Ryzen 7950X und 7700X im Test: Effizienz, Fps pro Watt
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Ryzen 7950X und 7700X im Test: Effizienz, Fps pro Watt

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Diese Seite beschäftigt sich mit der Leistungsaufnahme aller Prozessoren im Test und zeigt den großen PCGH-Effizienz-Index, unterteilt in Gesamt, Spiele und Anwendungs-Effizienz. Mithilfe eines Hardware-Tools messen wir die Leistungsaufnahme der CPU allein, mit Einflussnahme der Spannungswandler auf dem Mainboard.

Package Power Tracking (PPT), Thermal Design Current (TDC) und Electrical Design Current (EDC) sind der Maßstab bei AMD-Prozessoren, welche die finale Leistungsaufnahme festlegen respektive als Grenzen fungieren. Der PPT-Grenzwert ist die zulässige Leistungsaufnahme des Sockels über die Spannungswandler, die den CPU-Sockel versorgen. TDC ist die maximale Stromstärke in Ampere, die von der Spannungsregler-Konfiguration einer Hauptplatine in thermisch eingeschränkten Szenarien geliefert werden kann. EDC beschreibt die maximale Stromstärke in Ampere, die das Mainboard kurzzeitig anlegen darf. AMD unterteilt ihre CPUs in feste TDP-Klassen und definiert somit Vorgaben für PPT, TDC und EDC. Die Angaben, die Sie in unseren Übersichten und Benchmarks vorfinden, beschäftigen sich dabei vorrangig mit dem PPT-Wert. Wir messen dabei nicht explizit "PPT", gleichwohl aber die Leistungsaufnahme unter Last in Watt, wir kommen daher dem PPT am nächsten. Ein Ryzen 7 7700X als Beispiel eine TDP von 105 Watt, was bei AMD bei Zen 4 eine PPT von 142 Watt bedeutet. Das bedeutet, dass diese CPU ohne Ihr Eingreifen niemals mehr als diese 142 Watt verbrauchen wird. Laut Robert Hallock sind diese Werte "hard coded", Hersteller wie Asus, Gigabyte oder MSI müssen sich also daran halten. Das ist recht angenehm, denkt man mal an die Konkurrenz.

Ryzen 7000 im Test: Leistungsaufnahme unter Last und Fps pro Watt

Ryzen 7000 im Test: Effizienz-Index

Betrachten wir den Effizienz-Index, wird klar, dass es AMD nicht gelungen ist, den Ryzen 7 5800X3D vom Thron zu stoßen. Auch die Mittelklasse-CPU Ryzen 5 5600 zeigt eine Effizienz auf, die vielleicht ein Ryzen 5 7600X knacken könnte, doch das muss erst der Test zeigen. Ansonsten steht Zen 4, bezogen auf den Achtkerner, recht gut da, gerade was Spiele angeht. Übertaktet sinkt die Effizienz des 7700X zwar etwas, die Zahlen sehen, verglichen mit anderen CPUs jedoch immer noch hervorragend aus. Interessant ist, dass der Eco-Mode auf 65 Watt TDP die Effizienz nur minimal verbessert und eher bei Anwendungen, als bei Spielen zum Tragen kommt. Ganz andere Kaliber fährt ein Ryzen 9 7950X auf. Wir erinnern uns: AMD hat mit Zen 4 eine neue TDP-Klasse eingeführt: 170 Watt. Ryzen 9, sowohl 7900X und 7950X nutzen die erhöhte TDP, um die 12 bis 16 Kerne ausreichend mit Strom versorgen zu können, damit alle Kerne über 5 GHz hoch takten. Das kostet den 16-Kerner unter gewöhnlicher Spiele-Last jedoch den Kopf und macht das Topmodell ineffizienter als den eigenen Vorgänger und den Intel Core i9-12900K. Bei Anwendungen ist die Energieausbeute besser: Der absolute Verbrauch liegt zwar oberhalb eines i9-12900K, die prozentuale, normiere Effizienz liegt ab Werk jedoch über der des Konkurrenten. Am besten jedoch betreiben Sie den R9 7950X im Eco-Mode bei 65 Watt, dann erhalten Sie bei der Berechnung von parallelisierten Aufgaben die höchste Effizienz im Desktop. Auf der kommenden Seite beschäftigen wir uns mit der Kaufberatung. Für wen ist Ryzen 7000 geeignet? Lohnt sich jetzt schon der Kauf? Wir haben die Antworten.

