Plextor mit neuen SSDs: M6 und M .2 im Detail - Setzt sich PCI-Express auch bei Desktops durch?

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News Reinhard Staudacher Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Auf der IFA durften wir vorab einen Blick auf die neue Generation der SSDs von Plextor werfen. Diese werden im vierten Quartal 2013 erscheinen.

Auf der IFA stellt Plextor seine kommende SSD-Serie vor. Dabei handelt es sich zum einem um die M6-Serie, welche die bekannte M5-Serie beerben soll, zum anderen geht um die M.2-Serie, die vor allem in Ultrabooks eine Rolle spielen wird.

Große Sprünge bei den Übertragungsraten wird es nicht geben. Das liegt an der SATA-6GBit/s-Schnittstelle, die bereits erhältliche SSDs ausbremst. Stattdessen werden mit der neuen Generation vor allem die IOPS steigen. Zwar setzt die M6-Serie immer noch auf den Marvell 88SS9187 als Controller, jedoch kommt A19 Toggle NAND von Toshiba zum Einsatz, welches zusammen mit einer verbesserten Firmware für den Leistungssprung sorgen soll. Durch den dichteren Flash-Speicher werden mit dem aktuellen Formfaktor außerdem Kapazitäten von bis zu einem TByte möglich. Apropos Formfaktor: Mit einer Dicke von etwa 5 mm wird die M6 eine der dünnsten SSDs auf dem Markt sein, gerade so hoch wie der interne SATA-Anschluss an sich.

Der neue Speicher ermöglicht eine höhere Performance bei einer höheren Kapazität, wobei der Preis sinken soll. Die M6 wird in einer Pro und einer S-Version geben. Die Pro-Variante zielt auf das High-End-Segment, während die "M5S" den Mainstream bedienen soll. Die Pro-Version wird sich in der Firmware und Ausstattung von der "S" unterscheiden. Der Release der Serie soll Ende Oktober oder November erfolgen.

SSDs in Ultrabooks

Speziell für den Einsatz in Ultrabooks wurde die M.2-Serie entwickelt. Diese wird nicht über SATA-6-GBit/s angebunden, sondern über PCI-Express. Deshalb arbeiten diese SSDs wesentlich flotter als die Desktop-Varianten: Plextor verspricht im Datenblatt sequenzielle Schreibraten von bis zu 640 MByte/s, die Leserate soll bis zu 740 MByte/s betragen. Die IOPS-Werte liegen zwischen 75.000 und 100.000. Vorerst erscheint die M.2-Serie mit drei Kapazitäten, später soll noch eine 1 TByte-Variante des USB-Stick großen Laufwerks erscheinen.

Da SATA aktuelle SSDs limitiert, sieht Plextor außerdem auch die Möglichkeit, dass sich dieser Formfaktor auch im Desktop-bereich durchsetzt. Zukünftige SSDs könnten also wie eine einfache Erweiterungskarte eingestöpselt werden.

Capacity         128GB         256GB         512GB
Seq. Read 740 MB/s 740 MB/s 740 MB/s
Seq. Write 330 MB/s 575 MB/s 640 MB/s
Random Read >95,000 IOPS >105,000 IOPS >105,000 IOPS
Random Write >75,000 IOPS >75,000 IOPS >75,000 IOPS

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    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von grenn-CB Lötkolbengott/-göttin
        Ich selber glaube das sich PCIe SSDs erst mit SATA Express durchsetzen werden da das ja auch über PCIe 3.0 laufen soll.
      • Von grenn-CB Lötkolbengott/-göttin
        Ich selber glaube das sich PCIe SSDs erst mit SATA Express durchsetzen werden da das ja auch über PCIe 3.0 laufen soll.
      • Von xpSyk BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Netboy
        Was soll die frage in der Überschrift wenn werder eine PCI-Express SSD für Desktops im Artikel zu finden ist, noch die Frage beantwortet wird ?

        Mal wieder mit allen Mitteln Klicks generieren
        Ist doch eine Berechtigte Frage... (?)
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von The1nsider
        Samsung wird nach den 3 BIT SSDs garantiert auch 4 und 5 und 6 BIT etc. SSDs entwickeln.

        Werden sie garantiert nicht - weil es mit aktueller (und wahrscheinlich auch noch in naher Zukunft verfügbarer) Technik elektrisch unmöglich ist. Grund:
        Man muss für eine SLC Zelle auszulesen 2 (2^1) Zustände unterscheiden können an einer Elektrischen Flanke, bei MLC Zellen sind es schon 4 (2^2), bei TLC Chips sind es 8 (2^3).
        Das bedeutet wenn du eine Spannungsdifferenz von 1v hast zwischen "Strom" und "Kein Strom" musst du bei einer TLC Zelle schon in Echtzeit 0,125v Schritte messen können (und diese Schritte müssen erst mal von den Flashes eingehalten werden können!) um eindeutig zu wissen welche Zelle welches Bit geliefert hat... das ist momentan auch die technische Grenze des machbaren, denn wenn ein Signal nur 0,075mv abweicht weiß der Controller schon nicht mehr was los ist.

        Bei einer 4-bit Zelle wären es schon 16 Zustände (2^4) was nicht machbar ist da bereits bei rund 30mV Unterschied ein Lesefehler auftreten würde.

        Nebenbei würden noch mehr Bits pro Zelle die möglichen Schreibvorgänge bis die Zelle tot ist nochmal drastisch verschlechtern was im Zuge der ohnehin schon problematischeren Verkleinierung der Strukturen inakzeptabel ist.

        Es wird andere Techniken geben die Leistung und Kapazität von SSDs nochmal deutlich steigern können - aber sicherlich nicht über den Weg noch mehr Bits in eine Zelle zu packen, jedenfalls nicht so wiue es momentan praktiziert wird.
      • Von The1nsider PC-Selbstbauer(in)
        Samsung wird nach den 3 BIT SSDs garantiert auch 4 und 5 und 6 BIT etc. SSDs entwickeln.
        Somit werden SSDs größer und billiger (840 Basic / 840 Evo).

        Nur weil 95% der anderen SSD Hersteller einen anderen Weg einschlagen heißt das noch lange nicht das es der richtige ist für Home User.

        Es zählt für Home User ja sowieso nur der Preis, die Zugriffszeit und die Startzeit von Anwendungen / Software.
        Die Anwendungsstartzeit ist bei allen aktuellen SSDs in etwa gleich schnell - Egal ob das Teil 80€ oder 1000€ kostet.
      • Von KonterSchock
        Pcie_ssd würde ich mit Freude begrüßen, leider noch zu teuer und noch nicht ausgereift. Na hoffentlich tut sich da bald was.
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