Schnellste Sandisk-SSD im Test: WD SN8100 - PCGH-Stresstest
In diesem Artikel
Temperaturen im Stresstest
Alle Laufwerke müssen sich unserem Stresstest stellen, bei dem die SSD bis zur Kapazitätsgrenze vollgeschrieben wird (stets sequenziell mit 1 MiB, 1 Queue depth, 1 Thread). Dabei wird die Performance und Temperatur im Sekundentakt aufgezeichnet. Sowohl die durchschnittliche "Füllrate" als auch die Leistungseinbrüche werden dabei festgehalten. Zu hohe Temperaturen resultieren in einer kurzzeitigen Verringerung der Leistung, die SSD limitiert sich selbst und wird langsamer. Sofern der jeweilige Controller ohne entsprechend passenden Kühler in den Einsatz geschickt wird, droht ein Performance-Verlust. Die WD SN8100 kann in der Tat wie vom Hersteller versprochen mit niedrigen Temperaturen punkten und positioniert sich näher am effizienten PS5031-E31T (Corsair MP700 Elite, PCIe 5.0) als am Phison PS5026-E26 (MSI Spatium M580, Gigabyte Aorus Gen5 14000 etc.).
Beanspruchte Zeit im Stresstest
Im sequenziellen PCGH-Stresstest ist der Unterschied bei 100 GiB mit 12 Sekunden gegenüber der Konkurrenz praktisch nicht existent. Bis zum 1-TByte-Bereich kann die SN8100 mit purer Geschwindigkeit punkten, selbst neuere Modelle wie die Samsung SSD 9100 Pro fallen etwas zurück (mit ebenfalls 2 TByte, bei 4 TByte kann der Cache der Samsung die SN8100 mit 2 TByte deutlich unterbieten). Ab der Hälfte der Kapazität überholt die Konkurrenz. Während die SN8100 für 1.000 GiB 228 Sekunden benötigt, sind es bei etwa der Corsair MP700 Pro SE 216 Sekunden respektive bei der MSI Spatium M580 222 Sekunden.
Durch den Performance-Abfall ab der Hälfte der Kapazität relativiert sich die Gesamtleistung am Ende des Stresstests bei der WD SN8100 wieder ins starke Mittelfeld aktueller SSDs.
Die ersten 66 (erster Performance-Einbruch) bis 113 Sekunden (zweiter Drop) füllt die SN8100 vorbildlich flott. Ab dem zweiten Abfall bei 113 Sekunden (mit zu dem Zeitpunkt 800 GiB geschriebenen Daten) fluktuiert die Datenrate in regelmäßigen Abständen bis zum Schluss. Die Temperatur ist nicht der Grund, diese bleibt stets unter 50 °C. Viel mehr schreibt die SSD ab dem zweiten Einbruch direkt in den TLC-NAND (mit Schwankung durch Hintergrundverwaltung der Daten).
Solange der SLC-Cache nicht erschöpft ist, erreicht die WD Black SN8100 hohe Schreibraten von knapp 10,4 GiB/s. Nach dem erwartbaren Einbruch beim Übergang in den TLC-Bereich fällt die Transferrate deutlich ab, bleibt mit bis zu 2,7 GiB/s jedoch auf einem immer noch hohen Niveau. Im Gegensatz zu manchen Konkurrenzmodellen bleibt die Schreibleistung nach dem zweiten Drop nicht konstant, sondern schwankt in regelmäßigen Intervallen zwischen knapp 3,3 GiB/s und 0,9 GiB/s - ein Hinweis auf Hintergrundprozesse (Leeren des Caches). Auf der nächsten Seite ziehen wir unser Testfazit samt ausführlicher Testtabelle und Benotung. Für wen ist die WD SN8100 von Sandisk der Preis wert?

Manch andere scheinen dem Wert aber eine extrem große Rolle zuzuschreiben, vorausgesetzt er kommt nicht von Seagate.
Geht es irgendwann wieder?
Vergleichen auch.
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Wer hat denn eigtl mit dir Clown geredet?
Und ich kann beides im Gegensatz zu manch anderen.
Geht es irgendwann wieder?
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Als ob ein normaler Nutzer einen Unterschied zwischen der gammeligsten QLC und dem absoluten Topmodell feststellen würde.
Dieser screenshot sagt doch alles. 8 oder 9 Sekunden Ladezeit?
In der Spitze 3% mehr bringen absolut nix aber zu einem bestimmten Preis eine zu kaufen, die irgendwo deutlich schlechter ist und wenn der Unterschied in der Praxis nicht feststellbar ist, widerstrebt mir einfach.
Ich sach nur Samsung 990 "Pro".