Intel Skylake: Mangelware im Zwischenhandel sorgt für hohe Preise
Die ersten Skylake-Prozessoren, der Core i7-6700K und i5-6600K, sind im internationalen Zwischenhandel nur schlecht verfügbar. Einige OEM-Hersteller wünschten sich größere Kapazitäten für Komplett-PCs, die Nachfrage übersteige die Lieferungen seitens Intel. Das erklärt auch die vergleichsweise hohen Preise im hiesigen Endkundenhandel.
Anfang dieses Monats hat Intel mit dem Core i7-6700K und i5-6600K die ersten beiden Skylake-basierten Prozessoren veröffentlicht. Schon vorab hieß es, dass Intel zu Beginn Lieferprobleme haben werde, die sieht man im Einzelhandel aber nur bedingt. Der i5 ist derzeit bei 23 Händlern lieferbar, das teilweise allerdings mit weniger als einem Dutzend auf Lager. Der i7 ist gerade einmal bei zehn Shops verfügbar und geht dort schnell gen 400 Euro.
Die Webseite pcr-online.biz hat sich bei einigen Anbietern von Komplett-PCs umgehört, die im englischsprachigen Raum offenbar gesprächiger sind als hierzulande. Demnach haben zahlreiche OEMs tstsächlich mit Lieferengpässen seitens Intel zu kämpfen, eine Verbesserung der Situation sei vom Chiphersteller in Aussicht gestellt worden – woran es bei einer gesunden Verfügbarkeit mangelt, ist allerdings unbekannt. Overclockers.co.uk (zur Caseking-Gruppe zugehörig) habe deshalb Haswell-E aggressiver für Mehrkern-Anwendungen vermarktet und damit seit dem Skylake-Start die Verkäufe ankurbeln können. Chillblast spricht sogar von "massiven Engpässen", das auch im Falle von AMDs Radeon R9 Fury (X), deren Nachfrage bei Weitem nicht bedient werden könne.
Die schlechte Liefersituation im Zwischenhandel erklärt derweil auch, warum der Core i7-6700K und i5-6600K noch deutlich teurer sind als der i7-4790K und i5-4690K, obwohl die US-Preisempfehlungen absolut identisch sind: Die Shops brauchen gar nicht erst über den Preis zu konkurrieren, wenn ihnen auch so die "Bude eingerannt wird".
Quelle: pcr-online.biz

Ich hoffe bis November hat sich der Preis und das Angebot normalisiert. Im Winter ist Aufrüstzeit und bei meinem Lynnfield ist bei 3,8GHz Schluss. Da macht ein Upgrade auf Skylake samt DDR4 schon Sinn.
Ich weiß nur noch nicht, ob ich mir wieder einen i5 holen soll oder vielleicht doch einen i7. Aber das hat ja noch Zeit
Ob das nun ein nobles Verhalten ist oder nicht sei mal dahingestellt, aber jedes Unternehmen ist gewinnorientiert.
Im Heft war ein Bericht darüber.
Intel will wohl seine "Server" CPU nicht mehr unter i7 Preisen "verschenken".
Wenn man es nicht muss wird niemand was verschenken und mir fehlen zum 2600k / Z77 einfach mehr Features um einen Aufrüstwillen auszulösen