Sniper Elite 5 im Test: GPU- & CPU-Benchmarks
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Sniper Elite 5 im Test: GPU- & CPU-Benchmarks

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Auf der zweiten Seite unseres Technik-Tests von Sniper Elite 5 präsentieren wir Ihnen Grafikkarten-Benchmarks und klären über die CPU-Belastung auf.

Sniper Elite 5: Grafikkarten-Benchmarks

Wie immer beschäftigen wir uns im Team mit den ersten Spielstunden, um die Performance kennenzulernen. Das haben wir auch bei Sniper Elite 5 an verschiedenen Rechnern getan. Bei allen Benchmarks kommen die zum Testzeitpunkt aktuellen Grafiktreiber von AMD und Nvidia zum Einsatz, in diesem Fall der Geforce GRD 512.95 WHQL und die AMD Software 22.5.2. Resizable BAR (rBAR) respektive Smart Access Memory (SAM) sind bei den PCGH -Benchmarks seit April 2021 standardmäßig aktiv. Wie immer bieten wir Ihnen die Ergebnisse in den vier verbreiteten Auflösungen Full HD, WQHD, UWQHD und Ultra HD, welche Sie im folgenden Benchmark auswählen können. Eine Messung dauert wie von PCGH gewohnt 20 Sekunden und erfolgt via CapFrameX; aus dem Durchschnitt von drei Messungen errechnen wir unsere Ergebnisse.

Für die Grafikkarten-Benchmarks setzen wir auf eine überdurchschnittlich GPU-lastige Szene innerhalb der zweiten Mission der Kampagne (siehe Video; Savegame als Download eingebettet). Dichte Vegetation, leichter Nebel sowie Godrays sorgen dafür, dass keiner Grafikkarte langweilig wird - um ein Worst-Case-Szenario handelt es sich jedoch nicht. Die Werte zeigen dank der breiten Modellpalette ab 2014 auch, inwiefern Sniper Elite 5 mit einer älteren, noch mit frischen Treibern versorgten Grafikkarte läuft.

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Grundsätzlich ist die Performance für die gebotene Grafik in Ordnung, einen Preis für besonders effiziente Grafikkartennutzung gewinnt Sniper Elite 5 jedoch nicht. Wer kann, investiert ein GPU-Leistungspolster in Supersampling, um das Flimmern einzudämmen. Was den Hunger auf Grafikspeicher angeht, verhält sich Sniper Elite 5 interessant: Ist genügend VRAM vorhanden, wird im Laufe einer Spielsitzung sukzessive alles mit Daten gefüllt - notwendig ist das jedoch nicht. Zu einem Absturz durch Speicherüberlauf kam es während unserer teils zwei Stunden andauernden Sessions über mehrere Levels nicht, was auf ein gewolltes, kontrolliertes Verhalten schließen lässt. Tatsächlich benötigt werden rund 8 GiByte. Ist weniger vorhanden - etwa 4 oder 6 GiByte -, muss das Streaming-System hin und wieder die volle Texturauflösung einsparen, zu deutlichem Ruckeln kommt es indes nie. Die Geforce GTX 970 zeigt exemplarisch, wie (furchtbar) das aussieht, doch auch RTX 2060, RX 5600 XT & Co. sind betroffen. Mit 8 GiByte tritt dies nur in Ultra HD auf, ab 10 GiByte laut unseren Beobachtungen gar nicht mehr (es sei denn, Sie aktivieren SSAA).
Sniper Elite 5: Texturbrei auf Geforce GTX 970. Quelle: PC Games Hardware Sniper Elite 5: Texturbrei auf Geforce GTX 970. Da wir niemals alle Grafikkarten testen können, die in den letzten zehn Jahren erschienen sind, staffeln wir das Testfeld stets sinnvoll. Sie vermissen bestimmt so manche Grafikkarte, daher hier ein paar immer anwendbare Faustregeln. Die Geforce RTX 3080 Ti findet sich stets zwischen RTX 3090 und RTX 3080, während die RTX 3070 Ti um circa zehn Prozent vor der RTX 3070 liegt. Ähnlich sieht es bei AMD aus, hier findet sich die Radeon RX 6900 XT (Air) stets auf halbem Weg zwischen RX 6800 XT und RX 6900 XT LC. Letztere ist minimal schneller als die neue Radeon RX 6950 XT, relevant ist die Leistungsdifferenz von höchstens zwei Prozent zu keiner Zeit. Die Radeon RX 6650 XT und RX 6750 XT überbieten ihre Vorgänger 6600 XT und 6750 XT um jeweils rund fünf Prozent. Grundsätzlich lassen sich viele Grafikkarten relativ genau einschätzen - werfen Sie dazu einfach einen Blick auf die Grafikkarten-Rangliste respektive die große Übersicht in diesem Artikel (Bonusindex).

