Spider-Man 2 im Technik-Test: Erweitertes Setting, verbesserte Grafik
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Die Inszenierung ist - wie bereits aus den Vorgängern gewohnt - spektakulär. Spider-Man 2 und die von Insomniac Games entwickelte, hauseigene Engine zaubern eine brachiale Super-Helden-Action auf den Bildschirm, die sich nicht hinter filmischen Super-Helden-Blockbustern verstecken muss. Für Spidey 2 haben die Entwickler von Insomniac Games nicht nur die Größe der Spielewelt erweitert, sondern außerdem deren Detailgrad deutlich erhöht. Sichtbar ist dies insbesondere an der Vegetation, die nun dichter und obendrein vitaler wirkt als noch im ersten Spider-Man oder dem winterlichen Miles Morales.
Quelle: PCGH
Mit Queens und Brooklyn können Sie neben Manhattan zwei neue, ikonische Stadtteile der Metropole New York erkunden. Hier hangeln wir uns über den East River nach Queens.
Doch auch viele weitere Details und Feinheiten des prachtvoll dargestellten New Yorks wurden merklich herausgearbeitet. Zudem wirkt der Verkehr, die Fahrzeuge und Fußgänger nun noch authentischer, die Beleuchtung, Postprocessing und Tone-Mapping haben eine Überarbeitung erhalten. Obendrein haben auch die Figuren, in allererster Linie die Protagonisten Miles und Peter, ihre Kostüme und Animationen, eine Überarbeitung erhalten. Neu ist obendrein auch das schicke, feine Strand-Hair, welches die Figuren ziert.
Raytracing, Freud und Leid
Und natürlich gehört zu den grafischen Verbesserungen in Spider-Man 2 auch das Raytracing, das bereits von Insomniac Games für die PS5-Version von Marvel's Spider-Man 2 kräftig aufgewertet und überarbeitet wurde. Neu sind etwas Spiegelungen in anderen Spiegelungen, etwa zwischen zwei gegenüberliegenden Hochhäusern. Ebenfalls überarbeitet wurden die Raytracing-Schatten, die inzwischen auch durch die Fenster der Gebäude in die Innenräume fallen können. Die Fahrzeuge und die großen Wasseroberflächen zieren jetzt schicke, neue Raytracing-Spiegelungen. Diese wurden unter anderem integriert, damit es beim Gleiten über den East River oder den Hudson nicht zu typischen Screen-Space-Aussetzern respektive Ausblenden der Screen-Space-Reflections kommt, wenn diese durch die Spielfigur verdeckt werden.
Quelle: PCGH
Auf der Playstation 5 ist Raytracing fest integriert, am PC kann die Strahlenverfolgung auch deaktiviert werden. Grund für die feste Implementation war unter anderem, dass Sie nun über große Wasseroberflächen gleiten können. Das RT soll unschönes Ausblenden der Spiegelungen bei Verdeckung vermeiden.
Auf der Playstation 5 ist die Strahlenverfolgung daher im Übrigen auch fest in das Spiel integriert. Auf dem PC können Sie die schicken Effekte auch komplett deaktivieren, was zumindest aktuell angesichts der Grafikfehler erfreulich für etwas weniger als extrem potente Hardware außerdem angebracht scheint. Denn das Raytracing sorgt nicht nur für einige hässliche Fehler und Aussetzer - insbesondere sichtbar in den häufigen und spektakulären - Zwischensequenzen, auch die Fps leiden deutlich. Selbst mit einer brandneuen RTX 5080 erhalten wir häufig eine schwankende, unsaubere Performance.
An dieser Stelle liegt auch der Grund für die aktuell etwas verstimmte Aufnahme der PC-Version begraben. Das Gemüt der Spieler erregt sich in erster Linie an Abstürzen, Bugs und einer schlechten bis mäßigen Performance beim Einsatz von Raytracing. Die Entwickler und natürlich das Portierungsstudio Nixxes insbesondere sind sich der Problematik bewusst und arbeiten offenkundig mit Hochdruck an Ausbesserungen: Es erreichte uns bereits am vergangenen Freitag (31. Januar) ein erster Hotfix. Am Montagnachmittag erschien ein weiterer Hotfix, der unter anderem fehlerhafte Steam-Achievements behob. Einige kleinere Fehler beim Einsatz von Raytracing sind mit dem letzten Patch zusätzlich korrigiert worden.
