[Update 2: M6s/-e gelistet, Ausstellung auf Cebit] Erste PCI-Express-SSDs mit LSI Sandforce SF-3700 vorgestellt - Plextor M6e PCI-e-SSD ohne RAID
Auf der CES 2014 spielen neue SSDs eine große Rolle, wie diverse Neuvorstellungen unter Beweis stellen. Kingston sowie Mushkin haben ihre ersten PCI-Express-Massenspeicher mit Controllern aus LSI Sandforces SF-3700-Familie vorgestellt, halten sich mit Spezifikationen allerdings noch zurück. Plextor hat ebenfalls eine PCI-Express-SSD präsentiert, die allerdings als Adaptervariante eines M.2-Modells daherkommt und ohne RAID-Lösungen arbeitet.
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Quelle: Plextor
Plextor M6e PCI-Express-SSD (2)
Update 2 vom 08.03.14: Plextor-M6-SSDs gelistet, auf Cebit 2014 ausgestellt
Bereits seit Ende Januar werden sechs der neun M6-SSDs aus dem Hause Plextor in unserem Preisvergleich gelistet. Das betrifft die SATA-6Gbit/s- (M6s) sowie PCI-Express-Modelle (M6e), die je nach Kapazität (128, 256, 512 GByte) 93, 159 und 326 respektive 156, 246 und 484 Euro kosten. Bisher sind sie allerdings noch bei keinem der Onlinehändler verfügbar, wobei vielerorts der 10. März als Auslieferungstermin angegeben wird. Das entspräche dem Start der diesjährigen Cebit in Hannover, wo die Laufwerke laut der jüngsten Pressemitteilung erneut ausgestellt sein werden. Von offizieller Seite sollen Informationen zur Verfügbarkeit noch "später" folgen.
Update vom 10.01.14: Weitere Informationen zu Plextors M6-Serie
Mittlerweile hat Plextor eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der neben der genannten PCI-Express-SSD auch zwei weitere Laufwerke aus der M6-Serie vorgestellt werden. Dies betrifft jeweils eine Ausführung im 2,5-Zoll-Format (M6s) sowie mSATA-Standard (M6m), welche bereits auf der IFA 2013 erstmals präsentiert wurden. Als Controller kommt der 88SS9188 aus dem Hause Marvell zum Einsatz, wobei Plextor weiterhin auf Toshibas MLC-Flash-Speicher in 19 nm setzt.
Als Leistungsdaten gibt der Hersteller maximal 520 sowie 440 MB/s beim sequentiellen Lesen respektive Schreiben an. Die Random-Zugriffe mit 4-KiByte-Dateien werden mit bis zu 94.000 respektive 80.000 IOPS beziffert. Die eingesetzten Caches umfassen je nach Größe bis zu 1 GiByte DDR3-Speicher. Noch im Frühjahr sollen sämtliche SSDs der M6-Serie auf den Markt gelangen, über die Preise schweigt sich Plextor allerdings weiterhin aus.
