Schnellste Sandisk-SSD im Test: WD SN8100 - Benchmarks
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Schnellste Sandisk-SSD im Test: WD SN8100 - Benchmarks

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Testverfahren

Seit der PCGH-Ausgabe 02/2025 erfolgt die SSD-Bewertung anhand eines überarbeiteten Testverfahrens mit neuen Benchmarks auf zwei bewährten Testsystemen - dem primären Windows-11-System mit Intel Z790- und einem für weitergehende Prüfungen mit AMD X870E-Board. Die SSDs werden direkt an der CPU angebunden. Testkandidaten mit eigenem Kühler behalten diesen in unseren Durchgängen, während bei denen ohne Heatsink der des Mainboards genutzt wird. Da PCIe-5.0-SSDs, gerade mit dem Phison PS5026-E26, ohne Kühlung Leistungseinbußen erleiden können, wird ein 120-mm-Lüfter mit geringer Umdrehung zur simulierten Gehäusebelüftung am offenen Aufbau angebracht. Vor jedem Test wird die jeweilige SSD per Secure Erase zurückgesetzt.

Die neue WD Black SN8100 von Sandisk überzeugt im Test in mehreren Bereichen mit sehr starker Leistung (allen voran Random-Durchgängen), in anderen zeigt sie eine solide Performance. Quelle: PCGH Die neue WD Black SN8100 von Sandisk überzeugt im Test in mehreren Bereichen mit sehr starker Leistung (allen voran Random-Durchgängen), in anderen zeigt sie eine solide Performance. Die Benchmark-Reihenfolge bleibt konstant: Zunächst erfolgt unser PCGH-Stresstest, bei dem die SSD sequenziell (1 MiB) bis zur Kapazitätsgrenze beschrieben und dabei Performance sowie Temperatur überwacht werden. Danach folgen einfachere, synthetische Benchmarks wie CrystalDiskMark und ATTO sowie längere Tests wie PCMark 8/10. Die Testergebnisse werden aggregiert, wobei Durchsatzraten im Fokus stehen. Einzelne Ausreißer haben nur geringen Einfluss auf die Gesamtwertung. Im Folgenden sehen Sie einen kleinen Auszug unserer Testergebnisse.

Synthetische Benchmarks

Benchmarks wie CrystalDiskMark und Co. sind ein standardisierter Ansatz, um die Performance einordnen zu können. Der CrystalDiskMark 8 führt mehrere Tests durch, darunter sequenzielles Lesen und Schreiben sowie 4K-Operationen bei Q1 und Q32. Zusätzlich ermöglicht das Tool eine frei einstellbare Mischung aus Lese- und Schreibzugriffen. Es besteht zudem die Wahl zwischen Zufallsdaten und komprimierbaren Nullfolgen, um zu prüfen, ob eine SSD beim Schreiben komprimierbarer Daten höhere Geschwindigkeiten erreicht. Die Peak-Performance ist im Alltag nicht unbedingt die wichtigste Kennzahl. Zufällige Lese- und Schreib-Vorgänge, wie sie im Gaming-Bereich üblich sind, lassen große Leistungsabstände normalerweise schnell schmelzen. Im Falle der WD Black SN8100 von Sandisk gibt es aber ein kleines Highlight: Die Random-Zugriffe fallen äußerst positiv aus und können sich ein deutliches Stück von der Konkurrenz abheben, auch abseits des CrystalDiskMark.

Im PCMark 10 wichtig zu wissen: Die in MB/s angegebenen Durchsatzwerte sind nicht direkt mit Lade- oder Kopierzeiten gleichzusetzen! Benchmarks wie PCMark 10 enthalten explizit Leerlaufzeiten (Idle-Zeiten). Der PCMark 10 erfasst auch die Gesamtzeit des Tests, um ein praxisnahes Bild von Ladezeiten zu liefern. Dabei gibt es vorgegebene Phasen, in denen die SSD aktiv arbeitet oder im Leerlauf bleibt. Diese Leerlaufzeiten können so hoch sein, dass sich die Gesamtzeiten der SSDs nur geringfügig unterscheiden, selbst wenn der tatsächliche Datendurchsatz einzelner Modelle deutlich abweicht. Die SN8100 bewegt sich hier im guten Durchschnitt, hat aber im Vergleich zu (heißeren) Phison-PS5026-E26-Vertretern wie dem MSI M580 das Nachsehen.

