Crucial MX200 garantiert 320 TByte Schreibvolumen, BX100 als Einsteigerserie [Jetzt im Preisvergleich]
Auf der laufenden CES 2015 hat Crucial zwei neue SSD-Serien ins Leben gerufen. Die MX200 wird sich über der MX100 und somit an der Spitze des hauseigenen Portfolios positionieren, wohingegen die BX100 das untere Ende abrunden wird. Im Laufe des ersten Quartals soll die Auslieferung beginnen.
Update vom 09.01.14:
Inzwischen werden Crucials MX200- und BX100-SSDs auch im PCGH-Preisvergleich gelistet, die meisten davon auch schon bei den ersten Händlern. Derzeit halten sich die wenigen Shops noch penibel an die offizielle Preisempfehlung. Spätestens bei einer breiten Verfügbarkeit sollten die Preise jedoch noch deutlich fallen, derzeit ist selbst die BX100-Einsteigerserie noch teurer als die MX100.
Originalartikel vom 07.01.14:
Nur ein halbes Jahr, nachdem Crucial die MX100-Baureihe auf den Markt gebracht hat, steht nun die MX200-Serie in den Startlöchern. Dabei handelt es sich nicht um einen Nachfolger, vielmehr werden die MX200-Modelle über den bisherigen angesiedelt sein. Unabhängig von den Kapazitäten sollen sequenzielle Geschwindigkeiten von 555 MB/s lesend und 500 MB/s schreibend erreicht werden, bei den Zufallszugriffen seien es 100.000 beziehungsweise 87.000 (lesend/schreibend). Zum Einsatz kommt Marvells 88SS9189-Controller nebst Microns 16-nm-Flashspeicher.
Dass neben dem 1-TByte-Modell auch die 500- und 250-GByte-Modelle die maximalen Transferraten erreichen, liegt an der "Dynamic Write Acceleration" getauften Technik. Dabei wird ähnlich Samsungs Turbo Write und Sandisks nCache ein Teil des MLC-Speichers im SLC-Modus betrieben, also nur ein statt zwei Bit pro Zelle beschrieben. Das erhöht die Geschwindigkeit, auf den MLC-Speicher werden die Daten dann in Ruhephasen übertragen. Im Gegensatz zur Konkurrenz ist Crucials Lösung allerdings nicht auf eine gewisse Speichermenge festgelegt, sondern passt sich nach der verfügbaren Menge an. Preislich werden 136 (250 GB), 243 (500 GB) und 457 Euro (1 TB) empfohlen, die Verfügbarkeit soll im laufenden Quartal starten. Angeboten werden die zwei kleineren Ausführungen in den Formaten 2,5 Zoll, mSATA und M.2 (2260, 2280), das Topmodell kommt ausschließlich im 2,5-Zoll-Gehäuse daher. Je nach Kapazität werden Schreibvolumen von 80 bis 320 TB garantiert, die Garantiezeit fällt mit drei Jahren allerdings vergleichsweise gering aus. Zum Vergleich: Die bisherigen Spitzenreiter in Form von Samsungs 850er-Serie kommen auf maximal 150 TB TBW.
Quelle: Crucial
Crucial BX100
Unter den MX100- und M500-Serien siedeln sich künftig die SSDs mit BX100-Nomenklatur an. Das 1-TByte-Modell soll 535 (seq. Lesen) respektive 450 MB/s (seq. Schreiben) erreichen, letzterer Wert bricht je nach Größe auf bis zu 185 MB/s ein. Bei den Zufallszugriffen werden zwischen 87.000 und 90.000 IOPS lesend und 43.000 bis 70.000 IOPS schreibend erreicht. Einen SLC-Cache gibt es hier ebenso wenig, wie eine Verschlüsselungsfunktion. Mit Preisen von 68 (120 GB), 107 (250 GB), 195 (500 GB) und 389 Euro (1 TB) sind die Empfehlungen vergleichsweise niedrig angesiedelt. Die finalen Straßenpreise dürften nochmals darunter liegen, sodass Crucial womöglich die 30-Cent/GB-Marke knacken kann.


Dir ist scheinbar nicht bewusst, was der unterschied zwischen Schreibvolumen (TBW) und Kapazität des Mediums ist.
Das Schreibvolumen bzw TBW ist der Wert, den die Platte maximal beschreiben kann, dieser Wert ist das Minimum den der Hersteller garantiert bezüglich Garantie.
Simple formuliert, ist das der Wert welche Speichermenge die SSD maximal mit der Zeit vertragen kann, mehr dazu findest du zb bei Wikipedia oder sonst wo mit der Suchmaschine deiner wahl.
Aber dies sind nur Minimalwerte wo Hersteller auf Nummer sicher gehen, um dir ein Beispiel zu zeigen das SSD's generell mehr vertragen ein passender Link : Langzeittest: Zwei SSDs von Kingston und Samsung überleben 2 Petabyte - Golem.de
also wenn crucial 320 TB garantiert, dann kauf ich mir auch mal fix ein paar 1tb ssds
Dir ist scheinbar nicht bewusst, was der unterschied zwischen Schreibvolumen (TBW) und Kapazität des Mediums ist.
Das Schreibvolumen bzw TBW ist der Wert, den die Platte maximal beschreiben kann, dieser Wert ist das Minimum den der Hersteller garantiert bezüglich Garantie.
Simple formuliert, ist das der Wert welche Speichermenge die SSD maximal mit der Zeit vertragen kann, mehr dazu findest du zb bei Wikipedia oder sonst wo mit der Suchmaschine deiner wahl.
Aber dies sind nur Minimalwerte wo Hersteller auf Nummer sicher gehen, um dir ein Beispiel zu zeigen das SSD's generell mehr vertragen ein passender Link : Langzeittest: Zwei SSDs von Kingston und Samsung überleben 2 Petabyte - Golem.de