Ryzen 9 5950X: der8auer übertaktet mit Flüssigstickstoff, gutes Boost-Verhalten zum Launch
"der8auer" hat sich den brandneuen Ryzen 9 5950X geschnappt und das Overclocking-Potenzial geprüft. Unter Flüssigstickstoff geht trotz der 16 Kerne schon mal einiges - und auch abseits der Extreme kann die CPU gleich zum Release mit einem ordentlichen Boost-Verhalten punkten.
Zen 3 ist erschienen und mit hoher Leistung in aller Munde. Neben uns hat sich zum Beispiel auch der bekannte Übertakter und Youtuber "der8auer" die neuen AMD-Prozessoren angesehen, in seinem Fall den Ryzen 9 5950X. Das Boost-Verhalten bewertet "der8auer" positiv. Gab es bei der Ryzen-3000-Serie anfangs noch Probleme mit dem Erreichen des maximalen Boost-Taktes, hält der 16 Kerner im Single-Core-Test des Cinebench nun mühelos die verprochenen 4,9 GHz. Phasenweise nimmt er sogar die magische 5-GHz-Schwelle.
Darüber hinaus demonstriert "der8auer" am Beispiel des Ryzen 9 5950X ein Feature des Asus ROG Crosshair VIII Dark: den "Dynamic OC Switcher". Diese im BIOS aktivierbare Funktion ermöglicht es, dass trotz manuell eingestellter Taktraten der Boost bei Single-Core-Anwendungen erhalten bleibt. Ohne den "Dynamic OC Switcher" könne es nämlich sein, dass die Leistung lediglich in Anwendungen steigt, die auf viele Kerne getrimmt sind. Da, wo Single-Core-Leistung zählt, fehle umgekehrt aber der Boost. Am Beispiel Cinebench zeigt der Overclocker, dass der "Dynamic OC Switcher" tatsächlich etwas bringt.
Ryzen 9 5950X unter Flüssigstickstoff
Abschließend kühlt "der8auer" seinen Ryzen 9 5950X mit Flüssigstickstoff. Er landet dabei recht zügig bei einen All-Core-Takt von 5,8 GHz und 14.543 Punkten im Cinebench, wobei die Spannung von knapp 1,75 Volt auch mit einer (errechneten) Leistungsaufnahme von etwa 450 Watt einhergeht. 5,85 GHz bringen 752 Punkte im Single-Core-Test des Cinebench R20. Einen so hohen Wert habe der Übertakter dort noch nie erblickt.
Mehr zum Thema: AMD Ryzen 5000: Die Zen-3-Architektur im Detail
Mit 1,8 Volt eingeprügelte 6,0 GHz quittiert die CPU, sobald der Cinebench startet, jedoch mit einem Blackscreen. Übrigens kann man den Ryzen 9 5950X nun mit DDR4-4000 betreiben. Vorher lag die Schwelle, ab der es wieder langsamer wurde, bei DDR4-3800: Speichertakt, Speichercontroller und Infinity Fabric laufen dann asynchron. Mehr zum OC-Verhalten des Ryzen 9 5950X erfahren Sie im Video von "der8auer".
Quelle: Youtube