Beim Gaming spielen weitere Faktoren wie CPU, Plattform und Grafikkarte eine größere Rolle für die eigentlichen Ladezeiten. Zur Beurteilung der SSD-Performance ist daher der Datendurchsatz aussagekräftiger als die absolute Ausführungszeit eines Benchmarks. Die Unterschiede in der Spielepraxis bewegen sich oft nur im Sekundenbereich. Beim praktischen Arbeiten mit vielen Daten kann die Differenz und potenzielle Zeitersparnis deutlich größer ausfallen. Auf der nächsten Seite geht es um den PCGH-SSD-Stresstest.

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  1. Seite 1 Überblick
  2. Seite 2 Synthetische Benchmarks
  3. Seite 3 PCGH-Stresstest
  4. Seite 4 Fazit und Testtabelle
    • Kommentare (42)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Homerclon
        Euch ist schon klar, das der TBW nur ein Wert für die Garantie ist?
        Ja klar. Ich finde nur immer interessant zu hören, wie viel die dann so wirklich schaffen und die Zahlen sind halt relativ selten, weil man mit den allermeisten Anwendungsszenarien selbst in Jahrzehnten nicht mal in die Nähe dieser Grenze kommt und die Motivation in größeren Testreihen SSDs zu Schrott zu schreiben logischerweise auch nicht so groß ist.

        Manch andere scheinen dem Wert aber eine extrem große Rolle zuzuschreiben, vorausgesetzt er kommt nicht von Seagate.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Homerclon
        Euch ist schon klar, das der TBW nur ein Wert für die Garantie ist?
        Ja klar. Ich finde nur immer interessant zu hören, wie viel die dann so wirklich schaffen und die Zahlen sind halt relativ selten, weil man mit den allermeisten Anwendungsszenarien selbst in Jahrzehnten nicht mal in die Nähe dieser Grenze kommt und die Motivation in größeren Testreihen SSDs zu Schrott zu schreiben logischerweise auch nicht so groß ist.

        Manch andere scheinen dem Wert aber eine extrem große Rolle zuzuschreiben, vorausgesetzt er kommt nicht von Seagate.
      • Von Homerclon Volt-Modder(in)
        Euch ist schon klar, das der TBW nur ein Wert für die Garantie ist? Die SSD fällt nicht exakt bei erreichen des TBW aus. Die könnte genauso gut auch das doppelte oder dreifache - oder noch mehr - erreichen, und zumindest ältere SSDs (SLC / MLC) erreichten das auch. Bzgl. TLC-SSDs kann ich mich nicht daran erinnern mal ein entsprechenden unabhängigen Test gelesen zu haben. Wenn jemand einen kennt, bitte verlinken.
      • Von oldsqlCrazy Freizeitschrauber(in)
        Zitat von XT1024
        Ja du bist ein toller Hecht, der eine affengeile SSD mit gigantischen 25% mehr TBW hat.
        Geht es irgendwann wieder?

        Vergleichen auch.
        ->
        Ich weiß, danke.

        Wer hat denn eigtl mit dir Clown geredet?

        Und ich kann beides im Gegensatz zu manch anderen.
      • Von XT1024 Volt-Modder(in)
        Zitat von oldsqlCrazy
        ist ja süß
        Ja du bist ein toller Hecht, der eine affengeile SSD mit gigantischen 25% mehr TBW hat.
        Geht es irgendwann wieder?
        Zitat von oldsqlCrazy
        Aber mach dir nichts draus, lesen kann man immer noch lernen.
        Vergleichen auch.
        ->
        Zitat von oldsqlCrazy
        Stimmt die 3PB bei der 4TB sind natürlich weniger als 1,2PB
        Zitat von hellm
        Ich finde ja Stresstests ganz nett, nur diese Art von Stress hat ja selten bis sehr, sehr selten der gemeine Durschnitts-PC-Nutzer.
        Bei dem ist doch eh fast irrelevant, welche SSD er kauft.
        Als ob ein normaler Nutzer einen Unterschied zwischen der gammeligsten QLC und dem absoluten Topmodell feststellen würde.
        Zitat von PCGH_Robert
        B) Teste ich sehr praxisorientiert, auch wenn am Ende dann herauskommt, dass es komplett egal ist und alle dabei gleich abschneiden.
        Ich nehme SSD-Tests ja eher um die besonders schlechten auszusortieren, natürlich aus P/L-Sicht.

        Dieser screenshot sagt doch alles. 8 oder 9 Sekunden Ladezeit?

        In der Spitze 3% mehr bringen absolut nix aber zu einem bestimmten Preis eine zu kaufen, die irgendwo deutlich schlechter ist und wenn der Unterschied in der Praxis nicht feststellbar ist, widerstrebt mir einfach.

        Ich sach nur Samsung 990 "Pro".
      • Von oldsqlCrazy Freizeitschrauber(in)
        Imagine man kauft noch freiwillig Seagate
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