Falls Ihre Grafikkarte zu langsam ist, ist FSR 1.0 Ultra Quality der einzige qualitativ vertretbare Modus. Die Bildrate steigt auf überforderten Grafikkarten gegenüber nativer Darstellung um 15 bis 20 Prozent und kann damit durchaus die Spielbarkeit beeinflussen. Eine Radeon RX 480/8G legt so beispielsweise von knapp 30 auf fast 35 Fps zu (Full HD).

Sniper Elite 5: Prozessor-Benchmarks

Bereits angerissen, aber noch nicht in Zahlen gepresst, haben wir die Prozessor-Anforderungen von Sniper Elite 5 - Zeit, das zu ändern. Die Asura-Engine ist seit vielen Jahren dafür bekannt, außerordentlich CPU-schonend zu sein, und das setzt sich auch in der aktuellen Iteration fort. Hilfreich dabei ist der Lower-Level-Zugriff auf die Hardware mittels DirectX 12 und Vulkan. Die Prozessor-Anforderungen sind wirklich sehr, sehr gering - und die Bildraten auf jedem halbwegs modernen System entsprechend hoch. Da das zunächst wenig griffig klingt, hier eine Beispiel-Messung mit einem absichtlich auf knapp 3 GHz gedrosselten Core i7-6900K (8C/16T) nebst Geforce-Grafikkarte. Die Pro-Kern-Leistung der CPU ist in etwa mit einem Ryzen-3000-Prozessor vergleichbar. In diesem Beispiel prüfen wir außerdem, ob DirectX 12 oder Vulkan die Nase vorn hat. Dabei verwenden wir eine andere Szene als für die Grafikkarten: Hier sprinten wir am Start der dritten Mission auf die große Burg zu (siehe Video; Savegame als Download eingebettet).

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Sniper Elite 5: CPU und API Performance. Quelle: PC Games Hardware Sniper Elite 5: CPU und API Performance. Zugegeben, das ist nur eine Stichprobe und somit wissenschaftlich betrachtet sehr ungenau, doch die Kernaussage dürfte klar sein: Sniper Elite 5 läuft, rein auf die Prozessor-Anforderungen bezogen, fantastisch. Kein Gaming-PC der letzten fünf Jahre wird hier Probleme bekommen; vermutlich laufen auch zehn Jahre alte Systeme noch ordentlich, sofern Grafikkarte und Betriebssystem aktuell sind. In unserem Beispiel ist DirectX 12 um durchschnittlich fünf Prozent schneller als Vulkan, bei den Perzentilen sind es sogar gut sieben Prozent. Je nach System kann aber auch die jeweils andere Schnittstelle schneller sein - ein kurzer Test verschafft Klarheit; wirklich relevant dürfte die Leistungsdifferenz jedoch auf keinem System sein.

