Ryzen 7950X und 7700X im Test: Kaufberatung + Aussicht
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Ryzen 7950X und 7700X im Test: Kaufberatung + Aussicht

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Auf dieser Seite möchten wir klären, ob sich der Griff zum Ryzen 7000 direkt zum Launch lohnt und geben Denkanstöße, um mögliche Limits am heimischen PC ausfindig zu machen.

Schon morgen, am 27.09.2022 sollen die neuen Prozessoren im Laden stehen und wir würden uns nicht wundern, wenn einige Shops Vorbestellungen bereits versendet haben. Wer, wenn nicht PCGH, kann nachvollziehen, wie das ist, wenn neue, spannende Hardware auf den Markt kommt? Doch gerade in heutigen Zeiten, mit exorbitanten Strom- und Gaspreisen ist ein Upgrade nicht immer sinnvoll, auch, wenn Benchmarks etwas anderes zeigen. Wir möchten Ihnen bei Ihrer Entscheidung helfen, ob der Kauf von Ryzen 7000 zum Launch lohnt oder ob Warten die bessere Lösung ist.

Ryzen 7000 im Test: Kaufberatung

Sie liebäugeln mit einem Ryzen 7000, wissen aber nicht so recht, ob sich ein Upgrade lohnt? Wir helfen Ihnen. Beachten Sie bei unseren Benchmarks, dass wir uns hier möglichst außerhalb des GPU-Limits bewegen. Wir tun das, weil wir die Leistung des Prozessors testen und vergleichen wollen. Je nach System werden Sie sich dagegen eher in einem GPU-Limit befinden, gerade, wenn Sie in höheren Auflösungen spielen. Ein CPU-Upgrade lohnt sich dann, wenn die Grafikkarte nicht mehr richtig ausgelastet ist. Sie können sich beispielsweise mit Capframe X oder dem MSI Afterburner die GPU-Auslastung in Prozent anzeigen lassen. Wenn dieser Wert meist unterhalb von 95 Prozent liegt, dann kann sich der Griff zu einem neuen Prozessor lohnen. Ob Sie dafür direkt einen Ryzen 7 7700X benötigen, müssen Sie mit Ihrem Geldbeutel klären. Die neuen CPUs bringen nämlich auch neue Mainboards mit, da ein neuer Sockel notwendig wurde. Ein gutes AM5-Brett kann schnell 200 Euro kosten und DDR5-Speicher ist zwar schon günstiger geworden, jedoch noch nicht so günstig wie DDR4 bei gleicher Kapazität. Sie werden allerdings gerne lesen, dass AMD plant, den Sockel AM5 bis mindestens 2025 zu unterstützen. Das würde nicht nur bedeuten, dass die nächste Generation der 3D-Modelle, sondern sogar Zen 5 auf dem Sockel AM5 betrieben werden kann. Sie können sich beispielsweise jetzt ein X670-Mainboard kaufen und dann für einen Zen-5-Prozessor sparen und sind für die nächsten Jahre bestens aufgestellt. Wir möchten aber noch einmal betonen, dass es notwendig ist, dass Sie verstehen, ob und wann Sie sich im GPU-Limit befinden. Ein CPU-Upgrade im GPU-Limit bringt keine Mehrleistung. Und sich Leistung für die Zukunft zu "sparen", hat sich in der schnelllebigen Hardware-Welt noch nie gelohnt.

Ryzen 7000 im Test: AM4 ist immer noch eine gute Alternative

Alternativ investieren Sie in die AM4-Plattform, die vergleichsweise günstig daher kommt. PC-Spieler werden mit einem Ryzen 7 5800X3D sehr glücklich und AMD hat betont, dass der Sockel AM4 neben dem Sockel AM5 weiter existieren wird und sogar noch neue Prozessoren erhalten soll. Wie das genau aussieht, können wir Ihnen leider auch nicht sagen. Es ist jedenfalls nicht zu erwarten, dass für Sockel AM4 noch leistungsfähigere CPUs als einen 5800X3D oder 5950X herauskommen werden. Möglicherweise lässt AMD die bestehenden Zen 3(D)-Modelle einfach weiterlaufen. Ein Ryzen 5 5600, Ryzen 7 5700X oder Ryzen 9 5900X bis hin zum 5950X sind auch nach dem Launch von Ryzen 7000 eine Empfehlung wert, da sie vergleichsweise viel Leistung fürs Geld liefern und ebenfalls sehr effizient zu Werke gehen.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Sie als AMD-Nutzer noch nie so viele Möglichkeiten hatten, wie jetzt. Ein sparsames System, bestehend aus einem B550-Mainboard mitsamt sehr effizienten Zen-3-Sechskerner (etwa den Ryzen 5 5600 für 149 Euro) ist ebenso möglich, wie die neue Leistungsspitze mit Sockel AM5, X670E und einem Ryzen 9 7950X. Spieler und Content Creator werden damit gleichermaßen zufriedengestellt. Und wem das alles zu viel ist, wartet erst mal weitere Tests ab. Wir liefern beispielsweise bald den Test des Ryzen 9 7900X und Ryzen 5 7600X nach und Raptor Lake steht auch vor der Tür.
AMD hat ein straffes Zeitfenster. Bis 2024/25 soll nicht nur Zen 4D erscheinen, sondern mit Zen 5 und sogar Zen 5D die nächsten CPU-Generationen. Das Kürzel 'c' steht für 'Compute', das sind Server-Prozessoren. Quelle: AMD AMD hat ein straffes Zeitfenster. Bis 2024/25 soll nicht nur Zen 4D erscheinen, sondern mit Zen 5 und sogar Zen 5D die nächsten CPU-Generationen. Das Kürzel "c" steht für "Compute", das sind Server-Prozessoren.