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  1. Seite 1 Ryzen 7950X und 7700X im Test: Die Kerne der Zukunft
  2. Seite 2 Ryzen 7950X und 7700X im Test: Architektur und Mainboards
  3. Seite 3 Ryzen 7950X und 7700X im Test: Benchmarks, neue Grundlagen
  4. Seite 4 Ryzen 7950X und 7700X im Test: Tuning und Eco-Mode
  5. Seite 5 Ryzen 7950X und 7700X im Test: Effizienz, Fps pro Watt
  6. Seite 6 Ryzen 7950X und 7700X im Test: Kaufberatung + Aussicht
  7. Seite 7 Ryzen 7950X und 7700X im Test: Wertung + Fazit
    • Kommentare (389)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Wenn in zweiter Teil ins Haus steht, dann lohnt sich dort ein Neuanfang, sofern es wirklich ohne großen Aufwand möglich ist, dort Benchmarks durchzuführen.
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Wenn in zweiter Teil ins Haus steht, dann lohnt sich dort ein Neuanfang, sofern es wirklich ohne großen Aufwand möglich ist, dort Benchmarks durchzuführen.
      • Von xMo Schraubenverwechsler(in)
        Hallo Dave,

        Ja aussagekräftig war etwas der falsche begriff. Eher ein anhalts punkt wo man sich etwa bewegt.

        Aktuell in warzone (1) ist es möglich mit 15 spielern eine eigene lobby zu eröffnen und so ungestört spielen zu können.

        In Warzone 2 (november) ist dies mit weniger aufwand möglich.

        Gruß
        Maurice
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von xMo
        Ich finde grade in shootern sind die FPS so essenziell und aussagekräftig.
        "Die Fps" sind eine Sache, aber ein aussagekräftiger Vergleich zwischen Prozessoren bedingt eine zu 100 Prozent nachstellbare Szene zum Ermitteln der Werte. Wir testen für gewöhnlich keine reinen Online-Spiele, da sich nicht sicherstellen lässt, dass wir in Ruhe benchen können. Eine Möglichkeit wäre, wenn Warzone eine Art KI-gestützte Karte generiert, ohne den Einfluss anderer Spieler. Ist so etwas möglich?
      • Von xMo Schraubenverwechsler(in)
        Guten Morgen,

        Ich lese viele eure beiträge über cpu test und die sin immer gut und ausführlich.

        Leider fehlt mir immer COD Warzone.
        Ich finde grade in shootern sind die FPS so essenziell und aussagekräftig.

        Ich würde mir wünschen das künftig Warzone mit in den Test aufgenommen wird.

        Grade für spieler die nicht nur zum spaß spielen dürfte das hoch interesant sein.

        Gruß Maurice
      • Von schnufflon84 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ich hab den Ecomodus jetzt per Ryzen Master aktiviert... dann zieht der 7950x nur noch 88W und erreicht keine 60 Grad mehr in Cinebench. In Spielen sowieso nicht. Hab mal singlecore und multicore Leistung mit und ohne Ecomodus in Cinebench R23 durchlaufen lassen. Im Singlecore Score ist er komischerweise sogar stärker geworden im Ecomodus??!?. Multicore verliert er rund 7.000 Punkte, ist aber immernoch schneller als ein 5950x, aber wird dabei nicht mal mehr 60 Grad warm (im Mittel 54 Grad bei mir)
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