jahren: vierundzwanzig Monatsgehälter
- Bis zu elf Jahren: dreißig Monatsgehälter
- Mehr als elf Jahre: sechsunddreißig Monatsgehälter
Diese Zahlungen seien lediglich ein Angebot an die Mitarbeiter, ihre Wachstumsstrategie proaktiv zu gestalten. Es handele sich dabei nicht um Entlassungen. Zudem stellt Krafton derzeit keine neuen Mitarbeiter ein. Ausnahmen bilden Bereiche, die eigenes geistiges Eigentum entwickeln oder die KI-Entwicklung unterstützen. Damit setzt Krafton seinen Kurs in Richtung "AI-first" konsequent fort. Andere Unternehmen wie beispielsweise Pocketpair, der Entwickler hinter Palworld, hatten sich bereits gegen den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Spieleentwicklung ausgesprochen. Wie andere Firmen auch nach dem Statement von Krafton reagieren werden, bleibt abzuwarten. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich KI immer wieder auf die Kreativität und Teamdynamik von Entwicklerstudios und Publishern auswirken wird.
Quelle: Krafton via Business Korea

Meine Größte Hoffnung ist, dass die ehemaligen Gründer mit einigen ehemaligen Teammitgliedern eine neue Firma gründen und ein geistiges Subnautica2 unter anderem Namen rausbringen.
Alles andere ist für mich nicht mehr interessant.
Krafton kann mich mal. Gehört zu den Firmen, die komplett auf meine Ignore-Liste wandern
Ist auch bestimmt super fürs Betribesklima und die Arbeitsmoral, wenn Alle wissen, dass man eigentlich unerwünscht ist...
Schade um gute Mitarbeiter...aber man sieht ja heutzutage in vielen Bereichen, wie Mitarbeiter "gewertschätzt" werden...
Wenn ich sowas schon lese...AI first...krieg ich Würgereize und wünsche mir, dass die Führungskräfte, welche dahinter stehen, selbst später durch AI/KI und den Quatsch ersetzt werden...hahaha...ich lach mich tot, was für ein Scheiß....sorry die Ausdrucksweise.