AMD Ryzen Threadripper 2970WX & 2920X offiziell veröffentlicht - Test folgt
AMD komplettiert seine High-End-Prozessorreihe mit den beiden CPUs Ryzen Threadripper 2970WX und Ryzen Threadripper 2920X. Es handelt sich um die abgespeckten Modelle mit 24 beziehungsweise 12 Zen-Rechenkernen. Ein Test der PC Games Hardware folgt voraussichtlich morgen.
Im August hat AMD die ersten beiden Sockel-TR4-Prozessoren innerhalb der Zen+-Familie veröffentlicht. Der Ryzen Threadripper 2990WX stellt das neue Topmodell dar, das nunmehr vier aktive Siliziumchips mit insgesamt 32 Rechenkernen nutzt. Dementsprechend steht das "W" im Namen für "Workstation". Für den "normalen" High-End-Nutzer veröffentlichte AMD bisher den Ryzen Threadripper 2950X mit zwei vollaktivierten Dies, also 16 Kernen. Heute erfolgt offiziell die Markteinführung der zwei verbleibenden TR4-CPUs.
Ryzen-Threadripper-CPUs mit 24 und 12 Kernen
Der Ryzen Threadripper 2970WX und Ryzen Threadripper 2920X stellen jeweils teildeaktivierte Varianten der beiden großen Brüder dar. Das 2970WX-Modell behält die vier aktiven Siliziumchips bei, nutzt pro Die aber sechs statt acht Kerne beziehungsweise drei statt vier pro CPU-Complex (CCX). Der Ryzen Threadripper 2920X nutzt zwei Dies mit insgesamt 12 Rechenherzen. Gegenüber dem Vorgänger hat AMD an der Taktschraube gedreht, was sich allerdings erst auf den zweiten Blick bemerkbar macht: Nominell nimmt der maximale Boost-Takt nur um 100 MHz zu, mit dem Precision Boost 2 werden jedoch höhere Frequenzen auf allen Rechenherzen erreicht. Einen Testbericht zu den zwei neuen CPUs werden Sie voraussichtlich morgen auf PCGH.de nachlesen können.
Mehr zu AMDs High-End-Prozessoren: Ryzen Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Als Randnotiz sei noch AMDs neue Preisliste angesprochen. In dieser nennt AMD im Falle der Ryzen-2000-Modelle inzwischen höhere Euro-Preise als noch zur Veröffentlichung im Sommer. Der Ryzen 7 2700X etwa hat eine UVP in Höhe von 286 Euro exklusive Mehrwertsteuer, also gut 340 Euro mit den deutschen 19 Prozent. Das liegt an dem gefallenen Währungskurs der letzten Monate, der US-Preis bleibt mit 329 US-Dollar nämlich unverändert. Der Handel hatte die Preise der Ryzen-CPUs zwischenzeitig angezogen, der genannte Ryzen 7 2700X zum Beispiel stieg zwischenzeitlich bei vielen Shops von gut 300 auf 330 bis 340 Euro. Inzwischen hat sich der Straßenpreis allerdings schon wieder auf die ursprüngliche UVP in Höhe von 319 Euro normalisiert, sodass die "Preiserhöhung" nur theoretischer Natur ist.




Demnach hättest du ja zehn Jahre lang nichts blaues kaufen dürfen, oder?
Die Intel,s gehen in der Regel bis 5,0 GHZ und gute sogar bis 5.3 GHZ unter Luft - Wasser
Und die allermeisten Games brauchen Takt auch in Zukunft mehr , als 8 Kerne
Mein aktueller AMD Prozessor 8-Kerner lief im Benchmark auch 5Ghz unter Luft, im Alltag derzeit mit 4,6Ghz. Ich erwarte, dass die Ryzens da problemlos mithalten.
Nachtrag:
Es ist schon ein bisschen lächerlich, wie "stolz" du darauf zu sein scheinst dass Intel gerade mal wieder höhere Taktraten erreicht. Sie sind zwar derzeit genauso schnell wie AMD, jedoch hatten diese für ein gutes Jahrzehnt deutlich höhere Taktraten
Unterm Strich ist das auch keine relevante Metrik. Interessant ist nur die Rechenleistung, nicht wie sie erreicht wird. Ein guter Vergleich dazu sind Motoren, die Drehzahl allein sagt nichts darüber aus wie schnell das Auto fahren kann.
Die wirklich relevante Metrik ist am Ende die Rechenleistung pro Geldeinheit. Und da sieht es bei AMD Zen gerade hervorragend aus.
Und von "AMD sieht kein Land" kann man wohl kaum sprechen, in vielen Anwendungen sind sie sehr schnell und haben deutlich höhere Performance/Geldeinheit.
Hast du irgendwelche brauchbaren Daten wie hoch man die Prozessoren durchschnittlich übertakten kann? Ansonsten ist deine Aussage eh nicht haltbar.
An der Stelle möchte ich auch noch einmal daran erinnern, dass besonders unter Windows immer noch nicht alle Probleme von Spectre, Meltdown und Spectre II behoben sind. Es ist davon auszugehen, dass die Intel Prozessoren dort effektiv 20-30% Leistung verlieren werden, je nach Hardware-Generation und Anwendungsbereich.
Quellen:
Understanding the performance impact of Spectre and Meltdown mitigations on Windows Systems - Microsoft Secure
Meltdown und Spectre: Erste Klagen gegen Intel, Performanceprobleme kochen hoch |
heise online
Meltdown and Spectre Patches Have Caused Serious Performance Issues | WIRED
The Actual Performance Impact of Spectre/Meltdown Hyper-V Updates
Nein, nicht wirklich. Es ist zwar interessant zu vergleichen wie effektiv die verschiedenen Plattformen bei identischem Takt sind, aber die darauf möglichen Taktraten, insbesondere jene, welche vom Hersteller ausgewählt wurden, sind selbstverständlich ein elementarer Bestandteil eines Tests.
Der RAM sollte die Busgeschwindigkeit haben die der Hersteller empfiehlt, die Kühlung sollte in beiden Fällen adäquat sein.
Interessant ist eher welche Software man verwendet. Richtig verwertbare Ergebnisse erreicht man eigentlich nicht mit Windows, da dort nicht kontrollierbar ist was sonst noch ausgeführt wird.
Für wirklich vergleichbare Aussagen müsste man schon eine leere Installation von Linux mit Echtzeitkernel nutzen.
Im Notfall werden wohl statistische Mittelwerte mehrerer Messungen herhalten müssen.
Ich nicht, der Unterschied in der Taktfrequenz ist gering, ebenso der finanzielle Aufwand (derzeit knapp 100€). Heute programmiert niemand mehr Spiele welche nicht multithread-fähig sind, da machen die 50% mehr Kerne viel mehr aus.
Davon abgesehen sind Spiele für die meisten Anwender nur eines der vielen Anwendungsszenarien, für die sie ihren Computer brauchen.
Die Intel,s gehen in der Regel bis 5,0 GHZ und gute sogar bis 5.3 GHZ unter Luft - Wasser
Und die allermeisten Games brauchen Takt auch in Zukunft mehr , als 8 Kerne
Das schlimmste ist aber auch, ich verstehe alle hier.
Jetzt drehen wieder alle durch. Wie gut, dass ich stets besonnen bleibe.
Alles eine Frage der Kühlung, wie immer.
Ich könnte ja jetzt sagen, ich habs dir doch gleich gesagt.
Aber wen juckt schon Intel, AMD,
Das sogenannte IntelPoser Syndrom...