AMD Ryzen 9 9950X3D im Test: Fazit und Wertung
Wie lautet das Fazit zum Ryzen 9 9950X3D?
In diesem Artikel
Festzuhalten bleibt erst einmal, dass der Ryzen 9 9950X3D extrem schnell ist und sich aufgrund seiner bislang unerreichten Anwendungsleistung und der hervorragenden Gaming-Performance, welche aktuell einzig vom Ryzen 7 9800X3D knapp übertroffen wird, hochverdient den ersten Platz im kombinierten CPU-Index von PCGH sichert. Der Ryzen 9 9950X3D ist bezogen auf die Gesamtleistung aktuell die beste CPU am Markt. Intel hat sowohl mit dem Core Ultra 9 285K als auch mit dem schnellen Vorgänger, dem Core i9-14900K/KS weder in Spielen noch in Anwendungen eine Chance und muss den Platz an der Sonne wieder räumen.
AMDs anhaltenden Arbeiten hinsichtlich der Optimierung des Scheduling sind vorbildlich, aber weiterhin ausbaufähig, und genau das verspricht AMD auch. Für einen weitestgehend fehlerfreien Betrieb sollen das BIOS mit der entsprechenden AGESA-Firmware, der Chipsatztreiber sowie Windows 11 zudem auf dem neuesten Stand sein. Bei der Effizienz, welche unter dem Strich schlicht nicht als gut bezeichnet werden kann, trägt der Ryzen 9 9950X3D mit insgesamt 16 schnellen Zen-5-Prozessorkernen, 32 Threads, hohen Taktfrequenzen und gleich zwei CCDs die Bürde des Spitzenmodells und verliert in dieser Disziplin sogar gegen seinen direkten Vorgänger.
Spieler, deren Systeme nicht zusätzlich mit anspruchsvollen produktiven Anwendungen und hohen Multi-Core-Lasten ausgelastet werden, sollten nach wie vor lieber zum Ryzen 7 9800X3D greifen. Dieser ist in Spielen nicht nur ganz knapp schneller und in der Anschaffung deutlich günstiger, sondern kommt dank nur eines CCDs auch ganz ohne die Probleme mit dem fehlerhaften Scheduling aus. Für Anwender, welche sich eine Kombination aus kompromissloser Anwendungsleistung und hervorragender Gaming-Performance wünschen, ist hingegen der Ryzen 9 9950X3D die erste Wahl. In solchen Szenarien ist auch der vergleichsweise hohe Anschaffungspreis ziemlich schnell als relativ anzusehen.
AMD Ryzen 9 9950X3D: Testtabelle mit Wertung
| Prozessor | AMD Ryzen 9 9950X3D |
|---|---|
| PCGH-Preisvergleich | www.pcgh.de/preis/3381558 |
| Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis | Ca. € 769,-/5- |
| Für Mainboards mit … | Sockel AM5 |
| Codename | Granite Ridge-X |
| Anzahl Kerne/Threads | 16c/32t |
| Basistakt (Turbo für alle und einen Kern) | 4,3 GHz, (5,2-5,75 GHz) |
| L1-Cache (Daten/Befehle, je Kern) | 48 KiByte/32 KiByte |
| L2-Cache (je Kern)/LLC (gesamt) | 1.024 KiByte/128 MiByte |
| Heatspreader, Fertigung | Metall (verlötet), TSMC N4 |
| Ausstattung (20 % der Endnote) | 3,40 |
| Integrierte Grafikeinheit (IGP) | RDNA 2 (2 CU/128 SP) |
| IGP-Funktionen | 4x Display Support, AMD Eyefinity, AMD FreeSync 2, AV1 decode, H.265 encode/decode, VP9 encode/decode, DirectX 12.1, OpenGL 4.5, Vulkan 1.0 |
| Befehlssätze und Erweiterungen | AES-NI, AMD-V, AVX, AVX-512, AVX2, FMA3, MMX(+), SHA, SSE, SSE2, SSE3, SSE4.1, SSE4.2, SSE4a, x86-64 |
| KI-Beschleuniger (NPU) | Nicht vorhanden |
| Integrierte PCI-Express-Lanes | 24× PCI-Express 5.0 |
| Eigenschaften (20 % der Endnote) | 3,76 |
| Offener Multiplikator | Ja |
| Speicherkanäle/Speicherspezifikation | 2× DDR5-5600 |
| ECC-Support | Unterstützt |
| TDP laut Hersteller | 170 Watt |
| Package Power Table (AMD), Maximum Turbo Power (Intel) | 200 Watt |
| Leistungsaufnahme (BG3/Indiana/Stalker 2) | 109/133/115 Watt |
| Leistungsaufnahme Spiele (Durchschnitt) | 117 Watt |
| Leistungsaufnahme Anwendungen (Durchschnitt) | 168 Watt |
| Effizienz Gesamt (20 Benchmarks) | 64 Prozent |
| Leistung (60 % der Endnote) | 1,01 |
| Spiele-Index (Avg) | 99,3 Prozent |
| Spiele-Index (P1) | 99,5 Prozent |
| Spiele-Index (P0.2) | 97,9 Prozent |
| Anwendungs-Index | 100 Prozent |
| Endnote | 2,04 |
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Freu mich schon auf die nächste Print.
Hätt ich gern, den Prozessor. Aber rund 800€ alleine für die CPU sind mir dann doch bissel zu stramm.
Vielleicht kann ich in nächster Zeit einen gebrauchten 7950X3D günstig bekommen.
Ich würde eigentlich erwarten dass der Verbrauch da vllt so 20% über dem 9800X3D liegt.
Außerdem würde mich in dem Zusammenhang auch interessieren wie der Chipsatz Treiber darauf reagiert. Merkt der dass nur ein CCD aktiv ist oder ist der so dumm wie früher und bindet die Spiele dann auf die ersten 4 Kerne?