Vor Ryzen 3000: 2000er-CPUs werden etwas günstiger [Update: R7 2700 im Preis gefallen]
Jetzt aktualisiert: In gut einem Monat wird AMD seine dritte Ryzen-Generation, angeführt vom Ryzen 9 3900X, offiziell veröffentlichen. Spannend wird, wie sich die Preisentwicklung der Vorgänger-Prozessoren verhalten wird, die nun gewissermaßen zum alten Eisen gehören. Bisher gibt es weitere moderate Anpassungen nach unten hin, sodass es den Ryzen 5 2600 zum Beispiel ab 130 Euro gibt.
Update vom 06.06.19:
Der Ryzen 7 2700 ist jüngst nachgerückt und auf 200 Euro gefallen. Damit ist er immer noch ein ganzes Stück teurer als der Ryzen 7 1700 für 145 Euro, kommt aber neben absolut höheren Taktraten mit einem intelligenteren Precision Boost 2.0 daher, der die Praxisleistung spürbar erhöht.
Originalartikel vom 04.06.19:
Mit Generationswechseln im Bereich von Prozessoren und Grafikkarten gibt es immer zwei spannende Entwicklungen. Die primäre betrifft die neue Hardware: Wie gut schneidet sie in Tests ab? Liefert sie zufriedenstellende Ergebnisse? Bei der zweiten geht es um die Auswirkungen auf die Vorgängerreihe: Wie verhalten sich die Preise? Lässt sich womöglich ein Schnäppchen schießen, wenn man auf ein bisschen Performance und Effizienz verzichtet?
Ryzen 2000 macht für 3000 Platz
Ein solcher Wechsel steht bei AMDs Prozessor-Sparte an, die am 07. Juli offiziell die Ryzen-3000-Serie für den Desktop veröffentlichen wird. Der Chiphersteller zeigt sich zuversichtlich, mit dem Wechsel auf TSMCs 7-nm-Prozess für die CPU-Chiplets und der weiterentwickelten Zen-2-Mikroarchitektur Intel das Leben schwer machen zu können. Die unverbindlichen Preisempfehlungen bleiben beim Ryzen 7 3700X, Ryzen 5 3600X und Ryzen 5 3600 verglichen mit ihren direkten Vorgängern eins zu eins erhalten. Zum Verkaufsstart heißt das, dass die Straßenpreise bis auf Weiteres höher ausfallen werden.
Lesenswert: AMD auf der Computex: Ryzen 9 3900X mit 12 Kernen kommt im Juli
Die Abverkäufe bei AMDs Prozessoren machen sich vor allem in der Mittelklasse bemerkbar, wo schon der Ryzen 5 1600 und teilweise der Ryzen 7 1700 aus der ersten Generation attraktive Kaufoptionen darstellen konnten. Aktuell kostet der Ryzen 5 2600 130 Euro. Der Ryzen 5 3600 wartet mit einer UVP von 199 US-Dollar auf und dürfte dementsprechend bei rund 200 Euro zum Start landen. Das sind zwei völlig unterschiedliche Preisklassen, in der sich eine Leistungsstufe Unterschied verkraften lässt.
Ryzen 7 2700X nur noch bedingt attraktiv
Im Bereich der Oberklasse läuft der Abverkauf erfahrungsgemäß zäher. Der Ryzen 7 2700X wechselt aktuell ab knapp 285 Euro den Besitzer. Der Ryzen 7 3700X wird 329 US-Dollar kosten, dürfte sich also bei 320 bis 340 Euro einpendeln. Der relative Unterschied ist bereits deutlich geringer als bei den Sechskernern. In dieser Klasse dürften die Käufer zudem eher bereit sein, ein paar Euro mehr für ein moderneres und schnelleres Produkt auszugeben. Deutliche Preissenkungen würden wir in den kommenden Wochen nicht mehr erwarten, lassen uns aber gerne eines Besseren belehren.


Zwölfkerner ist doch zukunftssicher genug?
Achso, wegen PCIe4.0... naja man kauft so ein Board ja auch nicht für die Ewigkeit.
In zwei Jahren kommt doch schon DDR5-RAM mit Zen3, soweit ich gehört habe.
Da nehme ich beim nächsten Upgrade lieber gleich beides mit, statt jetzt nur PCIe4.0, was bis dahin relativ nutzlos ist.
Gigabyte X470 Aorus Gaming 7
10 x 40A = 400A
ASRock X470 Taichi Ultimate
12 x 40A = 480A
Asus ROG Crosshair VII Hero
10 x 60A = 600A
Meinste so'n übertakteter 7nm Zwölfkerner zieht mehr als 350A?
Mit Flüssigstickstoff vielleicht... Damit kenne ich mich nicht aus.
Ich denke eher nicht. Das wären bei ~1,3Vcore ja über 455W.
Um das zu erreichen braucht es schon einen übertakteten 32-Kerner.
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Die besten SpaWa-Kühler sind sowieso wassergekühlt.
Ne, ich glaub das ist größtenteils unnötig mit den Spannungsversorgungen bei den X570-Brettern, selbst wenn man übertakten will.
Aber es ist natürlich gutes Marketing für Ryzen3000. Und irgendwie muss man ja auch rechtfertigen warum die Boards so teuer sind.
Außerdem packen die nicht umsonst solche Spannungswandlerkühler auf die X570-Bretter. Denke, die werden gebraucht beim Overclocking.
Aber die Boards, die geupdatet werden, dürften mit den neuen Prozessoren genau so gut klarkommen, wie die X470, B450 und X570 Boards auch.
Da die Titel der links explizit nur auf Boards ab X450 eingehen, hab ich sie nicht genutzt. Also da mein Crosshair Hero VI mit einer hervorragenden Stromversorgung ausgestattet ist, kann ich da noch nen R3000 drauftun, gut.
Wenn du aber natürlich ein 16 Kerner auf ein billig Modell der X370 Serie draufhaust, wirst du ggf Probleme bekommen, erst recht wenn du übertaktest.
Aber ein 16 Kerner ist noch nicht in Sicht und mit einem 12 Kerner sollte es keine Probleme geben.