| Modell | M6s | M6m | M6e |
|---|---|---|---|
| Formfaktor (Schnittstelle) | 2,5 Zoll (SATA 6 Gb/s) | mSATA-Karte (SATA 6 Gb/s) | M.2 (PCI Express über HHHL-Karte) |
| Kapazitäten (GiByte) | 128, 256, 512 | 128, 256, 512 | 128, 256, 512 |
| Controller | Marvell 88SS9188 | Marvell 88SS9188 | Marvell 88SS9183 |
| DDR3-Cache (MByte) | 256 (128 GiB) | 256 (128 GiB) | 256 (128 GiB) |
| 512 (256 GiB) | 512 (256 GiB) | 512 (256 GiB) | |
| 768 (512 GiB) | 1.024 (512 GiB) | 1.024 (512 GiB) | |
| seq. Lesen (max. MByte/s) | 520 | 520 | 770 |
| seq. Schreiben (max. MByte/s) | 440 | 440 | 335 (128 GiB) |
| 580 (256 GiB) | |||
| 625 (512 GiB) | |||
| 4K Random Read (max. IOPS) | 94.000 | 94.000 | 96.000 (128 GiB) |
| 105.000 (256, 512 GiB) | |||
| 4K Random Write (max. IOPS) | 80.000 | 80.000 | 83.000 (128 GiB) |
| 100.000 (256, 512 GiB) |
Originalartikel vom 09.01.14: Neue (PCI-e-)SSDs auf der CES 2014
Wer eine Anschaffung einer PCI-Express-SSD in Betracht zieht, muss aktuell noch auf RAID-Lösungen zurückgreifen. So kommt Asus' ROG Raidr beispielswiese mit zwei LSI-Sandforce-Controllern des Typs SF-2281-VB2 daher, die über einen Marvell-Zusatzchip als RAID-Verbund zusammengeführt werden, um so die Kapazitäten von PCI Express einigermaßen auslasten zu können. Dies bringt allerdings auch die bekannten Probleme eines solchen Verbunds mit sich, beispielsweise der komplette Datenverlust, sollte eine der beiden Teil-SSDs kaputt gehen.
Kingston HyperX Predator und Mushkin Helix
Dies soll sich mit der SF-3700-Controller-Familie von LSI Sandforce ändern, die Mitte November vorgestellt worden ist. Bis zu 1,8 GByte pro Sekunde beherrschen die Controller im sequenziellen Schreiben sowie Lesen, bei Random-Zugriffen gibt das Unternehmen 150.000 IOPS (Lesen) respektive 81.000 (Schreiben) an. Diese Leistungswerte sollen in der zweiten Hälfte des aktuellen Jahres von Kingston sowie Mushkin ausgenutzt werden, die ihre PCI-Express-SSDs aktuell auf der CES 2014 präsentieren. Beide Hersteller schweigen sich aktuell noch über Details der HyperX Predator (Kingston) respektive Helix (Mushkin) aus, orientieren sich allerdings an den offiziellen Spezifikationen von LSI Sandforce. Explizit genannt werden Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 1,8 GB/s. Denkbar sind laut The SSD Review aber auch spätere Varianten mit mehreren Controllern, sodass bis zu 16 PCI-Express-2.0-Lanes bei über 7,0 GB/s angebunden werden könnten.
Plextor M6e PCI-Express-SSD
Nicht ganz so schnell unterwegs ist Plextors M6e PCI-Express-SSD, welche dafür auf bereits erhältliche Hardware zurückgreift. Das eigentliche Speichermedium stellt eine M.2-SSD dar, die auf einer Adapterkarte verlötet ist. Dieser Standard ist aktuell nur in mobilen Lösungen verfügbar, wohingegen sich Desktop-Mainboards auf mSATA beschränken. Dabei kommt der Marvell-Controller 88SS9183 (Brighton) zum Einsatz, der mittels zweier PCI-Express-2.0-Lanes sequenzielle Lesegeschwindigkeiten von bis zu 770 MB/s ermöglicht, beim Schreiben 625 MB/s. Der restliche Datenfluss ist dem Overhead der Schnittstelle geschuldet. Bei Random-Zugriffen gibt Plextor indes 105.000 IOPS (Lesen) beziehungsweise 100.000 IOPS (Schreiben) an. Die M6e PCI-Express-SSD wird es in Ausführungen mit 128, 256 sowie 512 GiByte geben, allerdings wird sich auch hier über Preise und Verfügbarkeit ausgeschwiegen.

Sag mir jetzt nicht das du wirklich Verwendung für 7GB/s hast oder etwa doch?
http://www.lsi.com/downlo...
Sie unterstützen sowohl SATA-III als auch PCIe 2.0 mit AHCI und NVMe.
Langsam aber sicher kann man sich jetzt regelmäßiger über diese SSD's informieren.