Sniper Elite 5: Fazit

Riesige, abwechslungsreiche Levels voller Möglichkeiten, das zeichnet die Sniper-Elite-Serie aus. Teil 5 bietet all diese Tugenden am neuen Schauplatz Frankreich, ohne die Formel nennenswert zu verändern - warum auch, denn das Gameplay funktioniert bestens. Es ist eine wahre Freude, Hitlers Schergen aus der Distanz zu beseitigen, sie aus dem Hinterhalt im Nahkampf zu überraschen oder mit explosiven Fallen vom Planeten zu sprengen. Wer Sniper Elite 4 liebte, wird zweifellos auch mit Teil 5 seine Freude haben. Das gilt analog für die Technik, welche trotz knapp fünf Jahren zeitlicher Differenz vertraut wirkt. Die weitläufigen Areale punkten erneut mit knackigen Texturen und enormer Weitsicht, mit einem angenehm unauffälligen Level-of-Detail-System. Damals wie heute flimmert die Grafik jedoch stark, da eine temporale Kantenglättung fehlt. Nutzer starker Grafikkarten lindern die Symptome mittels Supersampling, was die ohnehin niedrigen Prozessor-Anforderungen weiter senkt.

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    • Kommentare (42)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Nathenhale Volt-Modder(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        F.E.A.R. und Crysis 3 fallen mir da spontan ein.
        F.E.A.R ist auch ein bissle gechated. So gesehen.
        Gibt dazu ein Super video vom GameMarkers Toolkit.
        TLDR:
        Es ist keine wirklich gute "KI" (allgemein )sondern nur eine Sehr gut Spezialisierte KI auf ihr Einsatzgebiete die verdammt viele einzigartig Scripte hat für alle möglichen Szenarien. Darduch fühlt sie sich so schlau an. Weil die Entwickler die ganze Arbeit der KI abgenommen haben.
        Meine Definition einer KI ist ja wie folgt. Sie Reagiert selbständig und intelligent auf nicht vor definierte Ereignisse.
      • Von Nathenhale Volt-Modder(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        F.E.A.R. und Crysis 3 fallen mir da spontan ein.
        F.E.A.R ist auch ein bissle gechated. So gesehen.
        Gibt dazu ein Super video vom GameMarkers Toolkit.
        TLDR:
        Es ist keine wirklich gute "KI" (allgemein )sondern nur eine Sehr gut Spezialisierte KI auf ihr Einsatzgebiete die verdammt viele einzigartig Scripte hat für alle möglichen Szenarien. Darduch fühlt sie sich so schlau an. Weil die Entwickler die ganze Arbeit der KI abgenommen haben.
        Meine Definition einer KI ist ja wie folgt. Sie Reagiert selbständig und intelligent auf nicht vor definierte Ereignisse.
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Bringt jedenfalls bei mir genau +0 Prozent Leistung, wenn ich es abschalte. Kann also nix dolles sein
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        Ach, die Dinger meint ihr. Die Obscurance Fields gab es schon in Sniper Elite 3 - das erschien 2014. Dabei handelt es sich tatsächlich um eine Form von selektivem Raytracing, um Charaktere auch hübsche Schatten werfen zu lassen, wenn sie nicht im Screen Space sind. Das erfolgt aber in "Software" und eben nur für Charaktere, was es nicht direkt zu Raytracing im modernen Sinne macht. Würde man alle Raytracing-Ansätze in modernen Engines in Listen aufnehmen, wäre das fast schon flächendeckend.

        MfG
        Raff
      • Von BjornE PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von wr2champ
        Den von dir genannten Satz finde ich im Artikel nirgends?
        Dort steht nur, dass Raytracing eine Überlegung war, aber verworfen wurde. Ergo kein Raytracing - habe in den Spieleinstellungen auch keine Einstellmöglichkeiten für RTX.
        Nein das hab ich ausm Netz nicht den Pcgh Artikel. ? Es wurde halt kein tram tram drum veranstaltet.

        Es gibt ja nicht mal Deutsche Vertonung wie im 4 Teil der war komplett Deutsch.
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
      Direkt zum Diskussionsende
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