Die beim Einsatz flackernden Augen der Figuren, sichtbar vornehmlich in Zwischensequenzen, traten nach dem ersten Hotfix noch auf, nun mit Hotfix auf die Version 1.202.0 konnten wir das Phänomen nicht mehr beobachten. Von Abstürzen blieben wir während unserer ersten Tests ebenfalls verschont. Die häufig in Cutscenes sichtbaren Noise-Artefakte sowohl bei Schattierung (bzw. RT AO/GI) als auch Haaren sowie im Hintergrund beim Einsatz des Depth-of-Field sind allerdings aktuell noch vorhanden. Im Spiel selbst sind diese ärgerlichen und unschönen Fehldarstellungen glücklicherweise nur relativ selten auffällig.
Doch auch mit den ersten Patches kommt es insbesondere beim Einsatz von Raytracing noch immer zu Performance-Problemen und Grafikfehlern. Um die aktuelle Problematik möglichst anschaulich zu verdeutlichen, schauen Sie am besten das Video vom Spielstart. Das Video wurde mit dem jüngsten Hotfix und Spielversion 1.202.0 aufgezeichnet, es kommen volle Details sowie maximales Raytracing zum Einsatz. Wir setzen zudem auf DLSS Quality ohne Frame Gen und mit der RTX 5080 auf eine brandneue Oberklasse-Grafikkarte mit 16 GiByte VRAM. Die Probleme sind recht deutlich.
Neben jenen Grafikfehlern und Denoising-Artefakten, die Sie im Video und somit direkt zum aktuellen Spielstart sehen können, treten mit Raytracing auch noch weitere Umstände auf. Wie diese Glasplatte, die sich je nach Blickwinkel nicht entscheiden kann, ob sie durchsichtig, nicht vorhanden oder hart und fest wie Kruppstahl sein möchte. Auch dieses Artefakt wurde mit der RTX 5080 samt DLSS Quality, Raytracing sowie Hotfix 1.202.0 aufgezeichnet.
Weitere Fehler treten bei Speculars auf, etwa bei Glas, Metall oder Kristallen. Am Rand blitzen helle, "streifige" Artefakte auf, insbesondere ist der Effekt zu beobachten, wenn zuvor eine Verdeckung oder eine Disocclusion stattfand. Wenn also das betreffende Objekt zuerst durch ein anderes verdeckt wurde oder sich das besagte Objekt zuvor außerhalb des sichtbaren Bildausschnitts befand und darauf sichtbar wird, etwa durch einen Kameraschwenk oder einen Szenenwechsel bei einer der vielen Zwischensequenzen. Bezüglich Verdeckung oder Disocclusion sind auch einige andere Elemente beim Einsatz von Raytracing auffällig, etwa Fensterscheiben bei mittlerer Entfernung. Diese neigen zum Flimmern, wie Sie auch in unserem kurzen Video zum Spielstart erkennen können.
Doch genug zu unschönen Raytracing-Grafik-Fehlern. Immerhin blieben wir - und auch unsere Kollegin vom Schwester-Magazin PC Games, die bereits seit einigen Tagen Erfahrungen mit der PC-Version sammelt - während unseres Testzeitraums bislang von Abstürzen verschont. Selbst auf schwächerer Hardware und betagteren Grafikkarten blieb das Spiel auf unseren Testsystemen stabil. Und mit ein wenig Detailverzicht ist Spider-Man 2 außerdem spielbar, auch wenn es bei der PC-Version noch einige andere Umstände gibt, die ein wenig verbesserungswürdig ausfallen. Kommen wir zur Performance und unseren Grafikkarten- sowie Prozessor-Benchmarks.

Die PC-Ports haben mich jedenfalls überhaupt erst dazu gebracht mir ne PS 5 zuzulegen, da sie so ziemlich das hochkarätigste waren / sind, was der PC zu bieten hat. Horizon war Premium, sowohl Gameplay als auch Technik, Spiderman und Miles Morales waren es, God of War sowieso, genauso wie Uncharted. Days Gone war auch okay und auf meinem System hatte ich auch mit the Last of Us keine Probleme, abgesehen von der elendingen Kompilierung.
Und hier im Text steht ja auch, dass die relevanten Probleme alle zum Release behoben wurden.
Diese übertriebene Kritikkultur im Netz bringt gar nichts, sie macht nur unser Hobby kaputt, weil es sich immer weniger rentiert noch Spiele zu produzieren oder zu portieren. Es wird ja eh alles mit einem Shitstorm versehen und die Verkäufe tanken.