Ryzen 7000 im Test: Wie geht es weiter?

Nicht überraschend, jedoch sehr erfreulich zu sehen ist, dass AMD offiziell weitere Prozessoren mit 3D-V-Cache bestätigt. Wir erwarten zwar nicht sofort einen "Ryzen 7 7800X3D", aber sicher ist, dass dieser (oder sogar ein Modell mit noch mehr Kernen) in optimierter 4-nm-Fertigung das Band bei TSMC verlässt und jeden Gamer da draußen glücklich machen wird. Das Gleiche gilt übrigens auch für Zen 5 (mutmaßlich Ryzen 8000 oder Ryzen 9000). Sie werden sich dafür aber mindestens bis 2023 gedulden müssen, möglicherweise auch bis Anfang 2024. Wir erwarten, dass Zen 4D und auch Zen 5 auf den aktuellen AM5-Mainboards laufen werden. AMD ist nämlich auch deshalb so beliebt, weil sich neue CPU-Generationen auf vergleichsweise alten Mainboards betreiben lassen. Es ist allerdings ein Unterschied, wenn Sie ein X370-Brett mit PCI-Express 3.0 mit einem sehr modernen X670E-Mainboard mit DDR5- und PCI-Express 5.0 Unterstützung vergleichen. Letzteres wird die nächsten fünf Jahre locker "überleben" können, so kann es Ihnen zum Vorteil gereichen, wenn Sie jetzt zugreifen. Je nach Anspruch gilt das sicher auch für ein B650-Mainboard, welches nach allem, was bekannt ist, in Sachen M2-SSD "nur" auf PCI-Express 4.0 setzen wird.

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    • Kommentare (389)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Wenn in zweiter Teil ins Haus steht, dann lohnt sich dort ein Neuanfang, sofern es wirklich ohne großen Aufwand möglich ist, dort Benchmarks durchzuführen.
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Wenn in zweiter Teil ins Haus steht, dann lohnt sich dort ein Neuanfang, sofern es wirklich ohne großen Aufwand möglich ist, dort Benchmarks durchzuführen.
      • Von xMo Schraubenverwechsler(in)
        Hallo Dave,

        Ja aussagekräftig war etwas der falsche begriff. Eher ein anhalts punkt wo man sich etwa bewegt.

        Aktuell in warzone (1) ist es möglich mit 15 spielern eine eigene lobby zu eröffnen und so ungestört spielen zu können.

        In Warzone 2 (november) ist dies mit weniger aufwand möglich.

        Gruß
        Maurice
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von xMo
        Ich finde grade in shootern sind die FPS so essenziell und aussagekräftig.
        "Die Fps" sind eine Sache, aber ein aussagekräftiger Vergleich zwischen Prozessoren bedingt eine zu 100 Prozent nachstellbare Szene zum Ermitteln der Werte. Wir testen für gewöhnlich keine reinen Online-Spiele, da sich nicht sicherstellen lässt, dass wir in Ruhe benchen können. Eine Möglichkeit wäre, wenn Warzone eine Art KI-gestützte Karte generiert, ohne den Einfluss anderer Spieler. Ist so etwas möglich?
      • Von xMo Schraubenverwechsler(in)
        Guten Morgen,

        Ich lese viele eure beiträge über cpu test und die sin immer gut und ausführlich.

        Leider fehlt mir immer COD Warzone.
        Ich finde grade in shootern sind die FPS so essenziell und aussagekräftig.

        Ich würde mir wünschen das künftig Warzone mit in den Test aufgenommen wird.

        Grade für spieler die nicht nur zum spaß spielen dürfte das hoch interesant sein.

        Gruß Maurice
      • Von schnufflon84 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ich hab den Ecomodus jetzt per Ryzen Master aktiviert... dann zieht der 7950x nur noch 88W und erreicht keine 60 Grad mehr in Cinebench. In Spielen sowieso nicht. Hab mal singlecore und multicore Leistung mit und ohne Ecomodus in Cinebench R23 durchlaufen lassen. Im Singlecore Score ist er komischerweise sogar stärker geworden im Ecomodus??!?. Multicore verliert er rund 7.000 Punkte, ist aber immernoch schneller als ein 5950x, aber wird dabei nicht mal mehr 60 Grad warm (im Mittel 54 Grad bei mir)
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